San Francisco

Auch unsere 3 Tage in San Francisco sind jetzt schon fast rum. Morgen früh geht es weiter ins Silicon Valley und danach weiter runter nach Los Angeles. Dort haben wir ab Freitag wieder ein Hostel gebucht, so dass wir also drei Tage Zeit für den Weg haben. Da wir die US1 fahren, wird da sicherlich der ein oder andere Strand besucht und relaxt werden ;)

San Francisco DowntownSo, jetzt aber zu unserem Aufenthalt hier in San Francisco. Am Samstag Spätnachmittag sind wir angekommen und haben den Rest des Tages hier im Hostel verbracht. Gestern sind wir dann zu Fuß aufgebrochen und erstmal runter zu den Piers gelaufen. Dort haben wir ein lustiges kleines Mechanik Museum besucht. Dort standen ein Haufen alter Flipper, Baseballspiele, Konsolen und sonstiger Kram rum. Bis auf ein paar Ausnahmen war auch noch alles funktionstüchtig.
Nach ein paar Blicken auf Alcatraz, eine Seelöwenkolonie, ein Versorgungsschiff und ein U-Boot aus dem zweiten Weltkrieg sind wir dann wieder zurück Richtung Downtown gelaufen. Auf dem Weg haben wir am Coit Tower angehalten und die geniale Aussicht auf San Francisco genossen. (An dieser Stelle müsste ich eigentlich über das ständige auf und ab motzen, aber dass es hier einige Berge gibt, weiß sowieso jeder ;))
Nach dem Tower sind wir durch Chinatown, wo wir auch gegessen haben, zurück zum Hostel getingelt. Dort angekommen haben wir uns erstmal etwas ausgeruht und sind später noch Essen gegangen. Nach ein paar Runden Poker und ein paar Bier mit zwei Spaniern, einem Israeli und einem Dänen bin ich dann auch irgendwann im Bett gelandet :)
PhilHeute waren wir dann mit dem Auto unterwegs. Hier gibt es einen so genannten Scenic Drive, der einmal quer durch die Stadt und an den meisten Sights vorbeiführt. Da das Wetter heute sehr bescheiden war (knappe 20°C), war das gar keine so schlechte Idee und wir haben einige tolle Aussichten gefunden. Ein paar Bilder die wir gemacht haben habe ich auch hochgeladen und ihr könnt sie euch hier anschauen.
San Francisco hat mir wirklich gut gefallen. Das einzige Manko ist das Wetter. Es ist einfach zu kalt hier ;)
Ach ja, der nette Bär auf dem Foto ist übrigens mein neuer Kumpel Phil :mrgreen:

Road Trip Part1: Las Vegas to San Francisco

Death Valley EntranceNach unserem Start am Donnerstag Nachmittag, ging es erstmal in Richtung Nord-Westen. Dort sind wir dann ins Death Valley gefahren. Da wir relativ spät losgekommen sind, haben wir allerdings die ganz heiße Phase verpasst. Mit dem Sonnenuntergang sind wir im Death Valley angekommen und haben deshalb auch nur noch gute 40°C Außentemperatur mitbekommen. Der leichte Wind fühlte sich wie ein Fön an und jeglicher Schweiß war im Nu auch wieder weg. Für mich war es der zweite (etwas kältere) Besuch, aber trotzdem war es beeindruckend. Spaßig war dann auch der Rückweg, denn langsam aber sicher erwachte der sonst eher tot wirkende Ort (der Name sagt es ja schon) zum Leben. Hier und da hüpften ein paar Hasen rum und Vögel flogen durch die Gegend. Einer dummerweise auch genau vor unsere Windschutzscheibe. Allerdings hat er sich geschickt abgerollt und flog hinter uns weiter. Die Scheibe ist auch noch heile ;)
Nach einigen Meilen sind wir dann in einem “Red Roof Inn” untergekommen. Dank einer netten McDonalds-Mitarbeiterin, die uns einen Coupon gegeben hat, haben wir dort dann auch etwas weniger bezahlt und hatten für die Nacht ein Dach über dem Kopf.

Sequoia National ParkGestern Morgen ging es dann weiter zum Sequoia National Park. Nach einigen Stunden Fahrt waren wir endlich am Eingang angekommen. Was wir bis dahin nicht wussten ist, dass die Durchfahrt etwas kostet und, dass wir besser hätten tanken sollen. Für letzteres haben wir uns nach ca 15min Fahrt dann entschieden und haben umgedreht und sind nochmal zurück ins letzte Dorf (etwa 30min Fahrt) gefahren. Hört sich erstmal blöde an, wenn man bedenkt, dass der Tank noch zu 1/3 voll war und wir nur 60 Meilen zur nächsten Tankstelle hatten, aber es hat sich im Nachhinein als sehr gute Entscheidung herrausgestellt. Der Eingang des Parks liegt nämlich auf nur 500 Höhenmetern und es ging im Park auf Serpentinen auf bis zu 2500m hoch. Bei dem Spaß schluckte der Wagen auf jeden Fall gewaltig viel :)
Unterwegs haben wir einiges gesehen und der kleine Prospekt, den wir am Eingang bekommen haben, hat nicht zuviel versprochen. Als erstes muss man sagen, dass der ganze Park einfach gigantisch ist und eine Vielzahl an Tieren und Pflanzen beherbergt. Dank der enormen Höhenunterschiede gibt es Teile die immer mit Schnee bedeckt sind und Teile in denen es gestern gute 35°C warm war, und es ist erst Mai! Unser erster Stop war ein riesiger Felsbrocken unter dem sogar eine Strasse hindurch gebaut wurde. Als nächstes ging es weiter hoch und wir hätten beinahe einen Bären angefahren, der hinter einer Kurve auf einmal auf der Straße lief. Allerdings war der genauso überrascht wie wir und sprang direkt eine Böschung hinauf, deshalb haben wir ihn leider nur noch von hinten auf einem Bild. Nach einer knappen Stunde Fahrt sind wir dann endlich am “Giant Forest Village” angekommen, dem eigentlich Grund unseres Besuchs. Dort stehen nämlich gewaltige Bäume, unter ihnen der größte der Welt, der “General Sherman“. Natürlich haben wir auch ein Bild gemacht ;) Wer mal sehen möchte, wie groß so ein Baum ist, kann es hier schön im Vergleich zu mir und Thomas sehen. Dabei sollte man aber auch daran denken, dass der Baum vor dem wir stehen eine ganze Ecke kleiner ist als der größte :)
Nachdem wir dann durch den Park durch waren, sind wir bis nach Fresno gefahren. Dort haben wir dann nach ein wenig Verhandlung und einer wirklich netten Frau an der Rezeption in ein Holiday Inn eingecheckt. Für $79 anstelle von $149 pro Nacht :mrgreen: Der Spaß war dann mit Pool, Fernsehen und sogar kostenlosem Internet!

San Francisco Bay BridgeHeute Mittag sind wir dann aufgebrochen um die letzte Etappe bis nach San Francisco zu fahren. nach einem kleinen Frühstück in einem IHOP sind wir dann durchgefahren und von guten 40°C im Hinterland hier im kalten (20°C) San Francisco gelandet. Hier werden wir jetzt erstmal bis Dienstag bleiben und uns ein paar Sachen anschauen. Auf dem Foto ist die San Francisco Bay Bridge zu sehen, über die wir “gefahren” sind. Gefahren sind wir allerdings nicht wirklich. Viel mehr standen wir erstmal 20min im Stau, bevor es auf die Brücke ging. Glücklicherweise haben wir uns am Donnerstag dafür entschieden ein Navi bei der Autovermietung mitzunehmen. Ansonsten wären wir wahrscheinlich schon 100mal irgendwo verloren gegangen ;)

 

Achja, unterwegs sind wir übrigens mit dieser unglaublich geilen Karre:

Chevy Malibu 3.5l V6

Las Vegas Part 1

New York, New York at nightSo, der erste Aufenthalt in Las Vegas ist zu Ende und wir haben eben unseren Mietwagen abgeholt. Da es keinen mehr in der “Economy Class” gab, haben wir einen “Chevrolet Malibu V6” bekommen mit 225PS :mrgreen: Damit werden wir also die nächsten 11 Tage rumfahren und uns einen Haufen Sachen an der Westküste anschauen. Größere Zwischenstops gibt es in San Francisco und Los Angeles, aber dazu dann mehr!

Las Vegas war ganz spaßig, mal abgesehen davon, dass man etwa eine Stunde laufen muss um kostenloses Internet zu bekommen. In der Touristengegend gibt es das nämlich nicht. Also haben wir uns ab und zu auf den Weg in das “echte” Las Vegas gemacht, dort, wo sich keine Touristen rumtreiben. Dort sieht es dann auch so aus, wie jede andere amerikanische Stadt, die wir bisher gesehen haben. Allerdings gibt es hier keine Gullis, denn regnen tut es ja eigentlich nie. Eigentlich. Denn am Montag hat es geregnet! Zwar nicht so, wie man es normalerweise kennt, aber es kamen eindeutig Tropfen vom Himmel -> Regen ;)
Ansonsten sind wir durch einen Haufen Hotels und Casinos getingelt und haben uns den Spaß angeschaut. Den restlichen Teil des Strips werden wir dann in 11 Tagen begutachten, wenn wir wieder hier sind. Ein paar Fotos gibt es hier.

New York Part1 & Las Vegas Arrival

PennStationGestern Mittag nach US Eastern Time (6h hinter Deutschland) sind wir nach Las Vegas geflogen und sitzen jetzt grade bei “Coffee Bean & Tea Leaf”, denn in unserem Hotel gibt es keinen freien Internetzugang. Durch ein paar Umwege (in den großen Hotels am Strip usw. wusste keiner Bescheid) haben wir dann hier endlich Internet gefunden (danke Emilie und viele Grüße nach Florida :)). Nachdem wir heute Morgen dann also etwa 45min-1h durch Las Vegas getingelt sind, sind wir letztendlich hinter der State University of Nevada hier gelandet, im echten Las Vegas, weg vom Strip, dort wo normalerweise kein Tourist rumläuft. Hier sitzen ein Haufen Studenten rum, die für ihre Finals lernen oder einfach nur surfen. Gemütlich also ;)

NY Downtown SkylineJetzt aber erstmal ein kurzer Bericht über unseren ersten Aufenthalt in New York.
Am Donnerstag hat uns Shiloe zum Bahnhof in Huntingdon gebracht. Dort sind wir mit einem Haufen anderer Internationals dann Richtung New York gefahren. Nach 6 Stunden Fahrt am Ziel angekommen, haben wir noch ‘ne halbe Stunde an der PennStation auf Ralf gewartet, der noch arbeiten war. Nach einem ersten Abenteuer in der New Yorker Subway sind wir dann bei Ralf angekommen. Mitten in Brooklyn. Vom Dach aus hat meine eine geniale Sicht auf die Skyline(s) von Up- und Downtown Manhattan. Den Abend haben wir damit verbracht Essen und Bier zu besorgen und uns auf den nächsten Tag vorzubereiten.
Dieser begann mit Regen. Viel Regen. Unser erster Versuch unseren Sight-Seeing-Plan durchzusetzen endete nach einem McDonalds Besuch noch in Brooklyn. Schön naß sind wir erstmal zurück zu Ralf und haben unsere Klamotten getrocknet. Am frühen Abend sind wir dann nach Uptown zum Applestore und Empire State Building gefahren. Später sind wir ins East Village gefahren, haben dort Ralf und Carsten getroffen und sind nach zwei Pubs auf einer Party in Brooklyn gelandet.
Die 3 vonne FunkstelleAm Samstag haben wir dann bei gutem Wetter (zumindest kein Regen) mit Ralf und Carsten zusammen ein wenig Sight-Seeing gemacht. Angefangen haben wir mit der Brookyln Bridge, von der man eine unglaubliche Sicht auf die Downtown Skyline hat, und sind dann rüber nach Downtown Manhattan gelaufen. Dort sind wir am Ground Zero, der Wall Street und noch einem Haufen anderer Sachen vorbeigekommen (Bilder). Am Abend sind wir dann auf einer unglaublichen Reise quer durch Brooklyn bei Carsten gelandet. Dort wurde im Garten ein Geburtstag gefeiert, allerdings konnten wir nicht sehr lange bleiben, denn wir mussten ja unseren Flug nach Las Vegas bekommen und deshalb um 9h aufstehen. Es war auf jeden Fall ein spaßiges Wochenende und in etwas über 2 Wochen sind wir ja wieder da. Dann wartet auf jeden Fall der Central Park auf uns ;)
Bilder habe ich hier hochgeladen. Viel Spaß beim Anschauen!

Philadelphia & New Jersey (Six Flags)

Letzten Donnerstag war ich auf meiner ersten Microsoft-Konferenz und wenn ich nicht dafür bezahlt werde, war es wohl auch meine letzte. Die Veranstaltung war meiner Meinung nach ein Witz und mehr Werbung als alles andere. Schade.
Später sind wir dann noch ein wenig durch Philadelphia gelaufen und haben uns die Liberty Bell und die Independence Hall angeschaut. Die Fotos sind noch bei Thomas und kommen bald ;)

El ToroAm Freitag Mittag bin ich dann mit Meredith und Emilie nach New Jersey zu Merediths Eltern gefahren. Der Mainevent des Wochenendes war Six Flags (Wiki), ein Freizeitpark mit einem Haufen Achterbahnen, davon einige mit echt bemerkenswerten Zahlen:
Kingda Ka” ist ein roller coaster mit einer Geschwindigkeit von 206km/h und damit der schnellste der Welt. Die 206km/h werden nach 3,5 Sekunden erreicht, was ein geniales Gefühl ist :) Es gibt ein Video von der Bahn, das man sich hier anschauen kann.

NitroSehr bekannt sind auf jeden Fall auch “Nitro” (s.l.), mit einem gewaltigen Sturz am Anfang und “Superman: Ultimate Flight“, bei der man in den Sitzen so gedreht wird, dass man waagerecht zum Boden fährt. Beide auf jeden Fall auch sehr, sehr spaßig. Mein absoluter Favorit ist allerdings “El Toro” (s.o.), eine Holzachterbahn mit einem Gefälle von 76° (2. steilste überhaupt). Die Bumps nach dem Start sind einfach unschlagbar! Man hat das Gefühl, dass man jeden Moment aus dem Wagen geschleudert wird. Einfach genial :mrgreen:
Mit dem Wetter und dem Andrang der Massen, es war der Saisonstart, hatten wir unglaubliches Glück. Da Regen vorrausgesagt war, war der Park ziemlich leer und wir mussten maximal 30min anstehen. Bei normalen Wartezeiten von 2-3h pro Achterbahn ist das schon super :)

Washington D.C.

Washington D.C. - Team
Washington D.C. – Team von links nach rechts: Thomas, Thomacz, Pavel, Emilie, ich

Am Freitag Morgen um kurz nach 10 haben wir uns auf den Weg nach Washington gemacht. Mit von der Partie waren Thomas, Emilie, Pavel, Thomacz (beide aus der tschechischen Republik und hier seit 2 Wochen) und ich. Erster Stop war State College, wo wir am Flughafen unseren Mietwagen eingesammelt haben. Den habe ich mir dann auch gleich zur Brust genommen und abging es ;)
Der erste Stop nach etwa 5 Meilen diente dem Einsammeln von Verpflegung in Form von Redbull, Wasser, Sandwiches und HotDogs. Der nächste Stop war dann nach circa 4 Stunden ein Parkhaus etwas ausserhalb von Washington. Dort haben wir den Wagen den Rest des Wochenendes gelassen und uns mit der Metro auf den Weg in die Innenstadt gemacht.
Washington Monumentweiße HausNachdem wir dann zu unserem Hostel gelaufen sind und unsere Sachen abgeladen hatten, ging es dann zum Washington Monument und zum weißen Haus.
Später sind wir dann auf der Suche nach einem guten Restaurant noch etwa 3 Meilen durch die Gegend gelaufen, bis wir uns entschieden hatten zur “Beer Company” zu gehen.
Am Samstag haben Thomas und Emilie dann versucht Karten für das Washington Monument zu bekommen. Leider hat das nicht geklappt. Später sind wir dann durch verschiedene Museen und zu verschiedenen anderen Sights gepilgert (Bilder in der Galerie). Am Abend hat es uns dann nach Georgetown verschlagen, wo wir in einem thailändischen Restaurant ziemlich gutes Essen (z.B. Hummer) bekommen haben.
Sonntag Morgen hat Pavel dann noch einmal versucht Karten für das Washington Monument zu bekommen. Leider waren die Karten aber für 12.30h und um die Zeit mussten wir schon zum Auto. Also haben wir uns kurzer Hand dafür entschlossen uns noch ein paar weitere Memorials anzuschauen (Lincoln, World War I + II, Korean War, Vietman). Mittags haben wir uns dann auf den Rückweg nach State College gemacht.
Es war ein schönes Wochenende mit einer Menge neuer Impressionen. Nach Washington muss ich aber auf jeden Fall nochmal, denn einiges andere hätte ich mir schon noch gerne angeschaut. Dafür fehlte uns leider die Zeit.
Achja, mein neues Auto, Damascus und Germantown haben wir auch gefunden:

mein neues Auto Damascus Germantown

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