Intel X25-M für mein T60

Intel X25-MDieses Jahr kam mein erstes Weihnachtsgeschenk schon etwas früher! Nachdem mir meine Festplatte schon seit längerem komisch vorkommt, habe ich mich entschlossen ein paar Euro mehr zu investieren und habe mir selbst ein Solid State Drive geschenkt :)
Nach ausführlicher Lektüre diverser Tests und Foren habe ich mich für eine Intel X25-M entschieden.
Nach leichten Startschwierigkeiten läuft sie jetzt und ich bin begeistert :mrgreen:
Das Teil ist einfach nur brutal schnell und in Zukunft werden mir wackelige Zug- und Autofahrten nichts mehr anhaben können :borg:

Damit ich es nicht selbst wieder vergesse:
Man sollte beim Kopieren der root-Partition immer -a angeben, damit die Rechte erhalten bleiben:

cp -R -P -a SRC DST

Thinkfan

Da es mir schon länger auf die Nerven geht, dass der Lüfter meines Laptops recht konstant mit vielen Umdrehungen läuft, habe ich mich vorhin mal hingesetzt und nach ein paar Lösungen gesucht. Dabei bin ich über das Tool thinkfan gestolpert, das übrigens bei allen debianbasierten Distributionen im Repository liegen sollte. Damit habe ich jetzt ein wenig rumgespielt und bisher schaut es echt gut aus :)
Die ziemlich konservativen Einstellungen der Firmware werden so überschrieben, wie man es selbst gerne hätte und wenn irgendwas nicht funktioniert, wird die Steuerung automatisch auf “auto” gesetzt (trotzdem sollte man das natürlich kontrollieren!!!) und somit wieder der Firmware überlassen. Meine ersten Tests (ein wenig kompilieren und VMs starten) sind alle erfolgreich verlaufen, allerdings werde ich es natürlich noch weiterhin im Auge behalten, schließlich möchte ich nicht, dass mir meine CPU durchbrennt.

Um das Tool nutzen zu können muss man folgendes in /etc/modprobe.d/options.conf einfügen:

options thinkpad_acpi fan_control=1

Damit gibt man die Schreibrechte für /proc/acpi/ibm/fan frei und kann von nun an auch per Hand (bitte vorsichtig!) das Level des Lüfters kontrollieren. Mein Thinkpad unterstützt laut Firmware 7 unterschiedliche Level und die entsprechende Config für thinkfan sieht folgendermaßen aus:

sensor /sys/class/hwmon/hwmon1/device/temp1_input
(0, 0, 55)
(2, 51, 65)
(5, 60, 75)
(7, 70, 32767)

Ich hänge mich da bisher nur an einen Sensor der CPU, allerdings werde ich das noch ändern. Ansonsten schalte ich den Lüfter aus, solange die Temperatur und 55°C liegt und ab 75°C gibt er Vollgas, da sind die Originalsettings etwas vorsichtiger und legen die Umschaltpunkte etwas niedriger an.

Achja, das Startskript (/etc/init.d/thinkfan) funktioniert out-of-the-box leider nicht korrekt, zumindest nicht bei mir, da die Abfrage

“$Start” = yes

in Zeile 34 so nicht richtig ist. Man kann das natürlich korrigieren, allerdings war ich zu faul und habe sie einfach auskommentiert ;)

Ein paar hilfreiche Links und Informationen dazu findet man auch in dem Artikel How to control fan speed auf thinkwiki.org.

Update:
Nach einer Woche Testen im, für mich, normalen Betrieb, haben sich die Einstellungen als gut passend rausgestellt. Der Lüfter läuft deutlich weniger und Hitzeprobleme habe ich bisher keine :)

Update #2:
Da sich ein wenig was getan hat, hier ein kleines Update für die thinkpad.conf:

sensor /sys/class/thermal/thermal_zone0/temp
sensor /sys/class/thermal/thermal_zone1/temp

Virtuell bin ich jetzt bei der Box und mein Kernel ist 30

Nachdem ich vor ein paar Tagen auf den radeon Treiber umgestiegen bin, habe ich nun auch meine virtuellen Maschinen umziehen lassen. Bisher bin ich mit VMware eigentlich Recht gut gefahren, aber irgendwie war ich trotzdem nie so richtig damit zufrieden. Vor allem störte es mich, dass es nur relativ selten Updates und Bugfixes gibt und wenn es dann mal welche gibt, kann man sich den Spaß nicht mal direkt aus dem Repository holen, sondern muss es noch umständlich laden, kompilieren und installieren. Also habe ich mal rumgefragt bei einigen Bekannten die VirtualBox benutzen, wie dort so der Stand der Dinge ist und ob man mittlerweile auch damit arbeiten kann. Da mir versichert wurde, dass das meiste funktioniert, habe ich aptitude bemüht. Nach ein paar kleineren Problemen in den Einstellungen und vor allem mit meiner WindowsVM (IDE-/Grafikkartentreiber… ), lief es dann allerdings ziemlich zügig und mein nächster Schritt war dann ein ./vmware-uninstall :mrgreen:

Endlich befreit vom allem, was mich noch an den 2.6.26er Kernel gebunden hat, habe ich mich dann natürlich auch hingesetzt und einen frischen 2.6.30er kompiliert. Dieser läuft wunderbar und bisher auch ziemlich stabil. Ich bin gespannt, ob das in den nächsten Tagen auch so bleiben wird und wie der Stromverbrauch aussieht. Da ich bisher noch nicht unterwegs war, bin ich auch zu faul gewesen die Batterie einzusetzen und rumzutesten ;)

Update:
Habe ganz vergessen hier zu erwähnen, dass man natürlich die sources.list anpassen muss, damit man VirtualBox aus dem hauseigenen Repository ziehen kann. Nimmt man das, was in den Debian Repositories rumliegt hat man keine z.B. USB-Unterstützung.

# VirtualBox
deb http://download.virtualbox.org/virtualbox/debian lenny non-free

Update #2:
Ãœbrigens funktionieren – im Gegensatz zu VMware – mit VirtualBox auch die iTunes, so dass ich endlich die neue Version der Firmware auf meinen iPod spielen kann :)

Mein Debian mit radeon

In den letzten Tagen habe ich mich mal wieder hingesetzt und versucht eine gescheite Treiberlösung für meine ATI X1400 zu finden (Nur Ärger mit ATI”¦). Nach einer gefühlten Ewigkeit habe ich den fglrx jetzt völlig aufgegeben und bin auf den radeon Treiber umgestiegen, nachdem dieser in den letzten Monaten und Wochen einige wichtige Updates verpasst bekommen hat. Nach ein wenig Konfiguration verhält er sich jetzt auch nahezu so, wie ich es mir vorstelle: DRI funktioniert, verschiedene Auflösungen auf mehreren angeschlossenen Displays sind möglich (beim Cloning) und sogar rudimentäres Powersaving läuft (offenbar sogar besser als mit dem fglrx vorher, denn die System-Temperaturen sind niedriger!) :thumbup: Das was jetzt noch fehlt, wird dann hoffentlich mit den nächsten Updates kommen :)

Damit steht ein Update auf den 2.6.30er Kernel auch von dieser Seite aus nichts mehr im Weg. Mal schauen ob es mittlerweile vernünftige vmware-Patches gibt um die Kernelmodule bauen zu können. Mal schauen wann ich dazu Zeit und Lust habe ;)

Hier mal der interessante Part aus meiner xorg.conf, falls es wer brauchen kann (gute Hilfe, radeon manpage):

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Nur Ärger mit ATI…

Nachdem bei Debian vor einigen Wochen KDE4 in testing gelandet ist, habe ich es dann auch mit einem Update mitbekommen. Da es einige Probleme gab, habe ich mich dann letzte Woche dazu entschlossen das System komplett neu aufzusetzen und so zumindest solche auszuschließen, die sich bei dem Update hätten einschleichen können. Bei der Gelegenheit wollte ich dann auch gleich den 2.6.30er Kernel mitnehmen und alles andere auch auf den neusten Stand bringen. Leider bietet der fglrx-Treiber von ATI in den aktuellen Versionen (>9.3) aber keine Unterstützung mehr für meine X1400 :oogle: Warum ATI die Unterstützung für eine grade einmal 2 Jahre alte Grafikkarte aus dem einzigen Treiber streicht, den sie anbieten, ist für mich völlig unverständlich. Dank dieser Politik ist es mir leider auch nicht möglich den 30er Kernel zu benutzen, da der letzte Treiber von ATI, der meine Grafikkarte noch unterstützt, nicht zu dem Kernel kompatibel ist. Somit bin ich also gezwungen einen 26er Kernel, vielleicht werde ich irgendwann mal einen 28er testen, zu benutzen, damit ich den Treiber für die Grafikkarte nehmen kann… Spaß³ :cuss:
Gut, nun könnte man sagen, dass ich ja auf den radeonhd zurückgreifen könnte, aber dieser befindet sich leider noch in einem Stadium, dass sich für mich als noch nicht ausreichend darstellt :-? Ich habe ihn kurz angetestet, aber die Geschwindigkeit der 3D-Funktionen und der Mangel an Unterstützung einiger wichtiger Funktionen ist für mich zur Zeit nicht hinnehmbar. Allerdings hoffe ich, dass dieses Projekt in den nächsten Monaten große Fortschritte machen wird und damit eine echte Alternative darstellt.
Eins ist aber für mich in Zukunft sicher: Mir kommt keine ATI Grafikkarte mehr ins Haus :noshake:

T60 & WLP

Vor ziemlich genau 2 Jahren habe ich mir ein Thinkpad T60 gekauft. Nachdem mir heute beim Kompilieren in einer virtuellen Maschine gkrellm erzählt hat, dass meine CPU es auf stolze 95°C und die GPU sogar auf 99°C – ich glaube die Anzeige kann nicht mehr ;) – geschafft haben, dachte ich mir, dass das auf Dauer wohl eher nicht so gut ist. Also habe ich etwas geforscht und bin über einige Beiträge gestolpert die von qualitativ schlechter Wärmeleitpaste (WLP) auf der CPU und GPU gesprochen haben. Also habe ich meinen heiß geliebten Laptop genommen und quasi eine Operation am Herzen vorgenommen.

T60 inside
freigelegte CPU, noch mit alter Paste

Zum Glück hat alles super funktioniert und die Temperaturen liegen jetzt wieder in einem guten Rahmen :mrgreen:

3*Umweltbewusst

Grade habe ich bei Spiegel-online diesen Artikel gelesen und da ich ja seit einiger Zeit stolzer Besitzer eines IBM T60 bin, welche ja bekanntlich mittlerweile von Lenovo gebaut und vertrieben werden, ist das schonmal ein Pluspunkt in Sachen Umwelt ;)

Der zweite ist ein nicht ganz so toller:
Seit dem Wochenende funktioniert nämlich meine Heizung nicht mehr, was natürlich zur Folge hat, dass es hier drin relativ kalt ist (17°C). Naja, gut schlafen kann man bei der Temperatur allerdings und einen weiteren Pluspunkt in Sachen Umweltbewusst bringt es mir auf jeden Fall auch :D
Trotzdem hoffe ich, dass meine Hausverwaltung das Problem bald in den Griff kriegt, denn auf Dauer ist das bei den Aussentemperaturen noch nicht so der Hit!

Der dritte ist eigentlich nur ein halber, aber wo wir grade dabei sind:
Da ich absoluter Nokia Anhänger bin, gebe ich mir hiermit einen weiteren, denn die sind in der Greenpeace-Liste auf Platz 2 :P

T60 goes Debian & Nokia vs. Pils

ThinkWikiEs hat zwar etwas gedauert, aber dafür läuft jetzt (fast) alles von meinem neuen Laptop auch unter Debian. Ein paar Kleinigkeiten sind noch zu machen, aber das kommt dann im Laufe der Zeit, wenn ich sie mal brauche :)
Eine große Hilfe war auf jeden Fall ThinkWiki, ein Wiki bei dem es ausschliesslich um ThinkPads und Linux geht. Dort habe ich eine Menge wichtiger Informationen sammeln können, die mir einiges ersparrt haben :D

Ausserdem habe ich am Wochenende feststellen dürfen, dass Nokia Handys auch eine Pilsdusche vertragen. Zwar musste ich sie am Sonntag einer Grundreinigung unterziehen, aber seitdem klappt wieder alles. Aus dem . ist sogar wieder ein , zu machen – “Die Suche nach dem Komma” ist damit dann auch erledigt ;)
Mein Dank gilt Timo, der es sich nicht nehmen lies diesen Test geschickt einzufädeln :mrgreen:
:prost: @ Timo

Moritz goes T60 :)

T60Gestern war es endlich soweit und ich habe meinen neuen Laptop bekommen :) Nachdem ich jetzt etwa 18 Monate mit einem Samsung X20 rumgelaufen bin, habe ich mich jetzt für ein IBM/Lenovo T60 entschieden und bisher bin ich auch sehr zufrieden. Ich habe sogut wie alle Features schon unter Linux am laufen und den Rest biege ich auch noch irgendwie hin :)
Eins muss ich aber loswerden: Welcher Depp ist auf die Idee gekommen keine Windows- und Treiber-CDs mitzuliefern sondern dafür eine extra Partition anzulegen, von der man booten und dann Windows etc. “wiederherstellen” kann?
Ein Satz dazu aus dem Service-Handbuch dazu hat dann den Vogel abgeschossen:

“[..]Auf diese Art können keine CDs verlegt oder falsche CD-Versionen verwendet werden.”

Natürlich kann man von IBM/Lenovo keine Windows-CD, weder eine normale noch eine Wiederherstellungs-CD, bekommen. Damit gibt es jetzt wohl endgültig einen Windows-User weniger.