Zurück auf Los!

Nach fast 4 Wochen Regeneration und ein wenig Alternativtraining jucken die Beinchen langsam wieder :)

Draußen wird es kälter und alles bereitet sich auf den Winter vor. Hier sind auch bereits die ersten Schneeflocken gefallen. Das heißt vor allem eins: Zurück auf Los!

Die regenerative Pause nach einer anstrengenden Saison war nicht nur körperlich sondern auch mental wichtig. Am Ende fehlte doch etwas der letzte Schub vom Kopf. Training und Wettkampf werden zur Pflicht und der Spaß bleibt schon mal auf der Strecke. Mittlerweile haben sich Kopf und Beine wieder gefangen und ich es kaum erwarten wieder richtig Gas zu geben. Trotzdem gilt: Kilometer fressen kommt noch früh genug, als erstes stehen in den nächsten 2-3 Monaten Grundlagenausdauer, Kraft und Koordination auf dem Programm!
Beim Laufen kommen vor allem Einheiten mit Lauf ABC, Koordinationsübungen, Trails und kurzen-mittleren Intervallen. Die Grundlagenausdauer fürs Rad gibt es von der Rolle. Zum Leidwesen der Familie steht sie schon wieder im Büro ;) Beim Schwimmen liegt das Hauptaugenmerk auf der Technik. Außerdem werden die Hanteln wieder rausgeholt, ein bisschen Kraft muss halt auch sein! Dazu kommen dann noch lustige kurze Workouts wie z.B. das 10 minute plyometric workout und ein wenig Crossfit in einem der &rquot;Workout Parks&rquot; aka Spieplätze sind auch wieder mit von der Partie. Es wird also eine schön bunte Zeit :mrgreen:

Das alles sorgt dann hoffentlich dafür sorgt, dass ich 2017 verletzungsfrei durch die Saison komme :)

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3MUC zum dritten

Zum Saisonabschluss war ich am Sonntag noch mal an der Regattastrecke in Oberschleißheim :)
Wie auch in den letzten beiden Jahren war es ein gut organisierter Wettkampf und hat viel Spaß gemacht. Petrus meinte es für meinen Geschmack mit ~30C allerdings etwas zu gut. Kleine Vorbereitung auf Kona? Haha :mrgreen:
Mit einer Gesamtzeit von 2:30:10h (Garmin) habe ich meine PB vom letzten Jahr leider nicht verbessern können, das steht dann 2017 auf dem Plan :P
Bevor ich viel schreibe, hier lieber ein Video! Vielen Dank an Andre dafür :)

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Kleines Trainingslager Mitte August – Résumé :)

Screen Shot 2016-08-21 at 15.53.17Nachdem wir unseren geplanten Frankreich-Urlaub kurzfristig umplanen mussten, habe ich die 9 Tage in der Heimat genutzt und kurzerhand ein kleines Trainingslager daraus gemacht. Zwar steht nur noch der 3MUC Triathlon für diese Saison auf meiner Liste, aber schaden wird es wohl kaum. Danach kommt schließlich noch der München Marathon + Vorläufe usw usf :P
Neben der obligatorischen Entspannung auf der Sonnenliege, “Wasserball” im Planschbecken (geile Ersatzeistonne :D) und einigen Familienbesuchen, wurde unser Urlaub also auch für mich zur Entspannung – zumindest wenn man bei 3 Schwimm-, 6 Lauf- und 7 Radeinheiten (=16) an 9 Tagen entspannt. Schwimmen und Radfahren hatte ich natürlich auf den Umfang der kommenden olympischen Distanz ausgelegt. Beim Laufen hingegen deuten 2 längere Einheiten (22,5km @ 4:40min/km & 26km @ 4:55min/km) schon etwas mehr in Richtung des Marathons am 9. Oktober.
Insgesamt sind am Ende in ~17h Training 4,6km im Wasser, 273,68km auf dem Rad und 72,41km in Laufschuhen zusammen gekommen. Darin versteckt sind: 3 Koppeln (2x Lauf, 1x Rad), 1 Laufintervalltraining und diverse Sprints auf dem Rad. Laut Garmin entspricht das etwa 16.000kcal. So entspannt war ich lange nicht :mrgreen:

Ameldung München Marathin

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Getting back on track :)

Nach einer schönen Pause steige ich jetzt langsam wieder ins Training ein :)

Nachdem ich es nach dem München Marathon ein paar Wochen etwas ruhiger habe angehen lassen, geht es jetzt langsam wieder los. Bevor der Fokus allerdings vollends auf Laufen, Schwimmen, Radfahren fällt, gibt es bis zum Frühjahr auch immer wieder einiges an Alternativtraining. Jede Woche Beachvolleyball, Koordinationstraining beim Laufen durch Cross- und Trailläufe. Ein wenig mehr Abwechslung halt. Die nächste Saison wird wieder anstrengend und der Körper soll schließlich durchhalten ;)
Gemeldet habe ich mittlerweile auch schon ein paar (Vorbereitungs-)Wettkämpfe. Mal sehen was ich so raushauen kann, direkt am Anfang des Trainings :mrgreen:

25k
Schöne Sonntagsrunde bei herrlichstem Herbstwetter :)

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Der letzte diesen Jahres

Letzten Sonntag stand der 3MUC Triathlon auf dem Plan. Der letzte für mich in dieser Saison. Nachdem ich dort letztes Jahr bereits an den Start gegangen bin, wollte ich mein Ergebnis natürlich verbessern :)
laufenPünktlich zum Start verschwanden an der Regattastrecke dann auch die grauen Wolken und machten Platz für die Sonne. Das Wasser war sehr angenehm warm im Neo und glasklar. Das ersparte mir das ständige Aufschauen und Navigieren in Richtung der Wendebojen, da zur Markierung der Ruderstrecken unter Wasser Seile gespannt sind. Sehr praktisch. Sowas sollte es häufiger geben ;) Meine Schwimmzeit war leider trotzdem nicht berauschend, da ich ein wenig auf meine linke Schulter achten muss.
Mit dem Wind im Gesicht ging es dann auf die Radrunde, bzw. auf die 8 Runden um die Regattastrecke. Das gemeine hier hatte ich letztes Jahr schon mitbekommen aber dieses Jahr war es stärker: Harter Gegendwind auf dem Hin- dafür angenehmer Rückenwind auf dem Rückweg. Trotzdem habe meine Radzeit leicht verbessern können :)
Kaum vom Rad runter, durfte ich meinem schlechtesten Wechsel überhaupt beiwohnen. Ich habe es 1min lang nicht zustande gebracht meinen rechten Socken über den Fuß zu bekommen. Schuld war mein kleiner Zeh, der es dank leichter Unterkühlung geschafft hat, sich schier unlösbar im Socken zu verfangen. Als ich dann endlich meine Schuhe komplett angezogen hatte und loslief, waren gut 2min seit meinem Betreten der Wechselzone vergangen. Zur Erinnerung: Bei meiner letzten OD habe ich gerade einmal 39 Sekunden für den Wechsel gebraucht. Auf der Laufstrecke selbst lief es dann wieder wie am Schnürrchen. Es machte sich sofort bemerkbar, dass ich bereits im Marathon-Training stecke und die 10km gingen runter wie nichts.
Insgesamt stand am Ende eine 2:29:48h auf der Uhr und ich habe mein Ziel, die 2:30h zu knacken, erreicht :mrgreen:

zeiten

Hier gibt es übrigens meinen Zieleinlauf als Video ;)

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Finished & Blut geleckt

Am Sonntag bin ich in Erlangen das erste Mal bei einem Mitteldistanztriathlon an den Start gegangen, habe ihn erfolgreich gefinished und 104,2km später Blut geleckt :mrgreen:

Gepaeck Mitteldistanz ErlangenDen Startplatz hatte ich kurzfristig geerbt und passend dazu auch gleich das Hotelzimmer, sodass ich am Sonntag Morgen nicht um 4h aufstehen musste – danke Agnes! Dafür hieß es bereits am Samstag Morgen packen. Was man für ein paar Stunden Spaß dann alles so mitnehmen ”muss” könnt ihr rechts sehen :) (Dazu schreibe ich demnächst mal einen eigenen Post!)

Am Nachmittag ging es dann nach Erlangen zur Startnummernausgabe und der obligatorischen Nudelparty. NudelpartyNachdem ich mir den Magen dort mit 2 großen Portionen vollgeschlagen hatte, stand noch eine kurze Wettkampfbesprechung auf dem Plan des Veranstalters. Zwar kannte ich das meiste schon von diversen anderen Veranstaltungen und die Änderung der Strecke war dank meiner Ortsunkenntnis auch nicht so wichtig, allerdings nimmt man ja schon das ein oder andere mit.
Anschließend mussten dann nur noch die Beutel für die Wechselzonen gepackt werden und es ging früh ins Bett. Man will ja ausgeschlafen an den Start gehen ;)

Am Sonntag klingelte dann schon um kurz vor 7 der Wecker. Nicht, dass ich nicht eh schon regelmäßig im Halbstundentakt seit etwa 4 Uhr wach gewesen wäre… Nun gut, die Beutel und das Rad wollten in die Wechselzone gebracht werden und um 9:05h war schließlich Start!

Dort angekommen stieg die Nervosität deutlich an und mit ihr mein Puls – kurz vor dem Start immerhin schon bei knapp 120bpm, ging es dann in den Main-Donau-Kanal. Im Gegensatz zu den letzten Jahren waren dieses mal Neos erlaubt, da das Wasser nur etwa 21°C hatte. So fühlte sich das Ganze dann an wie ein Swimmingpool. Um kurz nach 9 fiel dann endlich der ersehnte Startschuss und los ging es. Meine erste Mitteldistanz…

Im Wasser lief es “okay”, leider nicht super. Nachdem ich direkt am Anfang ein paar Schläge/Tritte eingesammelt habe, ließ ich es ruhiger angehen und versuchte mich aus dem Getümmel etwas nach hinten fallen zu lassen. Das kostete natürlich Zeit, hat aber zumindest Adrenalin und Nerven gesparrt – beides wollte ich mir noch für später aufheben!
Nach etwa 40min bin ich dann aus dem Wasser raus. Keine Bestzeit, aber solide und alles was diesmal zählte war finishen!

Der Aufbau der Wechselzone zum Rad war interessant: Man kam aus dem Wasser und lief an den Radbeuteln vorbei in denen man alles unterbringen konnte, was nicht ans Rad durfte. Bei mir war da nichts, aber den Beutel musste ich trotzdem einsammeln, denn hier sollte der Neo verstaut werden. Mit dem Beutel ging es dann in das Umkleidezelt und nur in diesem durfte man sich umziehen. Da ich das schon einige Male gemacht habe, ging das Ausziehen entsprechend fix und schon war ich auf dem Weg zu meiner ”Maschine” :P

Rad in der WechselzoneKaum hatte ich sie eingesammelt und war endlich aus der Wechselzone raus, ging es auch schon die erste Brücke hinauf, was für mich etwas anstrengend war, da ich meine Radschuhe immer in den Pedalen lasse und nicht in der Wechselzone anziehe. Das hat den Vorteil, dass man nicht in ihnen laufen muss und zügig aus dem Gedrängel nach der Wechselzone rauskommt. Der Nachteil: Man fährt barfuß auf den Schuhen los und hat daher nur wenig Halt auf dem Rad. Im Prinzip kein Problem, aber bei einer Steigung ist das etwas blöd. Da fehlt dann der richtige Antritt und man kann nicht direkt in die Schuhe schlüpfen. Also kurbelte ich uns die Brücke noch barfuß hinauf. Gefahren wurden insgesamt 2 Runden à ~43km. Schnell hatte ich jemanden gefunden der etwa mein geplantes Tempo fuhr und konnte mich daran orientieren, ohne mich ständig selbst bremsen zu müssen. Erst nach etwa 30km fiel mir auf, dass mein Tempomacher nur eine Kurzdistanz absolvierte, also nur eine Runde fuhr. In der zweiten Runde musste ich selbst also wieder mehr aufpassen, allerdings war auch deutlich weniger Radverkehr, da alle Kurzdistanzler schon mit Laufen beschäftigt waren. Nach ~2:40h bin kam ich dann endlich wieder an der Wechselzone an. Die zweite Runde hatte mich zwar deutlich mehr Kraft gekostet als erwartet, aber jetzt standen ja nur noch 20km Laufen auf dem Plan!

Wieder lief ich durch die Wechselzone, diesmal von der anderen Seite. Auf dem Weg schnell den Laufbeutel eingesammelt und im Zelt dann in die Schuhe. Dies war mein erster Triathlon, bei dem ich sogar Socken dabei hatte und ich Nachhinein bin ich echt froh – dazu gleich mehr! Endlich in den Laufschuhen machte ich mich auf den Weg auf die erste von 2 Runden à 10km. Kurz nach der Wechselzone konnte man sich Schwämme zur Abkühlung mitnehmen und die hatte ich auch bitter nötig. Es war mittlerweile ~12:30h und die Sonne knallte gewaltig. Hier kamen dann auch die Socken ins Spiel, denn nach mehreren kleinen Duschen mit dem bereitgestelltem Wasser, waren die Schuhe komplett nass, was ohne Socken schnell zu Blasen führt.
ZieleinlaufDie ersten 4km liefen super. Dann rebellierte auf einmal mein Magen. So stark hatte ich selbst bei einem Marathon noch nicht erlebt. Kurzerhand entschied ich mich dazu eine kleine Gehpause einzulegen, um den Aufmüpfigen wieder in den Griff zu bekommen. Also altbewährte Taktik: 500m Gehen, 1km Laufen. Das ganze habe ich 3 mal gemacht. Damit ging nat¨rlich einiges an Zeit verloren, aber er beruhigte sich wieder und ich konnte die restlichen Kilometer deutlich entspannter angehen. Einen kurzen Rückfall gab es dann noch bei Kilometer 13, das hatte ich aber bereits nach 300m Gehen wieder im Griff. Für die gut 20km habe ich letztlich 1:50h gebraucht.
Insgesamt bin ich mit meiner Leistung sehr zufrieden und die Erfahrung war wirklich super! Ich habe wieder meine Grenzen gesucht und ein wenig weiter nach außen verschoben und der Zieleinlauf war ein wirklich sehr geiles Gefühl :mrgreen:

Alles in allem war ich 5:22:12h unterwegs, habe etwa 104,2km hinter mir gelassen und dabei ~4000 Kalorien verbraucht (Garmin-Connect Aktivität) – und zumindest gefühlt eimerweise geschwitzt :D

Steigende Nervosität kurz vor dem Start Finisher!!!
Vorher und Nachher :)

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Respond, don’t react!

Es gibt im Englischen einen kleinen aber feinen Unterschied zwischen respond und react. Bei respond schwingt die innere Einstellung mit und passt sich an, während react eben nur eine (weltliche) Reaktion beschreibt. Selten hat ein Satz so gut zu meiner aktuellen Situation gepasst :)

Der Unfall ist noch keine Woche her und der schlimmste Tag war Montag. Meine Enttäuschung war riesig, als ich realisierte, dass ich nächste Woche nicht am Tegernsee starten werde. So groß, dass selbst der Schmerz der Verletzungen kurze Zeit in den Hintergrund trat. Bis dahin hatte ich die gebrochene Nase nicht einmal als entscheidenden Faktor auf dem Schirm. Es blieb mir also die Wahl und ich habe mich für respond entschieden. Es macht einfach keinen Sinn widerwillig den Plan zu ändern und sich ständig darüber zu ärgern. Einen guten Post zu dem Thema kam quasi wie abgesprochen auf ironman.com: How to Dodge a Race-Day Curveball :mrgreen:

Kurzum habe ich mich jetzt also für den 3MUC Triathlon angemeldet, bei dem ich auch letztes Jahr schon viel Spaß hatte. Je nachdem wie der Heilungsprozess verläuft, kommen vielleicht noch ein oder zwei weitere olympische Distanzen hinzu. Vielleicht finde ich auch noch eine Mitteldistanz, allerdings hat eine erste Suche bisher nur ausverkaufte Wettkämpfe zu Tage gefördert. Schauen wir mal!

Außerdem habe ich heute entschieden wieder beim München Marathon – was natürlich den ein oder anderen Trainings-Halbmarathon mitsich bringen könnte – mitzulaufen. Nach meinem letzten Start in 2012 habe ich noch was gut zu machen :P

München Marathon

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Die Woche danach ist hart

Saucony Fastwitch 6Die Reize müssen hoch bleiben. Da geht kein Weg dran vorbei!
Nach dem Schliersee Triathlon letzten Samstag passierte natürlich das, was mir nach jedem Wettkampf passiert: Es kam ein kleines Loch.
Am Sonntag Mittag war die Entspannung noch wohltuend aber gegen Abend litt dann schon etwas die Motivation. Gut, dass es ein geplanter Regenerationstag war. Trotzdem meldete sich der Körper und forderte Bewegung und Endorphine. Und der gemeine Hund weiß genau welche Reize er setzen muss :hammer:
Was mir in so einer Woche besonders gut tut ist vor allem eins: Abwechslung! Da kam mir ein sonniges Beachvolleyballtraining am Mittwoch gerade recht. Jetzt am Wochenende ist auch passend noch ein kleines Spaßturnier im Programm, für dessen Finalrunde wir uns letzten Donnerstag qualifiziert haben. Zum Glück ist es ein paar Kilometer weit weg, sodass mein Gewissen beruhigt sein wird, wenn ich mit dem Rad hinfahre und so ganz unanstrengend ist Beachvolleyball ja auch nicht :P

Zurück zum Triathlontraining: Die erste Regenerationseinheit habe ich trotz der Forderung nach Bewegung erst am Montag Abend gestartet. Mit ein paar Bekannten sind wir eine 11km Runde im lockeren 5:30er Schnitt gelaufen. Das habe ich dann auch direkt zum Ausprobieren neuer Laufschuhe genommen, die bereits am Freitag angekommen waren – ein Saucony Fastwitch. (Aber einen neuen Schuh direkt mit zum Wettkampf nehmen wäre Wahnsinn!) Am Montag kam dann seine große Stunde und er fühlte sich sofort super an. Er sitzt nahezu perfekt und das ohne eingelaufen zu sein. Außerdem ist er schö leicht und trotzdem fühlt sich der Auftritt nicht hart an. Auch in der zweiten und zügigeren Laufeinheit der Woche konnte er mich überzeugen. Vielleicht wird er mein neuer Wettkampfschuh? Schnell genug ist er auf jeden Fall. Mal sehen :)

Trotzdem oder gerade wegen dieser Woche hat mir die kleine Zwischenstandsabfrage am Schliersee wirklich gut getan. Ich weiß jetzt wo ich stehe und wo ich noch gezielt etwas nachlegen kann und muss. Meinen Trainingsplan habe ich auch direkt einer kleinen Modifikation unterzogen und hoffe jetzt noch gezielt ein paar Reize setzen zu können, die mich weiter nach vorn bringen!

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Mein erster Schliersee Alpen Triathlon

Schliersee WetterDer Spitzingsattel hat es echt in sich. Was für ein Berg! Nach ~30km kommt man am Fuß an und dann geht es nur noch hoch :mrgreen:

Gestern fand der Schliersee Alpen Triathlon statt, für den ich mich als Trainings-Wettkampf angemeldet hatte. Aufgrund einer Baustelle war die Radstrecke etwas kürzer (~34km), dafür wurde allerdings die Laufrunde verlängert (11,3km) und wenn meine Garmin nicht lügt – und auch die einiger anderer ;) -, dann war auch die Schwimmstrecke mit 1,8km auch etwas länger. Halb so wild, aber fangen wir am Anfang an!
Morgens um 10h ging es für mich in München los. Rad auf das Dach und ab auf die Autobahn. Da viel Verkehr angekündigt war, wollten wir auf Nummer sicher gehen. Also waren wir bereits um kurz vor 11h beim Checkin. Eine kleine Besonderheit des Schliersee Triathlons ist, dass Start und Ziel nicht gleich sind, sondern gute 10km auseinander liegen. Zum Glück geht es vom Ziel quasi nur bergab, aber dazu später mehr :)
Nachdem wir dann mit diversen Ausstellern die Zeit totgeschlagen haben, öffnete endlich die Wechselzone I, in der man das Rad etc für den Wechsel nach dem Schwimmen aufbaut. Beim Aufbauen fing es dann an zu regnen. Zum Glück nur eine halbe Stunde lang, ansonsten wäre die Radstrecke wohl eine hübsche Rutschpartie geworden. Anschließend sind wir dann noch in ein Café gegangen und haben die Nervosität noch mit etwas Kaffee angeheizt. Kurz vor dem Start gab es noch die obligatorische Wettkampfbesprechung, bei der erwähnt wurde, dass die Schwimmmarkierungen zum Teil etwas abgetrieben sind. Das dürfte auch die etwas längere Schwimmstrecke erklären ;)
Schliersee Wechselzone IDer Start war wie “gewohnt” ein Massenstart, bei dem ich allerdings relativ schlecht weggekommen bin. Vor mir waren ein paar langsamere Schwimmer – zumindest langsamer als ich – an denen ich erstmal nicht vorbeikam. Nach einem etwas größeren Bogen und diversen Tritten und Schlägen, von denen einer nur Dank meines Ellenbogens an meinem Kinn vorbeirutschte, hatte ich dann etwas mehr Platz. Um weiteren Aufläufen zu umgehen bin ich dann etwas weiter außen geschwommen. Das Schwimmen selbst lief ganz ok (Platz 326), wobei der Neoprenanzug noch sehr ungewohnt war. Da muss ich noch ein paar Einheiten nachlegen. Es ist und bleibt aber meine schwächste Disziplin und irgendwas muss ich mir ausdenken, um hier deutlich besser zu werden.
Angekommen in Wechselzone I habe ich dann versucht meinen Neo in die vorgesehene Tüte zu pressen, die laut Tests des Veranstalters eigentlich gut passen sollte. Das ist auch mein einziger Negativpunkt: Mein Orca Sonar in Größe 8 wollte zumindest naß und im Eifer des Gefechts nicht in diesen verfluchten kleinen gelben Sack! Selbiger ist mir dann auch noch zerrissen, sodass ich den Neo letztlich halb im Sack und halb draußen habe liegen lassen. Dann ging es auf die leicht verkürzte Radrunde. Hier war ich ganz froh vorher mit einem Kenner der Strecke gesprochen zu haben, der mir ein paar nützliche Tipps geben konnte. So verlief der erste Teil ohne irgendwelche Besonderheiten und ich konnte reichlich Plätze gut machen. Kurz vor dem Ende hieß es dann allerdings runterschalten, denn es kam der Aufstieg zum Spitzingsattel. Den muss man sich auf der Zunge zergehen lassen: 4km Aufstieg mit einem Höhenunterschied von etwa 400m. Das heißt 20min lang konstant mit 10% Steigung bergauf fahren. Das ging ganz schön in die Oberschenkel und es gab einige Fahrer die zwischenzeitlich abgestiegen sind. Insgesamt hat mich die zweite Disziplin aber deutlich weiter nach vorn gespült. Übrigens darf/muss man besagten Berg nach dem Event auch wieder runterfahren und das geht deutlich fixer ;)
Oben angekommen hieß es dann runter vom Rad und rein in die Laufschuhe. Diese wurden vorher vom Veranstalter in beschrifteten Beuteln verpackt zur Wechselzone II gebracht. Von nun an ging es also zu Fuß weiter. Eigentlich meine stärkste Disziplin, musste ich hier nach dem ersten Kilometer allerdings etwas vom Gas gehen. Der Aufstieg mit dem Rad hatte etwas zuviel Kraft gekostet und die Laufstrecke war nicht gerade flach. So ging es also rauf und runter und vor allem über Forstwege und Trails, teilweise so schmal, dass man nicht wirklich überholen konnte. Hier und da stand auch mal eine Kuh mitten auf dem Weg und ein wild brüllender Bauer daneben, der versuchte eben diese vom Weg zu schaffen. Ein schönes Bild ;)

Schliersee Endergebnis

Die Laufstrecke habe ich dann insgesamt etwas langsamer zu Ende gebracht als geplant, bin dafür aber ziemlich konstant gelaufen und nach immerhin 2:54:36 endlich im Ziel angekommen. Wohl verdient gab es dort dann Kaiserschmarrn und reichlich alkoholfreies Weißbier. Insgesamt war es ein sehr schöner und gut organisierter Triathlon :mrgreen:

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Die finale Phase

Finale Phase70km in ~2h, 10km in 41min und 2,5km in 40min – so schauen derzeit meine Zeiten im Training aus. Für den Anfang nicht schlecht, finde ich :)
Meine Vorfreude steigt von Tag zu Tag, genauso wie die Nervosität. Es fühlt sich gut an und alles andere verblasst ein wenig, während der Fokus sich immer stärker ausrichtet. Quasi von allein. Manche Stunde auf dem Rad vergeht wie nichts. Ein 60min Dauerlauf in strömenden Regen ist eine wohltuende Dusche. Selbst für 10x100m Intervalle im Wasser benötigt man nur eine handvoll Atemzüge. Das ist es, warum ich “diesen ganzen Scheiß” mache und einfach nicht genug davon bekomme ;)

Es ist jetzt 9 Wochen her, dass ich meinen Trainingsplan für den Tegernsee gestartet habe. Die Umfänge sind vor allem beim Radfahren deutlich länger geworden und es waren einige wirklich Highlights dabei, zum Beispiel der Canyon du Verdon. Auch beim Laufen habe ich mit härteren Intervallen experimentiert als ich sie sonst gelaufen bin. Die stärkste Veränderung hat allerdings beim Schwimmen stattgefunden. Das konstante Techniktraining in nahezu jeder Einheit hat seine Spuren hinterlassen. Noch bin ich nicht am Ziel und habe noch 3 harte Wochen vor mir, aber es fühlt sich gerade richtig gut an.
Am Samstag ist Generalprobe am Schliersee – der Schliersee Alpen Triathlon. Dort werde ich sehen wie weit ich tatsächlich bin und wo ich noch eine Schüppe nachlegen muss :mrgreen:

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Training (& Urlaub) in der Provence

Eingeladen in ein schickes Ferienhaus in der Nähe von Gréoux-les-Bains in der Provence, habe ich die letzten zwei Wochen mit viel Training, Sonne und Ruhe verbracht. Neben einigen kleinen Schwimmrunden zur Gewöhnung an den Neo im Lac d’Esparron, verbrachte ich viel Zeit auf dem Rad. Häufig in Begleitung meines Schwiegervaters, wurde bei der wunderbaren Landschaft um uns das Kilometerzählen allerdings schnell zur Nebensache. Das einzige, was hinterher noch gezählt wurde, waren die Höhenmeter, die sich deutlich an der Festigkeit der Waden ablesen ließen ;)

Die anspruchsvollste aber auch schönste Tour haben wir schon recht zu Beginn gemacht: Von St Marie entlang am Canyon du Verdon, hinauf auf die Pässe, runter nach Trigance und auf der anderen Seite wieder zurück. In Zahlen: 91km, 2700hm, 4h + kleine Pause, nur der Aussicht wegen, versteht sich :P
Eine wirklich atemberaubend schöne Landschaft und super befahrbare Straßen und Pässe. Wenn die Oberschenkel dann bei einem der unzähligen Anstiege mal wieder brennen und schreien, reicht häufig ein kurzerBlick nach rechts und man weiß sofort wieder warum man sich das antut. Falls nicht, Zähne zusammenbeißen und immer an die kommende Abfahrt denken. Die kommt garantiert :mrgreen:

Lac de Sainte-Croix Canyon du Verdon

Natürlich durfte bei dem Gelände auch eine Mountainbike Tour nicht fehlen. Also haben wir uns kurzerhand quer durch die Valachei entlang am Lac d’Esparron geschlagen und ein paar nette Trails erkundet. Dabei passierte allerdings auch das zum Glück einzige Unglück der 12 Tage: Ein Ritzel der Kurbel hat dem Druck nicht Stand gehalten. Das lässt sich aber fix reparieren ;)

Verbogenes Ritzel Lac d'Esparron

Läuferisch standen meist Koppeleinheiten auf dem Plan. Dabei wurde dann auch sofort die kürzeste Einheit zum Trail. Hier wird es keinen echten Laufliebhaber auf den Straßen halten. Zu schön sind die kleinen Trampelpfade die in die Täler zum Fluss oder See führen. Zu einladend ist die Aussicht auf die umliegenden Berge, wenn man doch nur diese 500m weiter Richtung Gipfel läuft. Es ist fast wie zu Hause, nur gerade näher und wärmer :P

Ich bin gespannt, wo sich dieses Training in den kommenden Wochen in meinen Einheiten im Münchner Umland wiederfinden wird. Vor allem die “Zwangsintervalle” der Landschaft werden sich wohl auf meine Grundschnelligkeit auf dem Rad auswirken. Die ersten Wettkämpfe können also kommen. Ich bin da und warte schon ungeduldig :D

Prost
Prost :)

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Die ersten Koppeleinheiten

Kloster Schäftlarn

Kloster Schäftlarn


Nach den ersten Wochen Training kommen langsam die ersten relevanten Koppeleinheiten dazu. Schluss also mit dem 5min Alibi Rumtraben, jetzt wird es ernst :)
Gestern stand nach einer 40km Intervall-Einheit auf dem Rad noch ein netter Lauf im Renntempo an. Nach dem Radeln also fix in die Schuhe, einmal kurz den Rücken dehnen und dann ging es ab. 500m hatte ich mir für den Übergang zugedacht. Anschließend 2km mit 4min/km und hinten raus noch mal 500m Auslaufen. Fühlte sich schon ganz gut an das Ganze!
Heute standen dann 60km GA2 im Plan, mit anschließenden 5km GA2 in meinen Laufschuhen. Auch das lief wieder super und ich merke, wie ich langsam wieder richtig fit werde :mrgreen:
Während es bei meinen ersten Koppeleinheiten noch sehr ungewohnt war, scheint es jetzt von Anfang an gut zu klappen. Das sorgt natürlich für reichlich Motivation. Jetzt nur nicht überpacen und stattdessen ordentlich und gezielt weiterarbeiten. Allein dafür lohnt es sich im Vorfeld einen Trainingsplan zu erstellen ;)

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