Tegernsee Triathlon 2017

Heute war ich auch mal “Erster” ;)

Beim Tegernsee Triathlon mit der Startnummer 1 am Start ging es bei mäßigem Wetter (15C und Regen) ganz okay im Tegernsee los. Beim Schwimmen merkte man das Sch***wetter zum Glück nicht und mit knapp 20C war der See sehr wohl temperiert :D 31min haben mich die 1,6km gekostet. Das ist zwar nicht berauschend, allerdings immerhin 3min schneller als 2016. Auf dem Rad habe ich dann den Trainingsrückstand nach 6 Wochen verletzungsbedingter Pause deutlich gemerkt. Sage und schreibe 3km/h war ich im Schnitt langsamer als 2016. Da waren dann einfach mal fast 10min futsch. Beim Laufen ging es hingegen wieder gut. Die 10km quer durch die Landschaft flogen nur so vorbei und trotz der 150HM, standen am Ende 45min auf der Uhr.
Insgesamt wäre immer noch eine passable Zeit im Bereich von 2016 rausgekommen, allerdings habe ich die Wechsel gehörig versaut. Dem Wetter geschuldet hatte ich mich entschieden beim Radfahren Armlinge anzuziehen und die wollten einfach nicht auf meine nassen & kalten Arme. Beim Laufen hatte ich frische Socken in die Schuhe gelegt, was sich beim Wechsel als Katastrophe herausstellte – die wollten nämlich nicht über meine eiskalten Zehen. Allerdings war das Laufen in trockenen Schuhen & Socken die Qual des Wechsels wert :P

Alles in allem bin ich gut zufrieden mit meinem ersten Triathlon 2017 und meiner 2:40:06h :)

Ein paar Bilder folgen bald!

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Westparklauf 2017

Heute stand eine für mich ungewöhnlich kurze Distanz auf dem Programm: 5km beim Westparklauf! Bisher bin ich nur ein Rennen über 5km gelaufen und das war 2014. Dementsprechend war ich etwas nervöser als sonst. Eine neue persönliche Bestzeit sollte auf jeden Fall klappen, aber wie schnell geht es tatsächlich? Fairer Weise muss ich hier erwähnen, dass die Strecke durchaus wellig ist und besonders die Überquerung des Rings hat es insich ;)

Am Ende stand 18:35min auf der Zieluhr und wie man auf den Bildern sehen kann, war es anstrengend! Aber auch sehr geil :mrgreen:

Neue PB und etwa genau so hatte ich mir das vorgestellt. Damit bin ich immerhin auf Platz 16 gesamt und 4 meiner AK gelaufen :P

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Let the games begin ;)

Meine neuen :)

Passend zur neuen Saison musste auch im Schuhschrank was neues her – die “alten” haben schon ein paar Kilometer auf dem Buckel!

Früher bin ich schon viel Brooks gelaufen und der Launch3 läuft sich echt super. Ein paar Kilometer hat er in der Zwischenzeit schon gesammelt und ich bin begeistert :)

Außerdem gibt es eine echte Premiere: Mein erster Asics Laufschuh überhaupt: Gel-noosa Tri 11. Schön bunt ist er und anfühlen tut er sich auch top :D

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Nikolauslauf – Testlauf #1 – und ab geht’s… :)

Nikolauslauf 2016

Nach ein wenig Pause nach der Saison, habe ich in den letzten 2-3 Wochen wieder mit dem Training angefangen. Heute stand dann der erste Test auf dem Plan: der Nikolauslauf (= 1. Lauf der Münchner Winterlaufserie). Für die 10km hatten Frank (Laufkollege) und ich vorher ~42-43min ausgemacht. Da wir beide aber keine Uhren dabei hatten, sind wir nach Gefühl los und waren etwas erschrocken, als ein Mitläufer uns nach 1km 3:50min ansagte. Das war dann doch etwas zu fix, aber wir fühlten uns gut, also ging es einfach weiter. Ein wenig vom Gas sind wir dann trotzdem gegangen und am Ende noch netto mit sub40 (39:49min bzw. 39:53min) eingelaufen. Für einen Testlauf war das definitiv sehr krass was wir da aufs Parkett gezauber haben. Dass wir das einfach so raushauen, damit hatten wir nicht gerechnet :D
Insgesamt war es ein super Lauf der viel Spaß gemacht hat. Das Fitnesslevel scheint also zu stimmen und das Training kann beginnen ;)

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Zurück auf Los!

Nach fast 4 Wochen Regeneration und ein wenig Alternativtraining jucken die Beinchen langsam wieder :)

Draußen wird es kälter und alles bereitet sich auf den Winter vor. Hier sind auch bereits die ersten Schneeflocken gefallen. Das heißt vor allem eins: Zurück auf Los!

Die regenerative Pause nach einer anstrengenden Saison war nicht nur körperlich sondern auch mental wichtig. Am Ende fehlte doch etwas der letzte Schub vom Kopf. Training und Wettkampf werden zur Pflicht und der Spaß bleibt schon mal auf der Strecke. Mittlerweile haben sich Kopf und Beine wieder gefangen und ich es kaum erwarten wieder richtig Gas zu geben. Trotzdem gilt: Kilometer fressen kommt noch früh genug, als erstes stehen in den nächsten 2-3 Monaten Grundlagenausdauer, Kraft und Koordination auf dem Programm!
Beim Laufen kommen vor allem Einheiten mit Lauf ABC, Koordinationsübungen, Trails und kurzen-mittleren Intervallen. Die Grundlagenausdauer fürs Rad gibt es von der Rolle. Zum Leidwesen der Familie steht sie schon wieder im Büro ;) Beim Schwimmen liegt das Hauptaugenmerk auf der Technik. Außerdem werden die Hanteln wieder rausgeholt, ein bisschen Kraft muss halt auch sein! Dazu kommen dann noch lustige kurze Workouts wie z.B. das 10 minute plyometric workout und ein wenig Crossfit in einem der &rquot;Workout Parks&rquot; aka Spieplätze sind auch wieder mit von der Partie. Es wird also eine schön bunte Zeit :mrgreen:

Das alles sorgt dann hoffentlich dafür sorgt, dass ich 2017 verletzungsfrei durch die Saison komme :)

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München Marathon 2016

muenchen_m_2016_mikaDa ist sie, die Medaille :)
Nach harten 42,195km ist er geschafft, der München Marathon 2016. 3:27:39h (AK Platz 111., insgesamt 796. von ~6000 :)) steht am Ende auf der Uhr. Das ist zwar etwas langsamer als gehofft, aber nachdem ich den Mann mit dem Hammer überlistet hatte, kam sein Kollege 3,5km vor dem Ziel mit Krämpfen. Vorn und hinten im rechten Oberschenkel gleichzeitig… Blöder Sack, nächstes Mal habe ich dich auch auf der Liste :P
Insgesamt war es ein super Lauf bei schönstem Wetter und hat viel Spaß gemacht! Danke an alle die (für mich) an der Strecke waren! Ihr seid einer der Gründe, warum ich das Dingen durchziehen konnte :)

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3MUC zum dritten

Zum Saisonabschluss war ich am Sonntag noch mal an der Regattastrecke in Oberschleißheim :)
Wie auch in den letzten beiden Jahren war es ein gut organisierter Wettkampf und hat viel Spaß gemacht. Petrus meinte es für meinen Geschmack mit ~30C allerdings etwas zu gut. Kleine Vorbereitung auf Kona? Haha :mrgreen:
Mit einer Gesamtzeit von 2:30:10h (Garmin) habe ich meine PB vom letzten Jahr leider nicht verbessern können, das steht dann 2017 auf dem Plan :P
Bevor ich viel schreibe, hier lieber ein Video! Vielen Dank an Andre dafür :)

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Kleines Trainingslager Mitte August – Résumé :)

Screen Shot 2016-08-21 at 15.53.17Nachdem wir unseren geplanten Frankreich-Urlaub kurzfristig umplanen mussten, habe ich die 9 Tage in der Heimat genutzt und kurzerhand ein kleines Trainingslager daraus gemacht. Zwar steht nur noch der 3MUC Triathlon für diese Saison auf meiner Liste, aber schaden wird es wohl kaum. Danach kommt schließlich noch der München Marathon + Vorläufe usw usf :P
Neben der obligatorischen Entspannung auf der Sonnenliege, “Wasserball” im Planschbecken (geile Ersatzeistonne :D) und einigen Familienbesuchen, wurde unser Urlaub also auch für mich zur Entspannung – zumindest wenn man bei 3 Schwimm-, 6 Lauf- und 7 Radeinheiten (=16) an 9 Tagen entspannt. Schwimmen und Radfahren hatte ich natürlich auf den Umfang der kommenden olympischen Distanz ausgelegt. Beim Laufen hingegen deuten 2 längere Einheiten (22,5km @ 4:40min/km & 26km @ 4:55min/km) schon etwas mehr in Richtung des Marathons am 9. Oktober.
Insgesamt sind am Ende in ~17h Training 4,6km im Wasser, 273,68km auf dem Rad und 72,41km in Laufschuhen zusammen gekommen. Darin versteckt sind: 3 Koppeln (2x Lauf, 1x Rad), 1 Laufintervalltraining und diverse Sprints auf dem Rad. Laut Garmin entspricht das etwa 16.000kcal. So entspannt war ich lange nicht :mrgreen:

Ameldung München Marathin

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Powerpapa

powerpapaVor ein paar Monaten habe ich von einem Bekannten sein neustes Buch bekommen: Powerpapa! – Das beste Fitnessprogramm für Väter. An einem verregneten Sonntag habe ich es im Februar mal ausgepackt und mit meiner Kleinsten “rumgeturnt”. Ihr hat es soviel Spaß gemacht, dass sie seitdem immer wieder mit dem Buch um die Ecke kommt und mit mir trainieren will. Nachdem das Wetter jetzt endlich schöner geworden ist, konnten wir auch mal die Übungen machen, die eigentlich nur draußen möglich sind. Neben ausführlichen und bilderreichen Erklärungen gibt es auch noch einige Ideen zu für Trainingsplänen. Für mich ist das ganze eine willkommene Abwechslung im Training und wie kann man seine Zeit schöner verbringen als mit Kind und Hobby zusammen? Eben :P

Viel Spaß beim Lesen ;)

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Ironman Mallorca 70.3

Vor einer Woche zog es mich zum ersten Mal ins Ausland für einen Triathlon. Diesmal aber nicht irgendeinen, sondern den Ironman 70.3 auf Mallorca :)

Palma

Verbunden mit einem kleinen Urlaub – als Vorbereitung und Entspannung getarnt :P – ging es bereits 3 Tage vorher zum Flughafen und ab über die Alpen ins vermeintlich warme und sonnige Spanien. Im Gegensatz zu München, war es allerdings nicht richtig sonnig und mit knapp unter 20°C würde ich es auch nicht warm nennen. Nun gut, Hitze im Wettkampf finde ich eh nicht so geil, da kamen mir die Wolken ganz gelegen.

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Checkin Alcudia

DSC_1019Geplant war der Start am Samstag Morgen und damit der Bike-Checkin bereits am Vortag. Also bin ich am Freitag schon mal quer über die Insel gefahren. In Alcudia angekommen gab es dann die erste kleine Überraschung: Vom Schwimmausstieg bis zur Wechselzone waren es knapp 500m und dann noch mal 500m bis ans andere Ende, insgesamt waren also gute 1,5km Barfußlaufen angesagt.
Auf der parallel stattfindende Messe gab es leider keine besondere Schnäppchen – schade, ich suche immer noch Felgen für mein Rad ;)
Nach der Wettkampfbesprechung, die in 3 Sprachen gehalten wurde (!), ging es wieder zurück nach Palma.

Vor dem Start

Als der Wecker um 5h morgens klingelte, war ich direkt hellwach. Die Wechselzone war nur von 6 – 7:30h geöffnet und ich musste das Rad noch aufpumpen, ein letztes Mal checken und v.a. meine Schuhe und den Helm in die Beutel tun. Denn bei 14°C Außentemperatur goß es wie aus Eimern und der Aussichten waren nicht besser. Um kurz vor 7 endlich in Alcudia angekommen, waren die Straßen bereits voll mit Triathleten aller Art. Vorfreude und Anspannung lagen in der Luft, da konnte auch das bescheidene Wetter nichts gegen tun :P

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Warmup

Witterungsbedingt umgeplant habe ich mich dann bereits im Auto in Schale geworfen. Barfuß und bepackt mit den letzten Dingen für die Wechselzone ging es dann los. Das Rad war schnell präpariert und die Beutel hingen an den vorgesehenen Haken. Also ab zum Strand: Einschwimmen & -Laufen!
Das 18°C warme Hafenbecken war eine willkommene Möglichkeit der Kälte zu entkommen. Um 7:45h mussten wir allerdings schon aus dem Wasser und in die Startaufstellung. Hier kam dann auch die erste Neuerung des Reglements zum Tragen: der Rolling-Start. Anstelle eine Startschusses und anschließendem ins Wasser stürmen werden seit dieser Saison alle 5 Sekunden 5 Teilnehmer auf die Reise geschickt. Hört sich erstmal gut an und verhindert auch die Waschmaschine, die entsteht, wenn mehrere hundert Leute gleichzeitig ins Wasser sprinten und versuchen los zu schwimmen. Ein kleiner Haken: Es dauert ewig. Genauer gesagt habe ich bis 8:50h am Strand gestanden und gefroren, bis ich endlich an die Reihe kam. Das Aufwärmen hätte ich mir definitiv sparen können…

Schwimmen

Im Wasser lief es wie geplant – mal abgesehen von der Qualle die mich nach ~100m am Fuß erwischt hat. Schwimmen ist und bleibt zwar meine schwächste Disziplin, mit einer 42:14min (AK Platz 293) inkl. des Sprints ins und aus dem Wasser war ich allerdings zufrieden und kam gut aufgewärmt aber nicht erschöpft aus dem Meer. Letzteres wäre auch Wahnsinn, schließlich ging es jetzt erst los! Auf den 500m zur Wechsel hatte ich den Neo bereits halb aus und festgestellt, dass es immer noch regnete. Die Pfützen waren riesig und die halbe Wechselzone stand unter Wasser. Irgendwie habe ich es trotz eisiger Finger in meine (noch) trockenen Socken geschafft und lief zum Rad. Nach den ersten Metern außerhalb des Wechselzelts waren die Socken allerdings schon durch und von oben kam reichlich Nachschub. Hier wurde es dann klar: Sonne würde ich auf den kommenden 90km nicht sehen.

Radfahren

RadrundeDie Radrunde verlief bis KM35 ziemlich gut. Es ging zwar ab KM22 gut bergauf, das liegt mir allerdings besser als bergab :) Ab KM35 kam dann genau das: Die vorher gewonnenen Höhenmeter ging es auf 4m breiten und halb unter Wasser stehenden Serpentinstraßen bergab. Bereits in den ersten Spitzkehren merkte ich, dass meine Vorderradbremse nicht so richtig funktionierte – später stellte sich heraus, dass die Bremse einfach offen war, ich hatte wohl vergessen sie nach dem Zusammenbau des Rads zu schließen. Das machte einen Zeitgewinn natürlich unmöglich und so rollte ich etwas nervös die nächsten 10km runter in die Dörfer. Unten angekommen war ich mehr Eiszapfen als sonstwas: Es goß bei 12°C immer noch, ich hatte nur meinen dünnen Rennanzug an und hatte die ganze Abfahrt quasi nicht getreten. Jetzt galt also vor allem eins: Irgendwie warm werden. Nach weiteren 5-6km, meinen bisher härtesten auf dem Rad und auch mental anstrengend, hatte ich dann endlich wieder eine brauchbare Grundtemperatur erreicht und konnte wieder ernsthaft in die Pedale treten und versuchen ein wenig Zeit gut zu machen. Petrus hingegen machte sich weiterhin mächtig unbeliebt und spickte den konstanten Dauerregen auch noch mit einigen Sinnfluteinlagen. Am Ende der 90km standen dann 3:18:50h auf der Uhr (AK Platz 237 => 56 Plätze aufgeholt!). Normalerweise hätte ich mich darüber geärgert, allerdings nicht bei diesen Bedingungen. Zu glücklich war ich wieder in der Wechselzone zu sein :)

Laufen

Laufrunde Endlich in den Laufschuhen stehend, verließ ich das Wechselzelt nach etwas über 4 Stunden und fand nach 100m zielsicher eine knöcheltiefe Pfütze, die den Traum von ein paar Kilometern in trockenen Socken zunichte machte. Man gewöhnt sich dran! Den gerade begonnenen Halbmarathon ging ich mit einer 4:30er Pace an, musste aber 6km feststellen, dass meine Beine das nicht bis zum Ziel aushalten würden. Also runter vom Gas und der mental schwierigste Teil des Rennens begann… Einen 5er Pace HM laufe ich sonst zur Regeneration und noch im Februar bin ich im Wettkampf mit 4er Pace unterwegs gewesen. Gut, da bin ich vorher weder geschwommen, noch habe ich Zeit auf dem Drahtesel verbracht, aber mit 4:30 hatte ich schon geplant. All die Gedanken helfen natürlich nichts und eines habe ich in den letzten Jahren beim Triathlon gelernt: Der Plan ist vorbei, wenn der Startschuss fällt und (schnell) durch kommen nur wer, improvisiert und sich auf die Umstände anpassen kann. Nach schier endlosen 2 Runden über die Promenade und Einkaufsmeile von Alcudia, vibrierte meine Uhr und ich wusste was jetzt kam: Durchladen, Zähne zusammenbeißen, rauf aufs Gas und den Schmerz verdrängen. Einige Male habe ich das bereits durchgemacht: Brennende und gröhlende Oberschenkel, Laktat ohne Ende und es gibt nur eine Linderung. Die liegt allerdings einige Kilometer voraus, denn Aufgeben ist keine Option! So habe ich meine schmerzenden Beine noch mal auf eine 4:45er Pace gehievt und die letzten 500m auch noch die ursprünglich angepeilte 4:20 auspacken können. Nach 1:45:28h (AK Platz 205 => 32 Plätze aufgeholt!) kam dann endlich die Erlösung :D

Fazit

Insgesamt war ich mit den beiden Wechseln (6:31min & 6:02min) 5:59:05h unterwegs und habe mein Ziel von sub 6h damit erreicht (AK Platz 205, Garmin Connect) :mrgreen:
Es war eines der geilsten Rennen die ich bisher machen durfte und ich bin auch eine Woche danach vor allem eins: Dankbar für diese geniale Erfahrung. Noch nie musste ich mich im Wettkampf durch derartige Tiefen kämpfen und habe soviel dabei gelernt. Und eins ist sicher: I’ll be back – in Erlangen bin ich schon gemeldet :P

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Berlin HM

Da habe ich doch glatt den Post über den Berlin Halbmarathon vergessen…

Am 3. April fand er statt, also gerade einmal 2 Wochen nach meiner neuen PB in Hamm. Bei schönstem Wetter liefen wir morgens zur Startaufstellung. Leider waren wir etwas spät dran und es war so unglaublich voll, dass ich es nicht mehr nach vorn in meinen Block geschafft habe. Also habe ich mich bei den anderen mit einsortiert. Zu diesem Zeitpunkt wussten wir allerdings noch nicht, dass der Block D der vorderste Block eines 2. Starts ist. Erst als wir langsam nach vorn zur Startlinie gef&uumlhrt wurden, war uns klar: Wir starten aus der ersten Reihe :mrgreen:
Mit einer angepeilten Zeit von sub 1:30h (Start mit 4:10, dann schauen wie es läuft) stand ich dafür natürlich vollkommen falsch, denn Block D war für die >1:50h Läufer gedacht. Nun gut, dachte ich mir, dann werde ich wohl einiges zu überholen haben :P Als der Startschuss dann fiel, sprinteten neben uns allerdings sofort 3-4 Leute los. Mich an meinen Plan erinnernd, hatte ich die Sprinter nach ~250m wieder eingeholt, denn da war wohl doch niemand bei, der mich auf dem Weg quer durch das Feld der Blöcke C und B begleiten wollte. Das wiederum hatte die interessantesten 2,5km zur Folge, die ich je hatte, denn ich lief “vorn”. Mutterseelenallein ganz vorn – und nicht ganz unkommentiert von dem ein oder anderen Streckenposten, der mir ein “Na, hast deine Gruppe verpennt?” zurief :D
Nach 2km sah ich dann allerdings schon die letzten der vorderen Blöcke. Von nun an wurde es wirklich anstrengend, denn niemand dort war auch nur annähernd mit meiner Pace unterwegs. Die Folge: Slalom, Springen, Bordsteine, Bushaltestellen umkurven… Eigentlich hätte ich mir einen Radfahrer mit Trillerpfeife besorgen sollen ;) So bin ich dann also durch das Feld gepflügt, immer mit der Hoffnung, dass es nicht zu kräftezehrend wird und zuviel Zeit kostet. Bei KM10 (42:16) und KM15 (1:03:40) sah es auch noch gut aus, dann allerdings musste ich der Aufholjagd Tribut zollen und die letzten 6km gingen nur noch in ~4:25er Pace. Am Ende stand dann eine 1:30:38 auf der Uhr, mit der ich trotzdem sehr zufrieden bin. Die Zeit aus Hamm ist damit bestätigt und an dem Tag unter den Umständen war nicht mehr drin ;)

Berlin Halbmarathon

Insgesamt war es ein toller Lauf vor einer gigantischen Kulisse. Ich habe noch nie soviele Zuschauer bei einem Lauf gesehen und auch die Strecke war wirklich schick. Den mache ich bestimmt noch mal :P

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