Stürmisches Wochenende mit Strand

Dieses Wochenende hatte es wirklich in sich! Am Freitag Nachmittag habe ich im Wetterbericht schon von aufziehenden Gewitterfronten gelesen, aber was dann abends beim Fußball runterkam war wirklich unerwartet ^^ Da die Liga in Brooklyn spielt, haben wir den ganzen “Spaß” auch schon etwas länger über Manhattan aufziehen und loslegen sehen. Ziemlich passend zur 2. Halbzeit fing es dann auch mit leichtem Regen an. Auch das Konzert im East River State Park nebenan, von dem man übrigens eine unglaublich schöne Aussicht auf den Sonnenuntergang über Manhattan hat, wurde schon Mitte unserer 1. Halbzeit abgebrochen. Die Leute wollten zwar nicht gehen und es gab reichlich Pfiffe und Buh-Rufe, aber nun ja, wenn die Band aufhört zu spielen… Unsere Liga hat auf jeden Fall trotzdem weitergespielt, bis der Regen so heftig wurde, dass man nicht mehr viel sehen konnte und die Schiedsrichter sich entschlossen die Spiele zu unterbrechen. Angesagt war erstmal 15-20min warten, danach ginge es dann vielleicht weiter. Also standen etwa 50 Leute 20min im strömenden Regen (cats and dogs) – irgendwas zum Unterstellen gibt es bei den Spielfeldern leider nicht – aber wenn man eh schon nass ist… :D Ziemlich durchnässt wurde dann entschieden weiterzuspielen – der Regen hatte in der Zwischenzeit etwas nachgelassen. Also wieder rauf aufs Feld :mrgreen: Leider brachte das Gewitter aber nur eine sehr, sehr kurze Abkühlung, denn nachdem der Regen aufgehört hatte, waren es immer noch 33°C, allerdings fühlte man sich als stünde man in einer Dampfsauna. (Diesen Status haben wir hier zwar schon länger, allerdings war es am Freitag wirklich heftig.) Nun ja, hinterher ging es dann wie üblich zu Mugs und anschließend noch ein wenig weiter :) (Das Spiel haben wir übrigens 6:3 gewonnen :thumbup: )
Am Samstag Abend, nachdem ich den Großteil des Tages zu Hause verbracht habe, war dann eine Abschieds- und Welcome-Party angesagt. Dummerweise meinte Petrus aber auch hier wieder mit einem Gewitter aufwarten zu müssen… Um kurz vor 1 schien dann auch dieser Abend beendet zu sein, als die Gastgeber ihr Musikequipment vom Dach wieder ins Haus brachten :noshake: Der Regen ging allerdings genauso schnell wie er gekommen war und nach einem kurzen Abstecher in eine Bar, kam dann jemand auf die Idee zum Strand zu fahren! Gesagt getan und so haben wir uns dann von bis etwa 5h am Strand über diverse total dämliche Gesetze hinweggesetzt und die angenehm kühlen 28° im Atlantik genossen :P

WM in den USA

Die WM 2006 in Deutschland (June 2006) war der absolute Hammer und da stimmt mir sicherlich jeder zu der Fußball mag und zu der Zeit in Deutschland war :)
Aber dieses Mal bin ich in den USA während sich die 32 Teams um die Krone des beliebsten Sports der Welt streiten. Irgendwie ist es seltsam, aber bisher auch spannend. Ich hätte nicht gedacht, dass sich hier soviele Leute dafür interessieren (liegt bestimmt auch an der bunten der Zusammensetzung der New Yorker Bevölkerung ;)) Auf jeden Fall macht hier jede Bar die Fernseher an, holt die Beamer raus und veranstaltet Parties mit Happy Hour und allem möglichen nur um ein paar mehr Fußballverrückte anzulocken :mrgreen: Zum Glück bin ich hier also nicht der einzige der Fußball liebt und soviele Spiele wie möglich sehen will.
Auf der Arbeit sind wir grade dabei zu erforschen, wie man auch ohne Kabelanschluss ein gescheites Bild auf den Beamer bekommt, damit nicht jeder allein an seinem Rechner vor einem Stream sitzen muss. Für die Deutschland-Spiele werden wir allerdings in Bars gehen, zum Singen und Anfeuern und vielleicht auch um das ein oder andere Bier trinken :prost:
Am Freitag wird das allerdings ausfallen, also das Bier zum Deutschlandspiel, denn die Zeiten zu denen die Spiele stattfinden sind nicht wirklich sehr arbeitnehmerfreundlich: 7.30h, 10h, 14.30h. Nichts desto trotz werden wir um 7.15h in einer Bar sitzen, wahrscheinlich mit den verrücktesten Gestalten mit deutschem Personalausweis, aber das ist es auf jeden Fall wert :mrgreen:
Bisher schafft es NewYork mich also auch in dieser Hinsicht zu überzeugen, auch wenn es leider nicht ganz so toll ist wie die Heimat – zumindest nicht in diesem Punkt ;)