Ironman Mallorca 70.3

Vor einer Woche zog es mich zum ersten Mal ins Ausland für einen Triathlon. Diesmal aber nicht irgendeinen, sondern den Ironman 70.3 auf Mallorca :)

Palma

Verbunden mit einem kleinen Urlaub – als Vorbereitung und Entspannung getarnt :P – ging es bereits 3 Tage vorher zum Flughafen und ab über die Alpen ins vermeintlich warme und sonnige Spanien. Im Gegensatz zu München, war es allerdings nicht richtig sonnig und mit knapp unter 20°C würde ich es auch nicht warm nennen. Nun gut, Hitze im Wettkampf finde ich eh nicht so geil, da kamen mir die Wolken ganz gelegen.

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Checkin Alcudia

DSC_1019Geplant war der Start am Samstag Morgen und damit der Bike-Checkin bereits am Vortag. Also bin ich am Freitag schon mal quer über die Insel gefahren. In Alcudia angekommen gab es dann die erste kleine Überraschung: Vom Schwimmausstieg bis zur Wechselzone waren es knapp 500m und dann noch mal 500m bis ans andere Ende, insgesamt waren also gute 1,5km Barfußlaufen angesagt.
Auf der parallel stattfindende Messe gab es leider keine besondere Schnäppchen – schade, ich suche immer noch Felgen für mein Rad ;)
Nach der Wettkampfbesprechung, die in 3 Sprachen gehalten wurde (!), ging es wieder zurück nach Palma.

Vor dem Start

Als der Wecker um 5h morgens klingelte, war ich direkt hellwach. Die Wechselzone war nur von 6 – 7:30h geöffnet und ich musste das Rad noch aufpumpen, ein letztes Mal checken und v.a. meine Schuhe und den Helm in die Beutel tun. Denn bei 14°C Außentemperatur goß es wie aus Eimern und der Aussichten waren nicht besser. Um kurz vor 7 endlich in Alcudia angekommen, waren die Straßen bereits voll mit Triathleten aller Art. Vorfreude und Anspannung lagen in der Luft, da konnte auch das bescheidene Wetter nichts gegen tun :P

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Warmup

Witterungsbedingt umgeplant habe ich mich dann bereits im Auto in Schale geworfen. Barfuß und bepackt mit den letzten Dingen für die Wechselzone ging es dann los. Das Rad war schnell präpariert und die Beutel hingen an den vorgesehenen Haken. Also ab zum Strand: Einschwimmen & -Laufen!
Das 18°C warme Hafenbecken war eine willkommene Möglichkeit der Kälte zu entkommen. Um 7:45h mussten wir allerdings schon aus dem Wasser und in die Startaufstellung. Hier kam dann auch die erste Neuerung des Reglements zum Tragen: der Rolling-Start. Anstelle eine Startschusses und anschließendem ins Wasser stürmen werden seit dieser Saison alle 5 Sekunden 5 Teilnehmer auf die Reise geschickt. Hört sich erstmal gut an und verhindert auch die Waschmaschine, die entsteht, wenn mehrere hundert Leute gleichzeitig ins Wasser sprinten und versuchen los zu schwimmen. Ein kleiner Haken: Es dauert ewig. Genauer gesagt habe ich bis 8:50h am Strand gestanden und gefroren, bis ich endlich an die Reihe kam. Das Aufwärmen hätte ich mir definitiv sparen können…

Schwimmen

Im Wasser lief es wie geplant – mal abgesehen von der Qualle die mich nach ~100m am Fuß erwischt hat. Schwimmen ist und bleibt zwar meine schwächste Disziplin, mit einer 42:14min (AK Platz 293) inkl. des Sprints ins und aus dem Wasser war ich allerdings zufrieden und kam gut aufgewärmt aber nicht erschöpft aus dem Meer. Letzteres wäre auch Wahnsinn, schließlich ging es jetzt erst los! Auf den 500m zur Wechsel hatte ich den Neo bereits halb aus und festgestellt, dass es immer noch regnete. Die Pfützen waren riesig und die halbe Wechselzone stand unter Wasser. Irgendwie habe ich es trotz eisiger Finger in meine (noch) trockenen Socken geschafft und lief zum Rad. Nach den ersten Metern außerhalb des Wechselzelts waren die Socken allerdings schon durch und von oben kam reichlich Nachschub. Hier wurde es dann klar: Sonne würde ich auf den kommenden 90km nicht sehen.

Radfahren

RadrundeDie Radrunde verlief bis KM35 ziemlich gut. Es ging zwar ab KM22 gut bergauf, das liegt mir allerdings besser als bergab :) Ab KM35 kam dann genau das: Die vorher gewonnenen Höhenmeter ging es auf 4m breiten und halb unter Wasser stehenden Serpentinstraßen bergab. Bereits in den ersten Spitzkehren merkte ich, dass meine Vorderradbremse nicht so richtig funktionierte – später stellte sich heraus, dass die Bremse einfach offen war, ich hatte wohl vergessen sie nach dem Zusammenbau des Rads zu schließen. Das machte einen Zeitgewinn natürlich unmöglich und so rollte ich etwas nervös die nächsten 10km runter in die Dörfer. Unten angekommen war ich mehr Eiszapfen als sonstwas: Es goß bei 12°C immer noch, ich hatte nur meinen dünnen Rennanzug an und hatte die ganze Abfahrt quasi nicht getreten. Jetzt galt also vor allem eins: Irgendwie warm werden. Nach weiteren 5-6km, meinen bisher härtesten auf dem Rad und auch mental anstrengend, hatte ich dann endlich wieder eine brauchbare Grundtemperatur erreicht und konnte wieder ernsthaft in die Pedale treten und versuchen ein wenig Zeit gut zu machen. Petrus hingegen machte sich weiterhin mächtig unbeliebt und spickte den konstanten Dauerregen auch noch mit einigen Sinnfluteinlagen. Am Ende der 90km standen dann 3:18:50h auf der Uhr (AK Platz 237 => 56 Plätze aufgeholt!). Normalerweise hätte ich mich darüber geärgert, allerdings nicht bei diesen Bedingungen. Zu glücklich war ich wieder in der Wechselzone zu sein :)

Laufen

Laufrunde Endlich in den Laufschuhen stehend, verließ ich das Wechselzelt nach etwas über 4 Stunden und fand nach 100m zielsicher eine knöcheltiefe Pfütze, die den Traum von ein paar Kilometern in trockenen Socken zunichte machte. Man gewöhnt sich dran! Den gerade begonnenen Halbmarathon ging ich mit einer 4:30er Pace an, musste aber 6km feststellen, dass meine Beine das nicht bis zum Ziel aushalten würden. Also runter vom Gas und der mental schwierigste Teil des Rennens begann… Einen 5er Pace HM laufe ich sonst zur Regeneration und noch im Februar bin ich im Wettkampf mit 4er Pace unterwegs gewesen. Gut, da bin ich vorher weder geschwommen, noch habe ich Zeit auf dem Drahtesel verbracht, aber mit 4:30 hatte ich schon geplant. All die Gedanken helfen natürlich nichts und eines habe ich in den letzten Jahren beim Triathlon gelernt: Der Plan ist vorbei, wenn der Startschuss fällt und (schnell) durch kommen nur wer, improvisiert und sich auf die Umstände anpassen kann. Nach schier endlosen 2 Runden über die Promenade und Einkaufsmeile von Alcudia, vibrierte meine Uhr und ich wusste was jetzt kam: Durchladen, Zähne zusammenbeißen, rauf aufs Gas und den Schmerz verdrängen. Einige Male habe ich das bereits durchgemacht: Brennende und gröhlende Oberschenkel, Laktat ohne Ende und es gibt nur eine Linderung. Die liegt allerdings einige Kilometer voraus, denn Aufgeben ist keine Option! So habe ich meine schmerzenden Beine noch mal auf eine 4:45er Pace gehievt und die letzten 500m auch noch die ursprünglich angepeilte 4:20 auspacken können. Nach 1:45:28h (AK Platz 205 => 32 Plätze aufgeholt!) kam dann endlich die Erlösung :D

Fazit

Insgesamt war ich mit den beiden Wechseln (6:31min & 6:02min) 5:59:05h unterwegs und habe mein Ziel von sub 6h damit erreicht (AK Platz 205, Garmin Connect) :mrgreen:
Es war eines der geilsten Rennen die ich bisher machen durfte und ich bin auch eine Woche danach vor allem eins: Dankbar für diese geniale Erfahrung. Noch nie musste ich mich im Wettkampf durch derartige Tiefen kämpfen und habe soviel dabei gelernt. Und eins ist sicher: I’ll be back – in Erlangen bin ich schon gemeldet :P

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Berlin HM

Da habe ich doch glatt den Post über den Berlin Halbmarathon vergessen…

Am 3. April fand er statt, also gerade einmal 2 Wochen nach meiner neuen PB in Hamm. Bei schönstem Wetter liefen wir morgens zur Startaufstellung. Leider waren wir etwas spät dran und es war so unglaublich voll, dass ich es nicht mehr nach vorn in meinen Block geschafft habe. Also habe ich mich bei den anderen mit einsortiert. Zu diesem Zeitpunkt wussten wir allerdings noch nicht, dass der Block D der vorderste Block eines 2. Starts ist. Erst als wir langsam nach vorn zur Startlinie gef&uumlhrt wurden, war uns klar: Wir starten aus der ersten Reihe :mrgreen:
Mit einer angepeilten Zeit von sub 1:30h (Start mit 4:10, dann schauen wie es läuft) stand ich dafür natürlich vollkommen falsch, denn Block D war für die >1:50h Läufer gedacht. Nun gut, dachte ich mir, dann werde ich wohl einiges zu überholen haben :P Als der Startschuss dann fiel, sprinteten neben uns allerdings sofort 3-4 Leute los. Mich an meinen Plan erinnernd, hatte ich die Sprinter nach ~250m wieder eingeholt, denn da war wohl doch niemand bei, der mich auf dem Weg quer durch das Feld der Blöcke C und B begleiten wollte. Das wiederum hatte die interessantesten 2,5km zur Folge, die ich je hatte, denn ich lief “vorn”. Mutterseelenallein ganz vorn – und nicht ganz unkommentiert von dem ein oder anderen Streckenposten, der mir ein “Na, hast deine Gruppe verpennt?” zurief :D
Nach 2km sah ich dann allerdings schon die letzten der vorderen Blöcke. Von nun an wurde es wirklich anstrengend, denn niemand dort war auch nur annähernd mit meiner Pace unterwegs. Die Folge: Slalom, Springen, Bordsteine, Bushaltestellen umkurven… Eigentlich hätte ich mir einen Radfahrer mit Trillerpfeife besorgen sollen ;) So bin ich dann also durch das Feld gepflügt, immer mit der Hoffnung, dass es nicht zu kräftezehrend wird und zuviel Zeit kostet. Bei KM10 (42:16) und KM15 (1:03:40) sah es auch noch gut aus, dann allerdings musste ich der Aufholjagd Tribut zollen und die letzten 6km gingen nur noch in ~4:25er Pace. Am Ende stand dann eine 1:30:38 auf der Uhr, mit der ich trotzdem sehr zufrieden bin. Die Zeit aus Hamm ist damit bestätigt und an dem Tag unter den Umständen war nicht mehr drin ;)

Berlin Halbmarathon

Insgesamt war es ein toller Lauf vor einer gigantischen Kulisse. Ich habe noch nie soviele Zuschauer bei einem Lauf gesehen und auch die Strecke war wirklich schick. Den mache ich bestimmt noch mal :P

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Münchner Laufserie komplett :)

Heute stand der letzte Lauf der Münchner Laufserie auf dem Programm. Nach 10 und 15km ging es diesmal über 4 Runden = 20km durch den Olympiapark. Wieder war ich als Hase unterwegs und das Ziel war 1:24h also 4:12min/km – bei immerhin knapp 50hm pro 5km Runde! Nach exakt 1:24:02 waren wir dann auch im Ziel und Jessica wurde 7. Frau und 2. in ihrer AK :D

Startaufstellung paarmehrkm
Quelle: Abendzeitung

Die Serie

Insgesamt sind wir jetzt 3 Läufe und 45km unterwegs gewesen. Für Jessica steht am Ende Platz 5 der Serie und Platz 1 ihrer AK auf der Urkunde. Soweit habe ich es leider nicht nach vorn geschafft. Am Ende ist es aber immerhin Platz 42 insgesamt und Platz 12 meiner AK mit einer Gesamtzeit von 3:05:53. Da sollte also bald mal ein Marathon mit 3:0xh drin sein ;)

Gesamtzeit Münchner Laufserie

Die Serie hat wirklich viel Spaß gemacht und war eine super Vorbereitung auf die anstehende (Triathlon-)Saison.

Nächste Woche steht noch der letzte Lauf in Ismaning im Kalender und dann gilt es bei meine, ersten gezeiteten Halbmarathon 2016 in Hamm eine gute Zeit auf die Straße zu bringen. Im April kommt noch Berlin und im Mai startet die Triathlonsaison direkt mit einem Highlight! Dazu bei Gelegenheit mehr :mrgreen:

Posts zum 1. und 2. Lauf: Bestandsaufnahme: München & Ismaning – Lauf 1 & Bestandsaufnahme Klappe #2

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Bestandsaufnahme Klappe #2

Bereits vor 3 Wochen fanden die beiden 2. Läufe Laufserien in München und Ismaning statt. Da ich samstags in München bei den 15km (Garmin) wieder als Hase für eine Lauffreundin unterwegs war, wurde der 17km Lauf am Sonntag (Garmin) eher ein ruhiges Ründchen.

Als Hase in München

Die Bedingungen waren eigentlich gut, wobei es einiges kribbelige Stellen mit Schnee und Eis gab, wie man auf dem Bild sehen kann ;)

Olympiapark - MLS #2 15km

Die abgesprochene Zielzeit: Eine 1:01h sollte es werden und so gingen wir nach der ersten Runde auch perfekt mit 20:20min über die 5km Linie. Auf der 2. Runde machten sich die Höhenmeter im Olympiapark dann etwas bemerkbar und knapp unter die 1:01h zu kommen, rutschte in weite Ferne. Mit nach einer 20:42min hätten wir die 3. Runde schließlich unter 20min laufen müssen. Letztlich waren es dann die letzten Kilometer die uns noch knapp die 1:01h gekostet haben und am Ende stand eine 1:02:07 auf der Uhr. Immer noch eine super Zeit und mehr war an dem Tag trotz meiner Motivationsversuche einfach nicht drin. Umso größer war dafür ihr Ansporn in der folgenden Woche eine neue HM PB aufzustellen – 1:27:56 ;) Hier übrigens ein kleiner Bericht von ihr!

MLS #2 - Start 140___Winterlauf+M%FCnchen+II+16.01.2016_L1220945.JPG.small MLS #2 - Lauf

Nächste Woche steht jetzt schon der 3. und letzte Lauf in der Münchner Laufserie an: 20km. Ich werde wieder als Hase unterwegs sein und wir schauen mal was geht :P

Regenerations Dauerlauf in Ismaning

Nachdem es die folgende Nacht über geschneit hatte, landeten morgens dann doch lieber meine Trailschuhe im Rucksack :mrgreen:

ILS #2 17km

Die Sonne auf dem Bild sieht zwar super aus, aber mit -5C war es doch ziemlich kalt. Trotzdem hat der Lauf riesig Spaß gemacht und bei 1:28:01 war es auch schon kein richtiger RegDL mehr ;)
Nach der Dusche kam dann der schönste Teil: Eine Bekannte – die leider selbst nicht mitlaufen konnte – kam extra unseretwegen und brachte sogar Kaffee und Kuchen mit!! Lecker!! Vielen lieben Dank noch mal an dieser Stelle, Marion!

ILS - Kuchen & Kaffee danach - Danke Marion :)

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Bestandsaufnahme: München & Ismaning – Lauf 1

Am 5.12. ging es los: Bestandsaufnahme der aktuellen Form bei der Laufserie in München. Am 13.12. folgte dann Ismaning. Da ich mich nicht so super fit fühlte, habe ich mich als Hase angeboten und jeweils eine/n Lauffreund/in gezogen.

In München

…ging es in 2 Runden über je 5km durch den Olympiapark. Immer im Gepäck: Jessica :) Wie abgesprochen (Zielzeit ~40min) gingen wir das Dingen zügig an und so war die erste Runde bereits nach 19:34 rum und Jessica klebte an mir! Bei Kilometer 6/7 merkte man die Anstrengung dann schon etwas, aber was wäre ich für ein Hase, wenn ich in diesem Moment nachgeben würde? Eben. Also hieß es: Motivieren: Zeiten durchgeben, Ziele ausrufen, ablenken. Das klappte super und der ein oder andere Mitläfer, der sich ebenfalls an meine Fersen geheftet hatte, gab auf. Wir hielten die Pace und konnten auf den letzten 2km sogar noch einmal leicht anziehen! Eine weitere super Runde also und am Ende gingen wir mit 39:41 bzw 45 durchs Ziel und das bei happigen 70 Höhenmetern :mrgreen:

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Runde 1 geschafft! Auf geht’s :)

In Ismaning

…war die gewünschte Zielzeit von Steffen etwas weniger schnell als noch am Wochenende zuvor in München, das Ziel trotzdem ambitioniert: eine neue PB sollte her! Über 13km ging der Kurs und am Ende sollte die Uhr weniger als 1h anzeigen. Das wirkte für mich etwas zu vorsichtig (ich bin schon einige Male mit ihm gelaufen) und so verständigten wir uns darauf erstmal zügig loszulaufen und zu schauen, wo die Tagesform uns hinträgt :P Nachdem wir uns mit etwas über 4min/km aus der Masse herausgelaufen hatten, lag seine Wohlfühl-Pace bei ~4:30min/km. Also habe ich etwas angezogen und die Geschwindigkeit rundum 4:20min/km gestreut, je nach “Puste”. Ab Kilometer 7 hieß es für Steffen dann kräftig die Zähne zusammen beißen: Es ging für gute 4km mit leichter Steigung stumpf gerade aus. Ein mental wirklich hartes Stück Arbeit! Nachdem die dann auch hinter uns lagen, kam der Schlusssprint. Zwischen uns und dem Ziel lagen noch knapp 2km und der Ehrgeiz griff umsich: 56min waren in greifbare Nähe gerückt!! Angetrieben durch die Sonne im Rücken – immerhin 2,8°C – und mein konstantes auf ihn Einreden/-rufen/-schreien biss Steffen wirklich alle Zähne zusammen, blieb an mir dran und prügelte die müden Beine den letzten Kilometer wild schnaubend in ~4min runter!! Am Ende stand mit 56:02 eine deutlich schnellere Zielzeit als gedacht auf der Uhr und damit auch eine super PB :D
Im Anschluss gab es zur Feier des Tages dann noch leckeren Kuchen von Marion :)

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Kuchen zur Feier des Erfolgs :P

Fazit

Die beiden Läufe haben viel Spaß gemacht und ich habe viel dabei gelernt! Meine Form ist unerwartet gut und mein Trainingsplan 2016 wird wohl etwas schneller (und härter) werden als gedacht ;)

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Getting back on track :)

Nach einer schönen Pause steige ich jetzt langsam wieder ins Training ein :)

Nachdem ich es nach dem München Marathon ein paar Wochen etwas ruhiger habe angehen lassen, geht es jetzt langsam wieder los. Bevor der Fokus allerdings vollends auf Laufen, Schwimmen, Radfahren fällt, gibt es bis zum Frühjahr auch immer wieder einiges an Alternativtraining. Jede Woche Beachvolleyball, Koordinationstraining beim Laufen durch Cross- und Trailläufe. Ein wenig mehr Abwechslung halt. Die nächste Saison wird wieder anstrengend und der Körper soll schließlich durchhalten ;)
Gemeldet habe ich mittlerweile auch schon ein paar (Vorbereitungs-)Wettkämpfe. Mal sehen was ich so raushauen kann, direkt am Anfang des Trainings :mrgreen:

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Schöne Sonntagsrunde bei herrlichstem Herbstwetter :)

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Der letzte diesen Jahres

Letzten Sonntag stand der 3MUC Triathlon auf dem Plan. Der letzte für mich in dieser Saison. Nachdem ich dort letztes Jahr bereits an den Start gegangen bin, wollte ich mein Ergebnis natürlich verbessern :)
laufenPünktlich zum Start verschwanden an der Regattastrecke dann auch die grauen Wolken und machten Platz für die Sonne. Das Wasser war sehr angenehm warm im Neo und glasklar. Das ersparte mir das ständige Aufschauen und Navigieren in Richtung der Wendebojen, da zur Markierung der Ruderstrecken unter Wasser Seile gespannt sind. Sehr praktisch. Sowas sollte es häufiger geben ;) Meine Schwimmzeit war leider trotzdem nicht berauschend, da ich ein wenig auf meine linke Schulter achten muss.
Mit dem Wind im Gesicht ging es dann auf die Radrunde, bzw. auf die 8 Runden um die Regattastrecke. Das gemeine hier hatte ich letztes Jahr schon mitbekommen aber dieses Jahr war es stärker: Harter Gegendwind auf dem Hin- dafür angenehmer Rückenwind auf dem Rückweg. Trotzdem habe meine Radzeit leicht verbessern können :)
Kaum vom Rad runter, durfte ich meinem schlechtesten Wechsel überhaupt beiwohnen. Ich habe es 1min lang nicht zustande gebracht meinen rechten Socken über den Fuß zu bekommen. Schuld war mein kleiner Zeh, der es dank leichter Unterkühlung geschafft hat, sich schier unlösbar im Socken zu verfangen. Als ich dann endlich meine Schuhe komplett angezogen hatte und loslief, waren gut 2min seit meinem Betreten der Wechselzone vergangen. Zur Erinnerung: Bei meiner letzten OD habe ich gerade einmal 39 Sekunden für den Wechsel gebraucht. Auf der Laufstrecke selbst lief es dann wieder wie am Schnürrchen. Es machte sich sofort bemerkbar, dass ich bereits im Marathon-Training stecke und die 10km gingen runter wie nichts.
Insgesamt stand am Ende eine 2:29:48h auf der Uhr und ich habe mein Ziel, die 2:30h zu knacken, erreicht :mrgreen:

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Hier gibt es übrigens meinen Zieleinlauf als Video ;)

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Finished & Blut geleckt

Am Sonntag bin ich in Erlangen das erste Mal bei einem Mitteldistanztriathlon an den Start gegangen, habe ihn erfolgreich gefinished und 104,2km später Blut geleckt :mrgreen:

Gepaeck Mitteldistanz ErlangenDen Startplatz hatte ich kurzfristig geerbt und passend dazu auch gleich das Hotelzimmer, sodass ich am Sonntag Morgen nicht um 4h aufstehen musste – danke Agnes! Dafür hieß es bereits am Samstag Morgen packen. Was man für ein paar Stunden Spaß dann alles so mitnehmen ”muss” könnt ihr rechts sehen :) (Dazu schreibe ich demnächst mal einen eigenen Post!)

Am Nachmittag ging es dann nach Erlangen zur Startnummernausgabe und der obligatorischen Nudelparty. NudelpartyNachdem ich mir den Magen dort mit 2 großen Portionen vollgeschlagen hatte, stand noch eine kurze Wettkampfbesprechung auf dem Plan des Veranstalters. Zwar kannte ich das meiste schon von diversen anderen Veranstaltungen und die Änderung der Strecke war dank meiner Ortsunkenntnis auch nicht so wichtig, allerdings nimmt man ja schon das ein oder andere mit.
Anschließend mussten dann nur noch die Beutel für die Wechselzonen gepackt werden und es ging früh ins Bett. Man will ja ausgeschlafen an den Start gehen ;)

Am Sonntag klingelte dann schon um kurz vor 7 der Wecker. Nicht, dass ich nicht eh schon regelmäßig im Halbstundentakt seit etwa 4 Uhr wach gewesen wäre… Nun gut, die Beutel und das Rad wollten in die Wechselzone gebracht werden und um 9:05h war schließlich Start!

Dort angekommen stieg die Nervosität deutlich an und mit ihr mein Puls – kurz vor dem Start immerhin schon bei knapp 120bpm, ging es dann in den Main-Donau-Kanal. Im Gegensatz zu den letzten Jahren waren dieses mal Neos erlaubt, da das Wasser nur etwa 21°C hatte. So fühlte sich das Ganze dann an wie ein Swimmingpool. Um kurz nach 9 fiel dann endlich der ersehnte Startschuss und los ging es. Meine erste Mitteldistanz…

Im Wasser lief es “okay”, leider nicht super. Nachdem ich direkt am Anfang ein paar Schläge/Tritte eingesammelt habe, ließ ich es ruhiger angehen und versuchte mich aus dem Getümmel etwas nach hinten fallen zu lassen. Das kostete natürlich Zeit, hat aber zumindest Adrenalin und Nerven gesparrt – beides wollte ich mir noch für später aufheben!
Nach etwa 40min bin ich dann aus dem Wasser raus. Keine Bestzeit, aber solide und alles was diesmal zählte war finishen!

Der Aufbau der Wechselzone zum Rad war interessant: Man kam aus dem Wasser und lief an den Radbeuteln vorbei in denen man alles unterbringen konnte, was nicht ans Rad durfte. Bei mir war da nichts, aber den Beutel musste ich trotzdem einsammeln, denn hier sollte der Neo verstaut werden. Mit dem Beutel ging es dann in das Umkleidezelt und nur in diesem durfte man sich umziehen. Da ich das schon einige Male gemacht habe, ging das Ausziehen entsprechend fix und schon war ich auf dem Weg zu meiner ”Maschine” :P

Rad in der WechselzoneKaum hatte ich sie eingesammelt und war endlich aus der Wechselzone raus, ging es auch schon die erste Brücke hinauf, was für mich etwas anstrengend war, da ich meine Radschuhe immer in den Pedalen lasse und nicht in der Wechselzone anziehe. Das hat den Vorteil, dass man nicht in ihnen laufen muss und zügig aus dem Gedrängel nach der Wechselzone rauskommt. Der Nachteil: Man fährt barfuß auf den Schuhen los und hat daher nur wenig Halt auf dem Rad. Im Prinzip kein Problem, aber bei einer Steigung ist das etwas blöd. Da fehlt dann der richtige Antritt und man kann nicht direkt in die Schuhe schlüpfen. Also kurbelte ich uns die Brücke noch barfuß hinauf. Gefahren wurden insgesamt 2 Runden à ~43km. Schnell hatte ich jemanden gefunden der etwa mein geplantes Tempo fuhr und konnte mich daran orientieren, ohne mich ständig selbst bremsen zu müssen. Erst nach etwa 30km fiel mir auf, dass mein Tempomacher nur eine Kurzdistanz absolvierte, also nur eine Runde fuhr. In der zweiten Runde musste ich selbst also wieder mehr aufpassen, allerdings war auch deutlich weniger Radverkehr, da alle Kurzdistanzler schon mit Laufen beschäftigt waren. Nach ~2:40h bin kam ich dann endlich wieder an der Wechselzone an. Die zweite Runde hatte mich zwar deutlich mehr Kraft gekostet als erwartet, aber jetzt standen ja nur noch 20km Laufen auf dem Plan!

Wieder lief ich durch die Wechselzone, diesmal von der anderen Seite. Auf dem Weg schnell den Laufbeutel eingesammelt und im Zelt dann in die Schuhe. Dies war mein erster Triathlon, bei dem ich sogar Socken dabei hatte und ich Nachhinein bin ich echt froh – dazu gleich mehr! Endlich in den Laufschuhen machte ich mich auf den Weg auf die erste von 2 Runden à 10km. Kurz nach der Wechselzone konnte man sich Schwämme zur Abkühlung mitnehmen und die hatte ich auch bitter nötig. Es war mittlerweile ~12:30h und die Sonne knallte gewaltig. Hier kamen dann auch die Socken ins Spiel, denn nach mehreren kleinen Duschen mit dem bereitgestelltem Wasser, waren die Schuhe komplett nass, was ohne Socken schnell zu Blasen führt.
ZieleinlaufDie ersten 4km liefen super. Dann rebellierte auf einmal mein Magen. So stark hatte ich selbst bei einem Marathon noch nicht erlebt. Kurzerhand entschied ich mich dazu eine kleine Gehpause einzulegen, um den Aufmüpfigen wieder in den Griff zu bekommen. Also altbewährte Taktik: 500m Gehen, 1km Laufen. Das ganze habe ich 3 mal gemacht. Damit ging nat¨rlich einiges an Zeit verloren, aber er beruhigte sich wieder und ich konnte die restlichen Kilometer deutlich entspannter angehen. Einen kurzen Rückfall gab es dann noch bei Kilometer 13, das hatte ich aber bereits nach 300m Gehen wieder im Griff. Für die gut 20km habe ich letztlich 1:50h gebraucht.
Insgesamt bin ich mit meiner Leistung sehr zufrieden und die Erfahrung war wirklich super! Ich habe wieder meine Grenzen gesucht und ein wenig weiter nach außen verschoben und der Zieleinlauf war ein wirklich sehr geiles Gefühl :mrgreen:

Alles in allem war ich 5:22:12h unterwegs, habe etwa 104,2km hinter mir gelassen und dabei ~4000 Kalorien verbraucht (Garmin-Connect Aktivität) – und zumindest gefühlt eimerweise geschwitzt :D

Steigende Nervosität kurz vor dem Start Finisher!!!
Vorher und Nachher :)

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Quali für 2016

TNG b2run TeamGruppe A, macht euch auf was gefasst! Ich komme :mrgreen:
Die letzten Jahre war ich nur aus Jux und im Kostüm dabei (siehe Bilder unten ;)), aber dieses Mal wollte ich angreifen. Es musste für den Firmenlauf im nächsten Jahr ein Platz in der Gruppe A her. Das Ziel war also die 6,1km quer durch den Olympiapark in unter 24min zu laufen.
Nachdem ein Kollege und ich uns am Start dann möglichst weit nach vorn gestellt haben, um möglichst wenig Verkehr zu haben, ging es auch direkt ziemlich zügig los. Da ich am Anfang kurz an einer Gruppe hängen blieb, lief mein Kollege konstant etwa 50-60m vor mir und so hatte ich ein bewegliches Ziel und musste “nur dranbleiben”! Zwar mussten wir immer wieder Slalom um die langsameren Teilnehmer** laufen, sind aber alles in allem gut durchgekommen und etwa ab Kilometer 3 hatten wir eine Gruppe gefunden, die ziemlich genau unser Tempo lief. Den kleinen Abstand vom Anfang konnte ich nicht wieder aufholen. Als ich direkt nach dem Zieleinlauf dann sein Gesicht sah, war mir aber klar: Auch er hatte konstant Vollgas gegeben und wir beide sind an diesem Tag das beste gelaufen was möglich war. Erst dort hatte ich Zeit auf die Uhr zu schauen: 23:29! Perfekt! Neben einer persönlichen Bestzeit über 6km habe ich also auch die Quali für das nächste Jahr geschafft und werde aus Gruppe A starten :P

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b2run 2013 – Affe & Banane

b2run 2013 - Zieleinlauf Huckepack
b2run 2013 – Zieleinlauf Huckepack

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b2run 2014 – New Kids Style

b2run 2014 - New Kids Style Zieleinlauf
b2run 2014 – New Kids Style Zieleinlauf

**Warum stellen sich eigentlich immer gerade die, die nicht mal die Vorgabe für den vorderen Bereich (Zielzeit 30min) schaffen, ganz vorn auf?

Lange schnell sein

Es gewinnt nicht der schnellste, sondern der, der am wenigsten langsam ist.

Das hört sich blöd an, oder? Als ich das zum ersten Mal hörte, musste ich darüber nachdenken. Ich war bis dahin nie mehr als 10-12km gelaufen und an Triathlon hatte ich zwar mal gedacht, aber hey, ich bin doch nicht wahnsinnig!
Seitdem sind einige Jahre vergange. In meinen Beinen steckt der ein oder andere Marathon und Triathlon und mit denen kamen auch Bücher über und mein Interesse an besserem und zielgerichtetem Training ist deutlich gestiegen. Was also tun, wenn man einen Sport ausübt für den man vor allem eins sein muss: lange schnell? Man muss lernen langsam zu sein. Und zwar genau so langsam wie es nötig ist, um den Körper im richtigen Bereich zu bewegen: dem aeroben Bereich. Im aeroben Bereich verbraucht man weniger Sauerstoff als man auf Dauer in der Lage ist dem Körper durch Atmung zur Verfügung zu stellen. Natürlich sollte man auch Einheiten im so genannten anaeroben Bereich haben, wenn es um Ausdauer geht – und das tut es viel früher als man denkt – helfen die allerdings nicht allzu viel (dafür haben sie andere Effekte). Mit Einheiten im aeroben Bereich trainiert man vor allem den Fettstoffwechsel und nur dieser bietet ausreichend Kapazität, um uns über eine lange Zeit am Laufen zu halten. Wichtig ist also lange und “langsame” Einheiten einzubauen, sodass man den Fettstoffwechsel gut trainiert. Dann wird man quasi von allein schneller ;)

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Respond, don’t react!

Es gibt im Englischen einen kleinen aber feinen Unterschied zwischen respond und react. Bei respond schwingt die innere Einstellung mit und passt sich an, während react eben nur eine (weltliche) Reaktion beschreibt. Selten hat ein Satz so gut zu meiner aktuellen Situation gepasst :)

Der Unfall ist noch keine Woche her und der schlimmste Tag war Montag. Meine Enttäuschung war riesig, als ich realisierte, dass ich nächste Woche nicht am Tegernsee starten werde. So groß, dass selbst der Schmerz der Verletzungen kurze Zeit in den Hintergrund trat. Bis dahin hatte ich die gebrochene Nase nicht einmal als entscheidenden Faktor auf dem Schirm. Es blieb mir also die Wahl und ich habe mich für respond entschieden. Es macht einfach keinen Sinn widerwillig den Plan zu ändern und sich ständig darüber zu ärgern. Einen guten Post zu dem Thema kam quasi wie abgesprochen auf ironman.com: How to Dodge a Race-Day Curveball :mrgreen:

Kurzum habe ich mich jetzt also für den 3MUC Triathlon angemeldet, bei dem ich auch letztes Jahr schon viel Spaß hatte. Je nachdem wie der Heilungsprozess verläuft, kommen vielleicht noch ein oder zwei weitere olympische Distanzen hinzu. Vielleicht finde ich auch noch eine Mitteldistanz, allerdings hat eine erste Suche bisher nur ausverkaufte Wettkämpfe zu Tage gefördert. Schauen wir mal!

Außerdem habe ich heute entschieden wieder beim München Marathon – was natürlich den ein oder anderen Trainings-Halbmarathon mitsich bringen könnte – mitzulaufen. Nach meinem letzten Start in 2012 habe ich noch was gut zu machen :P

München Marathon

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Die Woche danach ist hart

Saucony Fastwitch 6Die Reize müssen hoch bleiben. Da geht kein Weg dran vorbei!
Nach dem Schliersee Triathlon letzten Samstag passierte natürlich das, was mir nach jedem Wettkampf passiert: Es kam ein kleines Loch.
Am Sonntag Mittag war die Entspannung noch wohltuend aber gegen Abend litt dann schon etwas die Motivation. Gut, dass es ein geplanter Regenerationstag war. Trotzdem meldete sich der Körper und forderte Bewegung und Endorphine. Und der gemeine Hund weiß genau welche Reize er setzen muss :hammer:
Was mir in so einer Woche besonders gut tut ist vor allem eins: Abwechslung! Da kam mir ein sonniges Beachvolleyballtraining am Mittwoch gerade recht. Jetzt am Wochenende ist auch passend noch ein kleines Spaßturnier im Programm, für dessen Finalrunde wir uns letzten Donnerstag qualifiziert haben. Zum Glück ist es ein paar Kilometer weit weg, sodass mein Gewissen beruhigt sein wird, wenn ich mit dem Rad hinfahre und so ganz unanstrengend ist Beachvolleyball ja auch nicht :P

Zurück zum Triathlontraining: Die erste Regenerationseinheit habe ich trotz der Forderung nach Bewegung erst am Montag Abend gestartet. Mit ein paar Bekannten sind wir eine 11km Runde im lockeren 5:30er Schnitt gelaufen. Das habe ich dann auch direkt zum Ausprobieren neuer Laufschuhe genommen, die bereits am Freitag angekommen waren – ein Saucony Fastwitch. (Aber einen neuen Schuh direkt mit zum Wettkampf nehmen wäre Wahnsinn!) Am Montag kam dann seine große Stunde und er fühlte sich sofort super an. Er sitzt nahezu perfekt und das ohne eingelaufen zu sein. Außerdem ist er schö leicht und trotzdem fühlt sich der Auftritt nicht hart an. Auch in der zweiten und zügigeren Laufeinheit der Woche konnte er mich überzeugen. Vielleicht wird er mein neuer Wettkampfschuh? Schnell genug ist er auf jeden Fall. Mal sehen :)

Trotzdem oder gerade wegen dieser Woche hat mir die kleine Zwischenstandsabfrage am Schliersee wirklich gut getan. Ich weiß jetzt wo ich stehe und wo ich noch gezielt etwas nachlegen kann und muss. Meinen Trainingsplan habe ich auch direkt einer kleinen Modifikation unterzogen und hoffe jetzt noch gezielt ein paar Reize setzen zu können, die mich weiter nach vorn bringen!

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