Let the games begin ;)

Meine neuen :)

Passend zur neuen Saison musste auch im Schuhschrank was neues her – die “alten” haben schon ein paar Kilometer auf dem Buckel!

Früher bin ich schon viel Brooks gelaufen und der Launch3 läuft sich echt super. Ein paar Kilometer hat er in der Zwischenzeit schon gesammelt und ich bin begeistert :)

Außerdem gibt es eine echte Premiere: Mein erster Asics Laufschuh überhaupt: Gel-noosa Tri 11. Schön bunt ist er und anfühlen tut er sich auch top :D

Amazon Links:
Launch3: http://amzn.to/2kUvKpt
Gel-noosa Tri 11: http://amzn.to/2m9bQr4

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2016 was a good (athletic) one :)

In January, I summed up 2015 a little and outlined some plans for the rest of the year. Now it is over and (athletic wise) it’s been an amazing one!

I had tons of fun practicing and met a lot of cool&nice people that I really enjoyed spending time/practicing with. You guys made me keep on going when my calfs hurt and gave me useful tips for my swimming technique (I’m still working on it! Promised!). Thanks for that and I hope we’ll be able to spend some more time together :)

A few athletic dates: Ironman 70.3 finish, personal best on half marathon distance and new personal bests at Tegernsee OD and Erlangen MD. Of course, this didn’t come out of nowhere. I’ve been trying to improve my race preparation as well as my training sessions in both: quantity and quality. I added some more alternative sessions and added a little strength workouts as well. Seems like it paid off :mrgreen:

Sport Activities* Distance* Time*
Combined 408 (271) 4.911,69km (4359,73km) 383:41:46h (291:56:54h)
Running 143 (105) 1.460,82km (1096,91km) 119:48:44h (97:10:03h)
Cycling 136 (99) 2.967,20mk (2933,78km) 116:50:19h (122:57:57h)
Swimming 51 (42) 79,31km (64,29km) 32:30:42h (26:51:14h)
Multi-Sport 15 (5) 718,34km (325,32km) 38:55:47h (15:53:50h)
Other 56 (20) (*) 106:19:18h (*)

*2015 numbers are shown in brackets.

Compared to the time and distance some others spend, ~1h day on 1,1 workouts is still not a lot. So I assume there’s some potential left if I keep going this direction! Let’s see what 2017 brings ;)

Neues Spielzeug :)

Seit knapp einer Woche habe ich jetzt ein neues Spielzeug :mrgreen:

fenix3hr

Nach dem Studium diverser Tests und v.a. auch Vergleiche mit der 920XT und 735XT ist meine Wahl auf die Fenix 3 HR gefallen. Warum? Die Alltagstauglichkeit ist einfach größer.
Bisher bin ich rundum zufrieden, muss sie aber natürlich noch einigen Tests unterziehen ;)

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Zurück auf Los!

Nach fast 4 Wochen Regeneration und ein wenig Alternativtraining jucken die Beinchen langsam wieder :)

Draußen wird es kälter und alles bereitet sich auf den Winter vor. Hier sind auch bereits die ersten Schneeflocken gefallen. Das heißt vor allem eins: Zurück auf Los!

Die regenerative Pause nach einer anstrengenden Saison war nicht nur körperlich sondern auch mental wichtig. Am Ende fehlte doch etwas der letzte Schub vom Kopf. Training und Wettkampf werden zur Pflicht und der Spaß bleibt schon mal auf der Strecke. Mittlerweile haben sich Kopf und Beine wieder gefangen und ich es kaum erwarten wieder richtig Gas zu geben. Trotzdem gilt: Kilometer fressen kommt noch früh genug, als erstes stehen in den nächsten 2-3 Monaten Grundlagenausdauer, Kraft und Koordination auf dem Programm!
Beim Laufen kommen vor allem Einheiten mit Lauf ABC, Koordinationsübungen, Trails und kurzen-mittleren Intervallen. Die Grundlagenausdauer fürs Rad gibt es von der Rolle. Zum Leidwesen der Familie steht sie schon wieder im Büro ;) Beim Schwimmen liegt das Hauptaugenmerk auf der Technik. Außerdem werden die Hanteln wieder rausgeholt, ein bisschen Kraft muss halt auch sein! Dazu kommen dann noch lustige kurze Workouts wie z.B. das 10 minute plyometric workout und ein wenig Crossfit in einem der &rquot;Workout Parks&rquot; aka Spieplätze sind auch wieder mit von der Partie. Es wird also eine schön bunte Zeit :mrgreen:

Das alles sorgt dann hoffentlich dafür sorgt, dass ich 2017 verletzungsfrei durch die Saison komme :)

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3MUC zum dritten

Zum Saisonabschluss war ich am Sonntag noch mal an der Regattastrecke in Oberschleißheim :)
Wie auch in den letzten beiden Jahren war es ein gut organisierter Wettkampf und hat viel Spaß gemacht. Petrus meinte es für meinen Geschmack mit ~30C allerdings etwas zu gut. Kleine Vorbereitung auf Kona? Haha :mrgreen:
Mit einer Gesamtzeit von 2:30:10h (Garmin) habe ich meine PB vom letzten Jahr leider nicht verbessern können, das steht dann 2017 auf dem Plan :P
Bevor ich viel schreibe, hier lieber ein Video! Vielen Dank an Andre dafür :)

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OD Tegernsee + MD Erlangen

Irgendwie bin ich noch gar nicht dazu gekommen über meine letzten beiden Wettkämpfe zu schreiben, dabei waren beide ziemlich cool :)

Tegernsee Triathlon

TegernseeAnfang Juli war es wieder soweit. Nachdem ich letztes Jahr verletzungsbedingt absagen musste, konnte ich dieses Jahr fit an den Start und der Plan war einfach: Gas :P
Da ich am Tegernsee bisher nur die Sprintdistanz gemacht hatte, kannte ich zwar einen Großteil der Strecke, aber nicht das gemeinste Stück: Beim Laufen Kilometer 3 bis 6. hier sind gut 100 Höhenmeter bergauf. Erzählt wurde mir davon, jetzt konnte ich mir also selbst ein Bild machen. Und ja, es ist ein verdammt gemeines Stück und hat mich einiges gekostet. Trotzdem, wenn ich daran zurückdenke, muss ich Lächeln :)
Tegernsee WechselzoneZurück zum Start. Nachdem ich im Mai das erste Mal einen Rolling-Start mitgemacht hatte, wusste ich nach den ersten 150m im Wasser wieder, warum das bei vielen Veranstaltungen eingeführt wurde. Es war ein riesen Chaos und Rücksichtnahme und ein Einsortieren nach Schwimmzeit gab es leider nicht. Dementsprechend habe ich mehrfach den ein oder anderen Fuß oder Arm abbekommen. Glücklicherweise kam der härteste Schlag nur gegen meinen rechten Arm, mit dem ich mich dafür beinahe selbst K.O. geschlagen hätte. Ein Hoch auf die Brustschwimmer aus der ersten Reihe… Etwas angeschlagen habe ich mich dann im Feld zurückfallen lassen und bin relativ weit rechts außen geschwommen. Mit Erfolg: Es gab keine weiteren Zusammenst&uoml;ße. Der Haken: Die Schwimmzeit war mit 33:40min (Platz 242 gesamt) natürlich unter aller Kanone.
Egal. Angekommen in der Wechselzone ging alles ziemlich fix. Mit gerade einmal 1:36min (Platz 42 gesamt) vom Wasser bis aufs Rad, war es ein Wechsel wie aus dem Bilderbuch.
Auf dem Rad lief es dann auch deutlich besser und in kürzester Zeit hatte ich meinen Tritt gefunden und spulte die 40km in 1:11:08h (Platz 111 gesamt) ab. Eine neue PB – und das bei 400hm und gleißendem Sonnenschein :D
Auch der zweite Wechsel lief wie am Schnürrchen und nach 1:04min (Platz 42 gesamt) war ich im Laufschritt aus der Wechselzone raus.
Nach der Aufholjagd auf dem Rad waren meine Beine zwar schon etwas müde, aber beim Laufen geht ein Triathlon erst richtig los. Also stand ich weiterhin auf dem Gas. Meine grandiose Schwimmleistung wollte schließlich korrigiert werden! Und dann kam er. Der Berg. Ich bin (bisher) kein Bergläufer und das merkte ich. Die 3 Kilometer haben Kraft gekostet wie sonst nichts: 4. 4:55min, 5. 5:57min, 6. 6:02min. Vor allem der Vergleich zum niedrigen bis mittleren 4er Pace der restlichen Kilometer ist hart, aber über diesen Berg mussten alle und wie Sebastian Kienle so schön sagt: “If it’s hurting me, it’s killing them.” :P Nach 48:03min war der Spuck dann endlich vorbei und das Ziel erreicht!
Insgesamt war ich 2:35:32h unterwegs und damit 115. gesamt. Viel wichtiger allerdings: 12. Platz meiner AK (Garmin Activity, MRRC) :mrgreen:

Tegernsee Finish

Erlangen Triathlon

Erlangen VorbereitungenLetztes Jahr bin ich zum ersten Mal bei einer Mitteldistanz angetreten und dieses Rennen wollte ich natürlich noch mal machen: Den Erlangen Triathlon :)
Ende Juli war es dann soweit und ich stand wieder am Rand des Rhein-Main-Donau Kanals. Aufgrund der hohen Wassertemperatur (24,2C) war kurz vorher ein Neo-Verbot ausgesprochen worden. Nachdem wir endlich ins Wasser durften, war dann allerdings jedem klar warum: Es war warm wie in einer Badewanne! Als Schwimmer in der 2. Startgruppe, ging es um 9:15h los auf die 2km. Wie auch am Tegernsee war es ein Massenstart, da dieser allerdings aus dem Wasser erfolgte, gab es etwas weniger Schlägerei, was mir sehr recht war. Trotzdem fand ich erst nach einigen hundert Metern ein wenig Rhythmus. So richtig warm geworden bin ich mit dem Schwimmen an dem Tag leider nicht und kletterte mit ziemlich mieser Laune nach 53:35min aus dem Wasser.
Der recht langsame Wechsel aufs Rad (2:49min) war dann entsprechend von Fluchen und Mosern begleitet.
Endlich auf dem Rad unterwegs vergaß ich den schlechten 1. Part zum Glück relativ schnell und konnte einige Plätze gut machen. Die 80km waren zwar keine entspannte Rollerei, aber hey, es war ein Rennen! Nach 2:32:04h auf 80km war ich fast 10min schneller als letztes Jahr und hatte die verlorene Zeit wieder rausgefahren.
Der 2. Wechsel lief dann auch besser und nach 2:08min war ich in Laufschuhen bereits wieder am Kanal unterwegs zum TVE 1848 Gelände für die erste von 2 Runden durch den Wald.
Vom letzten Jahr kannte ich noch die Kanalbrücke die mehrfach überquert werden musste und auch meine Magenprobleme waren mir in guter Erinnerung geblieben. Da beim IM70.3 auf Mallorca allerdings alles problemlos verlief, war ich diesmal auch guter Dinge. Insgesamt 4 Bändchen mussten auf 2 Runden gesammelt werden, ehe man in den Zielkanal einbiegen durfte. Also machte ich mich auf den Weg. Erst über die Brücke, schier endlose 6km durch den Wald, Bändchen einsammeln und zurück ins Stadion. Dann das ganze wieder von vorn. Es wird immer wieder gesagt, dass ein Triathlon erst beim Laufen anfängt und es ist wirklich so. Hier teilt sich das Feld gnadenlos in 2 Gruppen. Die einen, die sich auf dem Rad verzockt haben und zu schnell unterwegs waren. Und die, in deren Beinen auch nach 3,5h+ noch Energie steckt. Diesmal gehörte ich zum Glück zur 2. Gruppe und der Magen hielt! Also lief ich. In Gedanken bereits im Ziel und die leeren Blicke der Entgegenkommenden als Motivation nutzend. “If it hurts me…”! Nach 1:37:38h war es dann endlich vorbei und ich war im Ziel.
Insgesamt war ich dieses Jahr 5:08:26h (AK Platz 33, Garmin Activity) unterwegs und damit fast 15min schneller als letztes Jahr :mrgreen:

erlangen_triathlon_vor_start

Nächstes Jahr werde ich wohl bei beiden Rennen wieder am Start stehen. Mal schauen was dann drin ist ;)

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Kleines Trainingslager Mitte August – Résumé :)

Screen Shot 2016-08-21 at 15.53.17Nachdem wir unseren geplanten Frankreich-Urlaub kurzfristig umplanen mussten, habe ich die 9 Tage in der Heimat genutzt und kurzerhand ein kleines Trainingslager daraus gemacht. Zwar steht nur noch der 3MUC Triathlon für diese Saison auf meiner Liste, aber schaden wird es wohl kaum. Danach kommt schließlich noch der München Marathon + Vorläufe usw usf :P
Neben der obligatorischen Entspannung auf der Sonnenliege, “Wasserball” im Planschbecken (geile Ersatzeistonne :D) und einigen Familienbesuchen, wurde unser Urlaub also auch für mich zur Entspannung – zumindest wenn man bei 3 Schwimm-, 6 Lauf- und 7 Radeinheiten (=16) an 9 Tagen entspannt. Schwimmen und Radfahren hatte ich natürlich auf den Umfang der kommenden olympischen Distanz ausgelegt. Beim Laufen hingegen deuten 2 längere Einheiten (22,5km @ 4:40min/km & 26km @ 4:55min/km) schon etwas mehr in Richtung des Marathons am 9. Oktober.
Insgesamt sind am Ende in ~17h Training 4,6km im Wasser, 273,68km auf dem Rad und 72,41km in Laufschuhen zusammen gekommen. Darin versteckt sind: 3 Koppeln (2x Lauf, 1x Rad), 1 Laufintervalltraining und diverse Sprints auf dem Rad. Laut Garmin entspricht das etwa 16.000kcal. So entspannt war ich lange nicht :mrgreen:

Ameldung München Marathin

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Schnüren adé

Nach Jahren des Schnürens habe ich seit ein paar Tagen zum ersten Mal Locklaces und muss sagen, dass ich echt angetan bin. Einmal passend eingestellt, schlüpfe ich jetzt in Windeseile in meine Schuhe. Nach wenigen Schritten hat sich das Gummi passend justiert und der Schuh sitzt genauso straff am Fuß wie mit normalen Schnürsenkeln. Die Faulheit siegt :mrgreen:

Locklaces

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Ironman Mallorca 70.3

Vor einer Woche zog es mich zum ersten Mal ins Ausland für einen Triathlon. Diesmal aber nicht irgendeinen, sondern den Ironman 70.3 auf Mallorca :)

Palma

Verbunden mit einem kleinen Urlaub – als Vorbereitung und Entspannung getarnt :P – ging es bereits 3 Tage vorher zum Flughafen und ab über die Alpen ins vermeintlich warme und sonnige Spanien. Im Gegensatz zu München, war es allerdings nicht richtig sonnig und mit knapp unter 20°C würde ich es auch nicht warm nennen. Nun gut, Hitze im Wettkampf finde ich eh nicht so geil, da kamen mir die Wolken ganz gelegen.

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Checkin Alcudia

DSC_1019Geplant war der Start am Samstag Morgen und damit der Bike-Checkin bereits am Vortag. Also bin ich am Freitag schon mal quer über die Insel gefahren. In Alcudia angekommen gab es dann die erste kleine Überraschung: Vom Schwimmausstieg bis zur Wechselzone waren es knapp 500m und dann noch mal 500m bis ans andere Ende, insgesamt waren also gute 1,5km Barfußlaufen angesagt.
Auf der parallel stattfindende Messe gab es leider keine besondere Schnäppchen – schade, ich suche immer noch Felgen für mein Rad ;)
Nach der Wettkampfbesprechung, die in 3 Sprachen gehalten wurde (!), ging es wieder zurück nach Palma.

Vor dem Start

Als der Wecker um 5h morgens klingelte, war ich direkt hellwach. Die Wechselzone war nur von 6 – 7:30h geöffnet und ich musste das Rad noch aufpumpen, ein letztes Mal checken und v.a. meine Schuhe und den Helm in die Beutel tun. Denn bei 14°C Außentemperatur goß es wie aus Eimern und der Aussichten waren nicht besser. Um kurz vor 7 endlich in Alcudia angekommen, waren die Straßen bereits voll mit Triathleten aller Art. Vorfreude und Anspannung lagen in der Luft, da konnte auch das bescheidene Wetter nichts gegen tun :P

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Warmup

Witterungsbedingt umgeplant habe ich mich dann bereits im Auto in Schale geworfen. Barfuß und bepackt mit den letzten Dingen für die Wechselzone ging es dann los. Das Rad war schnell präpariert und die Beutel hingen an den vorgesehenen Haken. Also ab zum Strand: Einschwimmen & -Laufen!
Das 18°C warme Hafenbecken war eine willkommene Möglichkeit der Kälte zu entkommen. Um 7:45h mussten wir allerdings schon aus dem Wasser und in die Startaufstellung. Hier kam dann auch die erste Neuerung des Reglements zum Tragen: der Rolling-Start. Anstelle eine Startschusses und anschließendem ins Wasser stürmen werden seit dieser Saison alle 5 Sekunden 5 Teilnehmer auf die Reise geschickt. Hört sich erstmal gut an und verhindert auch die Waschmaschine, die entsteht, wenn mehrere hundert Leute gleichzeitig ins Wasser sprinten und versuchen los zu schwimmen. Ein kleiner Haken: Es dauert ewig. Genauer gesagt habe ich bis 8:50h am Strand gestanden und gefroren, bis ich endlich an die Reihe kam. Das Aufwärmen hätte ich mir definitiv sparen können…

Schwimmen

Im Wasser lief es wie geplant – mal abgesehen von der Qualle die mich nach ~100m am Fuß erwischt hat. Schwimmen ist und bleibt zwar meine schwächste Disziplin, mit einer 42:14min (AK Platz 293) inkl. des Sprints ins und aus dem Wasser war ich allerdings zufrieden und kam gut aufgewärmt aber nicht erschöpft aus dem Meer. Letzteres wäre auch Wahnsinn, schließlich ging es jetzt erst los! Auf den 500m zur Wechsel hatte ich den Neo bereits halb aus und festgestellt, dass es immer noch regnete. Die Pfützen waren riesig und die halbe Wechselzone stand unter Wasser. Irgendwie habe ich es trotz eisiger Finger in meine (noch) trockenen Socken geschafft und lief zum Rad. Nach den ersten Metern außerhalb des Wechselzelts waren die Socken allerdings schon durch und von oben kam reichlich Nachschub. Hier wurde es dann klar: Sonne würde ich auf den kommenden 90km nicht sehen.

Radfahren

RadrundeDie Radrunde verlief bis KM35 ziemlich gut. Es ging zwar ab KM22 gut bergauf, das liegt mir allerdings besser als bergab :) Ab KM35 kam dann genau das: Die vorher gewonnenen Höhenmeter ging es auf 4m breiten und halb unter Wasser stehenden Serpentinstraßen bergab. Bereits in den ersten Spitzkehren merkte ich, dass meine Vorderradbremse nicht so richtig funktionierte – später stellte sich heraus, dass die Bremse einfach offen war, ich hatte wohl vergessen sie nach dem Zusammenbau des Rads zu schließen. Das machte einen Zeitgewinn natürlich unmöglich und so rollte ich etwas nervös die nächsten 10km runter in die Dörfer. Unten angekommen war ich mehr Eiszapfen als sonstwas: Es goß bei 12°C immer noch, ich hatte nur meinen dünnen Rennanzug an und hatte die ganze Abfahrt quasi nicht getreten. Jetzt galt also vor allem eins: Irgendwie warm werden. Nach weiteren 5-6km, meinen bisher härtesten auf dem Rad und auch mental anstrengend, hatte ich dann endlich wieder eine brauchbare Grundtemperatur erreicht und konnte wieder ernsthaft in die Pedale treten und versuchen ein wenig Zeit gut zu machen. Petrus hingegen machte sich weiterhin mächtig unbeliebt und spickte den konstanten Dauerregen auch noch mit einigen Sinnfluteinlagen. Am Ende der 90km standen dann 3:18:50h auf der Uhr (AK Platz 237 => 56 Plätze aufgeholt!). Normalerweise hätte ich mich darüber geärgert, allerdings nicht bei diesen Bedingungen. Zu glücklich war ich wieder in der Wechselzone zu sein :)

Laufen

Laufrunde Endlich in den Laufschuhen stehend, verließ ich das Wechselzelt nach etwas über 4 Stunden und fand nach 100m zielsicher eine knöcheltiefe Pfütze, die den Traum von ein paar Kilometern in trockenen Socken zunichte machte. Man gewöhnt sich dran! Den gerade begonnenen Halbmarathon ging ich mit einer 4:30er Pace an, musste aber 6km feststellen, dass meine Beine das nicht bis zum Ziel aushalten würden. Also runter vom Gas und der mental schwierigste Teil des Rennens begann… Einen 5er Pace HM laufe ich sonst zur Regeneration und noch im Februar bin ich im Wettkampf mit 4er Pace unterwegs gewesen. Gut, da bin ich vorher weder geschwommen, noch habe ich Zeit auf dem Drahtesel verbracht, aber mit 4:30 hatte ich schon geplant. All die Gedanken helfen natürlich nichts und eines habe ich in den letzten Jahren beim Triathlon gelernt: Der Plan ist vorbei, wenn der Startschuss fällt und (schnell) durch kommen nur wer, improvisiert und sich auf die Umstände anpassen kann. Nach schier endlosen 2 Runden über die Promenade und Einkaufsmeile von Alcudia, vibrierte meine Uhr und ich wusste was jetzt kam: Durchladen, Zähne zusammenbeißen, rauf aufs Gas und den Schmerz verdrängen. Einige Male habe ich das bereits durchgemacht: Brennende und gröhlende Oberschenkel, Laktat ohne Ende und es gibt nur eine Linderung. Die liegt allerdings einige Kilometer voraus, denn Aufgeben ist keine Option! So habe ich meine schmerzenden Beine noch mal auf eine 4:45er Pace gehievt und die letzten 500m auch noch die ursprünglich angepeilte 4:20 auspacken können. Nach 1:45:28h (AK Platz 205 => 32 Plätze aufgeholt!) kam dann endlich die Erlösung :D

Fazit

Insgesamt war ich mit den beiden Wechseln (6:31min & 6:02min) 5:59:05h unterwegs und habe mein Ziel von sub 6h damit erreicht (AK Platz 205, Garmin Connect) :mrgreen:
Es war eines der geilsten Rennen die ich bisher machen durfte und ich bin auch eine Woche danach vor allem eins: Dankbar für diese geniale Erfahrung. Noch nie musste ich mich im Wettkampf durch derartige Tiefen kämpfen und habe soviel dabei gelernt. Und eins ist sicher: I’ll be back – in Erlangen bin ich schon gemeldet :P

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Neues Spielzeug für schlechtes Wetter

Quasi mit dem angekündigten Wintereinbruch kam auch endlich mein neues Spielzeug: Elite Turbo Muin Smart B+ :P

turbo_muin_installed

So kann ich auch bei schlechtem Wetter etwas für die Oberschenkel und damit die Grundgeschwindigkeit tun. Das sollte helfen meine (definitiv steigerbare) Rad-Performance diese Saison auf neue Höhen zu hieven. Die ersten Kilometer sind auch schon absolviert :mrgreen: Allerdings muss ich mir noch etwas suchen, das ich parallel machen kann, denn etwas langweilig ist es schon ;)

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2015 summed up

Using a workout tracker like Garmin’s Connect offers a lot of useful information and helps you check your progress. BUT it also gives you the ability to check on useless statistics :mrgreen:

Sport Activities Distance Time
Combined 271 4359,73km 291:56:54h
Running 105 1096,91km 97:10:03h
Cycling 99 2933,78km 122:57:57h
Swimming 42 64,29km 26:51:14h
Triathlon 5 325,32km 15:53:50h
Other 20 * *

This includes some new personal bests on several distances in Triathlons as well as Running competitions. Also I did my first mid distance triathlon in Erlangen, which was an amazing race!

Overall it’s actually not that much and I was pretty surprised when checking it out. Let’s see how 2016 goes! There already are some plans… :P

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Der letzte diesen Jahres

Letzten Sonntag stand der 3MUC Triathlon auf dem Plan. Der letzte für mich in dieser Saison. Nachdem ich dort letztes Jahr bereits an den Start gegangen bin, wollte ich mein Ergebnis natürlich verbessern :)
laufenPünktlich zum Start verschwanden an der Regattastrecke dann auch die grauen Wolken und machten Platz für die Sonne. Das Wasser war sehr angenehm warm im Neo und glasklar. Das ersparte mir das ständige Aufschauen und Navigieren in Richtung der Wendebojen, da zur Markierung der Ruderstrecken unter Wasser Seile gespannt sind. Sehr praktisch. Sowas sollte es häufiger geben ;) Meine Schwimmzeit war leider trotzdem nicht berauschend, da ich ein wenig auf meine linke Schulter achten muss.
Mit dem Wind im Gesicht ging es dann auf die Radrunde, bzw. auf die 8 Runden um die Regattastrecke. Das gemeine hier hatte ich letztes Jahr schon mitbekommen aber dieses Jahr war es stärker: Harter Gegendwind auf dem Hin- dafür angenehmer Rückenwind auf dem Rückweg. Trotzdem habe meine Radzeit leicht verbessern können :)
Kaum vom Rad runter, durfte ich meinem schlechtesten Wechsel überhaupt beiwohnen. Ich habe es 1min lang nicht zustande gebracht meinen rechten Socken über den Fuß zu bekommen. Schuld war mein kleiner Zeh, der es dank leichter Unterkühlung geschafft hat, sich schier unlösbar im Socken zu verfangen. Als ich dann endlich meine Schuhe komplett angezogen hatte und loslief, waren gut 2min seit meinem Betreten der Wechselzone vergangen. Zur Erinnerung: Bei meiner letzten OD habe ich gerade einmal 39 Sekunden für den Wechsel gebraucht. Auf der Laufstrecke selbst lief es dann wieder wie am Schnürrchen. Es machte sich sofort bemerkbar, dass ich bereits im Marathon-Training stecke und die 10km gingen runter wie nichts.
Insgesamt stand am Ende eine 2:29:48h auf der Uhr und ich habe mein Ziel, die 2:30h zu knacken, erreicht :mrgreen:

zeiten

Hier gibt es übrigens meinen Zieleinlauf als Video ;)

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