Mein Debian mit radeon

In den letzten Tagen habe ich mich mal wieder hingesetzt und versucht eine gescheite Treiberlösung für meine ATI X1400 zu finden (Nur Ärger mit ATI”¦). Nach einer gefühlten Ewigkeit habe ich den fglrx jetzt völlig aufgegeben und bin auf den radeon Treiber umgestiegen, nachdem dieser in den letzten Monaten und Wochen einige wichtige Updates verpasst bekommen hat. Nach ein wenig Konfiguration verhält er sich jetzt auch nahezu so, wie ich es mir vorstelle: DRI funktioniert, verschiedene Auflösungen auf mehreren angeschlossenen Displays sind möglich (beim Cloning) und sogar rudimentäres Powersaving läuft (offenbar sogar besser als mit dem fglrx vorher, denn die System-Temperaturen sind niedriger!) :thumbup: Das was jetzt noch fehlt, wird dann hoffentlich mit den nächsten Updates kommen :)

Damit steht ein Update auf den 2.6.30er Kernel auch von dieser Seite aus nichts mehr im Weg. Mal schauen ob es mittlerweile vernünftige vmware-Patches gibt um die Kernelmodule bauen zu können. Mal schauen wann ich dazu Zeit und Lust habe ;)

Hier mal der interessante Part aus meiner xorg.conf, falls es wer brauchen kann (gute Hilfe, radeon manpage):

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Nur Ärger mit ATI…

Nachdem bei Debian vor einigen Wochen KDE4 in testing gelandet ist, habe ich es dann auch mit einem Update mitbekommen. Da es einige Probleme gab, habe ich mich dann letzte Woche dazu entschlossen das System komplett neu aufzusetzen und so zumindest solche auszuschließen, die sich bei dem Update hätten einschleichen können. Bei der Gelegenheit wollte ich dann auch gleich den 2.6.30er Kernel mitnehmen und alles andere auch auf den neusten Stand bringen. Leider bietet der fglrx-Treiber von ATI in den aktuellen Versionen (>9.3) aber keine Unterstützung mehr für meine X1400 :oogle: Warum ATI die Unterstützung für eine grade einmal 2 Jahre alte Grafikkarte aus dem einzigen Treiber streicht, den sie anbieten, ist für mich völlig unverständlich. Dank dieser Politik ist es mir leider auch nicht möglich den 30er Kernel zu benutzen, da der letzte Treiber von ATI, der meine Grafikkarte noch unterstützt, nicht zu dem Kernel kompatibel ist. Somit bin ich also gezwungen einen 26er Kernel, vielleicht werde ich irgendwann mal einen 28er testen, zu benutzen, damit ich den Treiber für die Grafikkarte nehmen kann… Spaß³ :cuss:
Gut, nun könnte man sagen, dass ich ja auf den radeonhd zurückgreifen könnte, aber dieser befindet sich leider noch in einem Stadium, dass sich für mich als noch nicht ausreichend darstellt :-? Ich habe ihn kurz angetestet, aber die Geschwindigkeit der 3D-Funktionen und der Mangel an Unterstützung einiger wichtiger Funktionen ist für mich zur Zeit nicht hinnehmbar. Allerdings hoffe ich, dass dieses Projekt in den nächsten Monaten große Fortschritte machen wird und damit eine echte Alternative darstellt.
Eins ist aber für mich in Zukunft sicher: Mir kommt keine ATI Grafikkarte mehr ins Haus :noshake:

OpenMoko die Zweite

OpenMokoVor etwa einem Monat haben wir im Rahmen unseres Masterprojekts einen Schwung OpenMokos bekommen. Seitdem basteln wir fleißig daran rum und haben auch schon einiges für das Projekt auf die Beine stellen können. Leider ist einiges an Software die wir benötigen noch im Alpha oder Beta Stadium, so dass wir dort immer wieder handanlegen müssen. Ist allerdings auch nett, denn so lernen wir das Gerät und Python besser kennen ;)

Am meisten Kopfzerbrechen bereiten uns derzeit folgende Punkte:

  • Eine vernünftige Adhoc Netzwerkverbindung. Mit CoovaChilli haben wir zwar eine Software gefunden die ein User hinterher auch bedienen kann, allerdings sind wir mit der Performance überhaupt nicht zufrieden :noshake:
  • Das Zusammenspiel von x11vnc und xrandr, welches quasi gar nicht existiert, denn der VNC-Server raucht einfach ab, obwohl es eigentlich gehen sollte… :oogle:

Es ist also noch einiges zu tun und so wie es aussieht werden auch wir bald erste Beiträge zu dem Softwarepool der Community bringen :mrgreen:

T60 goes Debian & Nokia vs. Pils

ThinkWikiEs hat zwar etwas gedauert, aber dafür läuft jetzt (fast) alles von meinem neuen Laptop auch unter Debian. Ein paar Kleinigkeiten sind noch zu machen, aber das kommt dann im Laufe der Zeit, wenn ich sie mal brauche :)
Eine große Hilfe war auf jeden Fall ThinkWiki, ein Wiki bei dem es ausschliesslich um ThinkPads und Linux geht. Dort habe ich eine Menge wichtiger Informationen sammeln können, die mir einiges ersparrt haben :D

Ausserdem habe ich am Wochenende feststellen dürfen, dass Nokia Handys auch eine Pilsdusche vertragen. Zwar musste ich sie am Sonntag einer Grundreinigung unterziehen, aber seitdem klappt wieder alles. Aus dem . ist sogar wieder ein , zu machen – “Die Suche nach dem Komma” ist damit dann auch erledigt ;)
Mein Dank gilt Timo, der es sich nicht nehmen lies diesen Test geschickt einzufädeln :mrgreen:
:prost: @ Timo

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