Fazit letzte Formchecks: Läuft :)

Chiemsee MD

Am Sonntag stand der letzte Formcheck auf dem Programm: Mitteldistanz beim Eberl Chiemsee Triathlon. Plan war das Material und natürlich den Trainingsstand auszutesten. Also nicht überpacen, alles im LD Tempo… Bla bla :P

Schwimmen lief “okay”. Irgendwie brauche ich immer länger um meinen Rhythmus zu finden, aber nach 1km war er dann da. Der 2. ging dann viel lockerer :)
Auf dem Rad habe ich mich dann großteils zusammen reißen können und bin 2 solide Runden à ~41,5km mit 300HM mit einem guten 32er Schnitt gefahren. Danach fühlte ich mich zwar nicht ausgeruht aber vom Limit war ich noch einiges entfernt!
Die Laufstrecke galt es dann gleich 4 mal zu bewältigen, um auf die angesagten 20km zu kommen. Hier hat es mich dann allerdings gepackt und ich habe meine Beine “laufen lassen”. Raus kam eine Pace von 4:35min/km, wobei es gegen Ende doch anstrengend wurde. Nun gut, das ist auch deutlich schneller als ich für die LD im Auge habe :D

Auch der Magen hat die ganze Zeit gehalten und ich konnte mich auf dem Rad brauchbar gut verpflegen. Beim Laufen habe ich allerdings komplett auf Gels etc verzichtet. Da werde ich in den nächsten 2-3 Wochen doch noch mal etwas testen müssen!

Insgesamt stand am Ende eine solide 4h50 auf der Uhr, mit der ich gut zufrieden bin :)

Garmin Activity, Strava #1, Strava #2

Bad Tölz OD

Schon vor 2 Wochen war ich beim Bad Tölz Triahtlon am Start. Auch hier war der Plan die Form und das Material zu testen und ein wenig mit der Verpflegung zu experimentieren.

Das Schwimmen im Kirchsee war interessant. Ich glaube ich war noch nie in einem so dunklen Gewässer unterwegs. Die eigenen Hände unter Wasser quasi nicht mehr zu sehen ist ein komisches Gefühl! Die Zeit war mit einer 2min/100m Pace okay. Hier ist definitiv eine meiner größten Stellschrauben.
Auf dem Rad ging es dann etwas mehr zur Sache, vor allem, weil in der Gegend doch ein paar Hügel verbaut sind. Insgesamt habe ich die ~40km und gut 450HM in 1h12 durchgebracht, also ein guter 32er Schnitt.
Das Gemeinste kam allerdings beim Laufen. Es standen 2 Runden à ~5km auf dem Programm mit etwa 150HM. Das ist erstmal nicht sonderlich viel, allerdings ging es großteils über Schotterpisten mit trockenen Rinnsalen und Waldwege. Nur kurz vor und nach der Wende gab es ~500m Asphalt. Die Beine waren aber noch in einem brauchbaren Zustand und mit einer 4:25min/km Pace war der Spuk auch schnell genug vorbei ;)

Summa summarum standen also 2h29 auf der Uhr und ich war gut zufrieden, v.a. dafür, dass ich nie am Limit unterwegs war :)

Garmin Activity

Kleiner Ausblick

Die Vorbereitung läuft also ganz gut und die Wehwehchen halten sich bisher im Rahmen. Jetzt heißt es noch einmal einen Belastungsblock durchbringen und dann geht es schon ans Tapering für Hamburg. Ein wenig Nervosität kommt bei dem Gedanken bereits auf. Hauptsache ich kann das kontrollieren und am Ende in Leistung umsetzen!!

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Ein “kleiner” Transalp Test :)

Gestern Morgen um 4h habe ich mich aufs Rad gesetzt, um rauszufinden wie weit ich gehen kann. Knapp 14 Stunden Fahrtzeit, 332km und 3028hm später wusste ich es :)
Ich war in Hammelburg und Beine und Kopf waren durch. So richtig.
Heute Morgen um 6:30h saß ich dann schon wieder im Sattel, weiter Richtung Hamm. Schnell wurde allerdings klar, dass meine Beine das heute nicht noch mal schaffen und ich das Ruhrgebiet aus eigener Kraft an nur einem weiteren Tag nicht erreichen würde. Also habe ich meinen Plan angepasst und sitze nun in Fulda am Bahnhof.
Viel Zeit zum Nachdenken und eins ist sicher: Ich habe allein und ohne Windschatten gestern verfluchte 332km + 3028hm geschafft! Damn! Wenn der Körper danach sagt es geht nicht mehr, höre ich besser zu und drehe am Wochenende noch mal 1-2 “kleine” Runden :)
Die Transalp kann kommen! :D

Der letzte diesen Jahres

Letzten Sonntag stand der 3MUC Triathlon auf dem Plan. Der letzte für mich in dieser Saison. Nachdem ich dort letztes Jahr bereits an den Start gegangen bin, wollte ich mein Ergebnis natürlich verbessern :)
laufenPünktlich zum Start verschwanden an der Regattastrecke dann auch die grauen Wolken und machten Platz für die Sonne. Das Wasser war sehr angenehm warm im Neo und glasklar. Das ersparte mir das ständige Aufschauen und Navigieren in Richtung der Wendebojen, da zur Markierung der Ruderstrecken unter Wasser Seile gespannt sind. Sehr praktisch. Sowas sollte es häufiger geben ;) Meine Schwimmzeit war leider trotzdem nicht berauschend, da ich ein wenig auf meine linke Schulter achten muss.
Mit dem Wind im Gesicht ging es dann auf die Radrunde, bzw. auf die 8 Runden um die Regattastrecke. Das gemeine hier hatte ich letztes Jahr schon mitbekommen aber dieses Jahr war es stärker: Harter Gegendwind auf dem Hin- dafür angenehmer Rückenwind auf dem Rückweg. Trotzdem habe meine Radzeit leicht verbessern können :)
Kaum vom Rad runter, durfte ich meinem schlechtesten Wechsel überhaupt beiwohnen. Ich habe es 1min lang nicht zustande gebracht meinen rechten Socken über den Fuß zu bekommen. Schuld war mein kleiner Zeh, der es dank leichter Unterkühlung geschafft hat, sich schier unlösbar im Socken zu verfangen. Als ich dann endlich meine Schuhe komplett angezogen hatte und loslief, waren gut 2min seit meinem Betreten der Wechselzone vergangen. Zur Erinnerung: Bei meiner letzten OD habe ich gerade einmal 39 Sekunden für den Wechsel gebraucht. Auf der Laufstrecke selbst lief es dann wieder wie am Schnürrchen. Es machte sich sofort bemerkbar, dass ich bereits im Marathon-Training stecke und die 10km gingen runter wie nichts.
Insgesamt stand am Ende eine 2:29:48h auf der Uhr und ich habe mein Ziel, die 2:30h zu knacken, erreicht :mrgreen:

zeiten

Hier gibt es übrigens meinen Zieleinlauf als Video ;)

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Die Woche danach ist hart

Saucony Fastwitch 6Die Reize müssen hoch bleiben. Da geht kein Weg dran vorbei!
Nach dem Schliersee Triathlon letzten Samstag passierte natürlich das, was mir nach jedem Wettkampf passiert: Es kam ein kleines Loch.
Am Sonntag Mittag war die Entspannung noch wohltuend aber gegen Abend litt dann schon etwas die Motivation. Gut, dass es ein geplanter Regenerationstag war. Trotzdem meldete sich der Körper und forderte Bewegung und Endorphine. Und der gemeine Hund weiß genau welche Reize er setzen muss :hammer:
Was mir in so einer Woche besonders gut tut ist vor allem eins: Abwechslung! Da kam mir ein sonniges Beachvolleyballtraining am Mittwoch gerade recht. Jetzt am Wochenende ist auch passend noch ein kleines Spaßturnier im Programm, für dessen Finalrunde wir uns letzten Donnerstag qualifiziert haben. Zum Glück ist es ein paar Kilometer weit weg, sodass mein Gewissen beruhigt sein wird, wenn ich mit dem Rad hinfahre und so ganz unanstrengend ist Beachvolleyball ja auch nicht :P

Zurück zum Triathlontraining: Die erste Regenerationseinheit habe ich trotz der Forderung nach Bewegung erst am Montag Abend gestartet. Mit ein paar Bekannten sind wir eine 11km Runde im lockeren 5:30er Schnitt gelaufen. Das habe ich dann auch direkt zum Ausprobieren neuer Laufschuhe genommen, die bereits am Freitag angekommen waren – ein Saucony Fastwitch. (Aber einen neuen Schuh direkt mit zum Wettkampf nehmen wäre Wahnsinn!) Am Montag kam dann seine große Stunde und er fühlte sich sofort super an. Er sitzt nahezu perfekt und das ohne eingelaufen zu sein. Außerdem ist er schö leicht und trotzdem fühlt sich der Auftritt nicht hart an. Auch in der zweiten und zügigeren Laufeinheit der Woche konnte er mich überzeugen. Vielleicht wird er mein neuer Wettkampfschuh? Schnell genug ist er auf jeden Fall. Mal sehen :)

Trotzdem oder gerade wegen dieser Woche hat mir die kleine Zwischenstandsabfrage am Schliersee wirklich gut getan. Ich weiß jetzt wo ich stehe und wo ich noch gezielt etwas nachlegen kann und muss. Meinen Trainingsplan habe ich auch direkt einer kleinen Modifikation unterzogen und hoffe jetzt noch gezielt ein paar Reize setzen zu können, die mich weiter nach vorn bringen!

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Die finale Phase

Finale Phase70km in ~2h, 10km in 41min und 2,5km in 40min – so schauen derzeit meine Zeiten im Training aus. Für den Anfang nicht schlecht, finde ich :)
Meine Vorfreude steigt von Tag zu Tag, genauso wie die Nervosität. Es fühlt sich gut an und alles andere verblasst ein wenig, während der Fokus sich immer stärker ausrichtet. Quasi von allein. Manche Stunde auf dem Rad vergeht wie nichts. Ein 60min Dauerlauf in strömenden Regen ist eine wohltuende Dusche. Selbst für 10x100m Intervalle im Wasser benötigt man nur eine handvoll Atemzüge. Das ist es, warum ich “diesen ganzen Scheiß” mache und einfach nicht genug davon bekomme ;)

Es ist jetzt 9 Wochen her, dass ich meinen Trainingsplan für den Tegernsee gestartet habe. Die Umfänge sind vor allem beim Radfahren deutlich länger geworden und es waren einige wirklich Highlights dabei, zum Beispiel der Canyon du Verdon. Auch beim Laufen habe ich mit härteren Intervallen experimentiert als ich sie sonst gelaufen bin. Die stärkste Veränderung hat allerdings beim Schwimmen stattgefunden. Das konstante Techniktraining in nahezu jeder Einheit hat seine Spuren hinterlassen. Noch bin ich nicht am Ziel und habe noch 3 harte Wochen vor mir, aber es fühlt sich gerade richtig gut an.
Am Samstag ist Generalprobe am Schliersee – der Schliersee Alpen Triathlon. Dort werde ich sehen wie weit ich tatsächlich bin und wo ich noch eine Schüppe nachlegen muss :mrgreen:

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