Lange schnell sein

Es gewinnt nicht der schnellste, sondern der, der am wenigsten langsam ist.

Das hört sich blöd an, oder? Als ich das zum ersten Mal hörte, musste ich darüber nachdenken. Ich war bis dahin nie mehr als 10-12km gelaufen und an Triathlon hatte ich zwar mal gedacht, aber hey, ich bin doch nicht wahnsinnig!
Seitdem sind einige Jahre vergange. In meinen Beinen steckt der ein oder andere Marathon und Triathlon und mit denen kamen auch Bücher über und mein Interesse an besserem und zielgerichtetem Training ist deutlich gestiegen. Was also tun, wenn man einen Sport ausübt für den man vor allem eins sein muss: lange schnell? Man muss lernen langsam zu sein. Und zwar genau so langsam wie es nötig ist, um den Körper im richtigen Bereich zu bewegen: dem aeroben Bereich. Im aeroben Bereich verbraucht man weniger Sauerstoff als man auf Dauer in der Lage ist dem Körper durch Atmung zur Verfügung zu stellen. Natürlich sollte man auch Einheiten im so genannten anaeroben Bereich haben, wenn es um Ausdauer geht – und das tut es viel früher als man denkt – helfen die allerdings nicht allzu viel (dafür haben sie andere Effekte). Mit Einheiten im aeroben Bereich trainiert man vor allem den Fettstoffwechsel und nur dieser bietet ausreichend Kapazität, um uns über eine lange Zeit am Laufen zu halten. Wichtig ist also lange und “langsame” Einheiten einzubauen, sodass man den Fettstoffwechsel gut trainiert. Dann wird man quasi von allein schneller ;)

Übrigens, wenn Du über meine neuen Posts benachrichtigt werden möchtest, einfach rechts Deine Emailadresse eintragen :)

Respond, don’t react!

Es gibt im Englischen einen kleinen aber feinen Unterschied zwischen respond und react. Bei respond schwingt die innere Einstellung mit und passt sich an, während react eben nur eine (weltliche) Reaktion beschreibt. Selten hat ein Satz so gut zu meiner aktuellen Situation gepasst :)

Der Unfall ist noch keine Woche her und der schlimmste Tag war Montag. Meine Enttäuschung war riesig, als ich realisierte, dass ich nächste Woche nicht am Tegernsee starten werde. So groß, dass selbst der Schmerz der Verletzungen kurze Zeit in den Hintergrund trat. Bis dahin hatte ich die gebrochene Nase nicht einmal als entscheidenden Faktor auf dem Schirm. Es blieb mir also die Wahl und ich habe mich für respond entschieden. Es macht einfach keinen Sinn widerwillig den Plan zu ändern und sich ständig darüber zu ärgern. Einen guten Post zu dem Thema kam quasi wie abgesprochen auf ironman.com: How to Dodge a Race-Day Curveball :mrgreen:

Kurzum habe ich mich jetzt also für den 3MUC Triathlon angemeldet, bei dem ich auch letztes Jahr schon viel Spaß hatte. Je nachdem wie der Heilungsprozess verläuft, kommen vielleicht noch ein oder zwei weitere olympische Distanzen hinzu. Vielleicht finde ich auch noch eine Mitteldistanz, allerdings hat eine erste Suche bisher nur ausverkaufte Wettkämpfe zu Tage gefördert. Schauen wir mal!

Außerdem habe ich heute entschieden wieder beim München Marathon – was natürlich den ein oder anderen Trainings-Halbmarathon mitsich bringen könnte – mitzulaufen. Nach meinem letzten Start in 2012 habe ich noch was gut zu machen :P

München Marathon

Übrigens, wenn Du über meine neuen Posts benachrichtigt werden möchtest, einfach rechts Deine Emailadresse eintragen :)

Das vorzeitige Aus

Die Nase gebrochen. 5 Stiche über dem linken Auge geben diesem nur einen winzigen Schlitz für Licht. Diverse Prellungen und Abschürfungen am ganzen Körper lassen mich ein wenig aussehen wie Quasimodo.

Auf dem Heimweg von einem Volleyballturnier übersah mich eine Autofahrerin beim Abbiegen und ich habe es nicht mehr geschafft auszuweichen. Es hat ordentlich gescheppert. Die Bilder habe ich immer noch vor Augen, wenn ich sie schließe. Jedes Detail hat sich eingebrannt und alles war wie ein Déjà-vu. Zum Glück war mein Schutzengel aufmerksam. Sehr aufmerksam. Denn es war knapp. Verdammt knapp…

Lange habe ich trainiert. Viele Kilometer im Wasser, auf dem Rad und in den Laufschuhen absolviert. Mich hochgepusht und die Energie und Disziplin aufgebracht immer weiter zu machen. Gleichzeitig habe ich auch meiner Familie viel abverlangt. Alles, um vor allem am Tegernsee Triathlon richtig Gas geben zu können. Und ich war auf einem guten Weg. Zumindest bis Samstag Abend.

Als endlich alles zum Stillstand kam war da nur ein Gedanke: Runter von der Straße! Ich stand auf und fasste mir an den Kopf um sehen, ob ich blutete. Dummerweise hatte ich noch Handschuhe an. Ich zog sie aus, fasste mir noch mal an den Kopf und sah eine Blut überströmte Hand vor mir. Noch bevor ich den Bürgersteig erreichte, fühlte ich mehrere Hände die versuchten mich zu stützen. Ein Mann redete ruhig auf mich ein ich solle mich hinlegen, ruhig weiter atmen und mir keine Sorgen machen. Ein anderer organisierte einen Verbandskasten. Immer wieder tauchten neue Gesichter vor meinem auf. Eine Frau verband mir provisorisch die linke Seite des Kopfes. Die Blutende. Währenddessen rief jemand die 110 und auf mein Bitten hin, rief der Mann neben mir auch meine Frau an. Er informierte sie kurz und gab mir anschließend das Telefon. Ich weiß noch, dass ich ihr sagte, sie solle sich keine Sorgen machen, ich käme nur etwas später nach Hause als geplant. Es sei alles nicht so schlimm. An den Gesichtsausdrücken meiner Helfer erkannte ich allerdings sofort, dass meine Einschätzung der Situation wohl die Dehnbarkeitsgrenze der Realität überschritten hatte.
Gebrochene NaseDer RTW hielt direkt neben mir. Es dauerte keine 2 Sekunden und die beiden Notärzte beugten sich über mich. Sie stellten einen Haufen Fragen und schienen etwas erleichtert, dass ich alle beantworten konnte. In diesem Moment sah ich meine Frau über meine Füß hinweg über die Straße kommen. Ihr Gesichtsausdruck ist eines der Details die ich nicht vergessen werde. Alle Gesichter die ich vorher gesehen hatte waren mir unbekannt, aber dieses kannte ich. Nur der Ausdruck war anders als alle anderen die ich bisher gesehen hatte. Offenbar sah ich doch schlimmer aus, als es sich anfühlte. Wir konnten nur ein paar Worte wechseln bevor ich in den Krankenwagen gehieft wurde.

Die folgende Fahrt im kam mir sehr lang vor, obwohl es nicht mal 2km waren. Die Zeit im Krankenhaus hingegen verging recht schnell, auch weil meine Frau natürlich nicht zu Hause auf mich wartete. Ein kurzer Gesamtcheck und eine erste Wundreinigung waren gerade in vollem Gange und schon war auch die Polizei da. Noch während der Arzt mich untersuchte, stellten sie mir die ersten Fragen. Während alle anderen bisher sehr freundlich waren und sich um mich kümmerten, behandelten die beiden Beamten mich allerdings nicht wie ich es in Anbetracht der Umstände erwartet hätte. Allgemein war dieses und auch das 10min später auf dem Flur – ich sollte eigentlich ins CT, aber sie bestanden darauf sofort und auf dem Flur mit mir zu sprechen – stattfindende Gespräch eher “hart”. So hart, dass sogar mein behandelnder Arzt hinterher sagte, dass er das Verhalten der beiden unmöglich fand. Nach dem CT meines Kopfes und dem Röntgen des linken Knies bekam ich dann viele gute, aber auch ein paar schlechte Nachrichten: Der Kopf ist heil, abgesehen von einer Gehirnerschütterung und diversen Prellungen und Abschürfungen. Auch die Augenhöhle hat trotz des tiefen Cuts keinen Schaden am Knochen. Es muss genäht werden. Allerdings ist die Nase gebrochen. Mir fiel ein riesen Stein vom Herzen, dass offenbar nichts Schlimmeres passiert ist.
Nachdem Nähen und ein wenig Beobachtungszeit durfte ich dann am frühen Sonntag Morgen die Notaufnahme wieder verlassen und nach Hause.

Heute Morgen bei einer HNO-Untersuchung wurde die gebrochene Nase dann unerwartet schlimmer als gehofft. Sie ist weiterhin gebrochen. Klar. Allerdings so, dass sie gegebenenfalls gerichtet werden muss. Ob wird man aber erst sehen, wenn die Schwellungen abgeklungen sind. Das heißt in 2-3 Tagen. Das heißt aber auch, dass ich nicht am Tegernsee an den Start gehen werde. Selbst wenn die Abschürfungen bis dahin verheilen ist das Risiko in einem Massenstart einen Fuß oder eine Hand unglücklich an den Kopf oder die Nase zu bekommen einfach zu groß.

Dieses Aus tut weh. Dagegen hilft auch Ibuprofen nicht. Aber was nutzt es? Ein Wettkampf ist das Risiko nicht wert. Ich werde mir ein anderes Saisonhighlight suchen. So schnell gebe ich nicht auf :mrgreen:

An dieser Stelle möchte ich mich auch noch bei allen Helfern, besonders bei dem Mann an meiner rechten Seite und der Frau die mich verbunden hat, bedanken: Danke, dass ihr alle so schnell da wart und euch um mich gekümmert habt! Leider konnte ich mir die Namen nicht merken, aber meldet euch gern, falls ihr das hier durch Zufall lest :)

Übrigens, wenn Du über meine neuen Posts benachrichtigt werden möchtest, einfach rechts Deine Emailadresse eintragen :)

Die Woche danach ist hart

Saucony Fastwitch 6Die Reize müssen hoch bleiben. Da geht kein Weg dran vorbei!
Nach dem Schliersee Triathlon letzten Samstag passierte natürlich das, was mir nach jedem Wettkampf passiert: Es kam ein kleines Loch.
Am Sonntag Mittag war die Entspannung noch wohltuend aber gegen Abend litt dann schon etwas die Motivation. Gut, dass es ein geplanter Regenerationstag war. Trotzdem meldete sich der Körper und forderte Bewegung und Endorphine. Und der gemeine Hund weiß genau welche Reize er setzen muss :hammer:
Was mir in so einer Woche besonders gut tut ist vor allem eins: Abwechslung! Da kam mir ein sonniges Beachvolleyballtraining am Mittwoch gerade recht. Jetzt am Wochenende ist auch passend noch ein kleines Spaßturnier im Programm, für dessen Finalrunde wir uns letzten Donnerstag qualifiziert haben. Zum Glück ist es ein paar Kilometer weit weg, sodass mein Gewissen beruhigt sein wird, wenn ich mit dem Rad hinfahre und so ganz unanstrengend ist Beachvolleyball ja auch nicht :P

Zurück zum Triathlontraining: Die erste Regenerationseinheit habe ich trotz der Forderung nach Bewegung erst am Montag Abend gestartet. Mit ein paar Bekannten sind wir eine 11km Runde im lockeren 5:30er Schnitt gelaufen. Das habe ich dann auch direkt zum Ausprobieren neuer Laufschuhe genommen, die bereits am Freitag angekommen waren – ein Saucony Fastwitch. (Aber einen neuen Schuh direkt mit zum Wettkampf nehmen wäre Wahnsinn!) Am Montag kam dann seine große Stunde und er fühlte sich sofort super an. Er sitzt nahezu perfekt und das ohne eingelaufen zu sein. Außerdem ist er schö leicht und trotzdem fühlt sich der Auftritt nicht hart an. Auch in der zweiten und zügigeren Laufeinheit der Woche konnte er mich überzeugen. Vielleicht wird er mein neuer Wettkampfschuh? Schnell genug ist er auf jeden Fall. Mal sehen :)

Trotzdem oder gerade wegen dieser Woche hat mir die kleine Zwischenstandsabfrage am Schliersee wirklich gut getan. Ich weiß jetzt wo ich stehe und wo ich noch gezielt etwas nachlegen kann und muss. Meinen Trainingsplan habe ich auch direkt einer kleinen Modifikation unterzogen und hoffe jetzt noch gezielt ein paar Reize setzen zu können, die mich weiter nach vorn bringen!

Übrigens, wenn Du über meine neuen Posts benachrichtigt werden möchtest, einfach rechts Deine Emailadresse eintragen :)

Mein erster Schliersee Alpen Triathlon

Schliersee WetterDer Spitzingsattel hat es echt in sich. Was für ein Berg! Nach ~30km kommt man am Fuß an und dann geht es nur noch hoch :mrgreen:

Gestern fand der Schliersee Alpen Triathlon statt, für den ich mich als Trainings-Wettkampf angemeldet hatte. Aufgrund einer Baustelle war die Radstrecke etwas kürzer (~34km), dafür wurde allerdings die Laufrunde verlängert (11,3km) und wenn meine Garmin nicht lügt – und auch die einiger anderer ;) -, dann war auch die Schwimmstrecke mit 1,8km auch etwas länger. Halb so wild, aber fangen wir am Anfang an!
Morgens um 10h ging es für mich in München los. Rad auf das Dach und ab auf die Autobahn. Da viel Verkehr angekündigt war, wollten wir auf Nummer sicher gehen. Also waren wir bereits um kurz vor 11h beim Checkin. Eine kleine Besonderheit des Schliersee Triathlons ist, dass Start und Ziel nicht gleich sind, sondern gute 10km auseinander liegen. Zum Glück geht es vom Ziel quasi nur bergab, aber dazu später mehr :)
Nachdem wir dann mit diversen Ausstellern die Zeit totgeschlagen haben, öffnete endlich die Wechselzone I, in der man das Rad etc für den Wechsel nach dem Schwimmen aufbaut. Beim Aufbauen fing es dann an zu regnen. Zum Glück nur eine halbe Stunde lang, ansonsten wäre die Radstrecke wohl eine hübsche Rutschpartie geworden. Anschließend sind wir dann noch in ein Café gegangen und haben die Nervosität noch mit etwas Kaffee angeheizt. Kurz vor dem Start gab es noch die obligatorische Wettkampfbesprechung, bei der erwähnt wurde, dass die Schwimmmarkierungen zum Teil etwas abgetrieben sind. Das dürfte auch die etwas längere Schwimmstrecke erklären ;)
Schliersee Wechselzone IDer Start war wie “gewohnt” ein Massenstart, bei dem ich allerdings relativ schlecht weggekommen bin. Vor mir waren ein paar langsamere Schwimmer – zumindest langsamer als ich – an denen ich erstmal nicht vorbeikam. Nach einem etwas größeren Bogen und diversen Tritten und Schlägen, von denen einer nur Dank meines Ellenbogens an meinem Kinn vorbeirutschte, hatte ich dann etwas mehr Platz. Um weiteren Aufläufen zu umgehen bin ich dann etwas weiter außen geschwommen. Das Schwimmen selbst lief ganz ok (Platz 326), wobei der Neoprenanzug noch sehr ungewohnt war. Da muss ich noch ein paar Einheiten nachlegen. Es ist und bleibt aber meine schwächste Disziplin und irgendwas muss ich mir ausdenken, um hier deutlich besser zu werden.
Angekommen in Wechselzone I habe ich dann versucht meinen Neo in die vorgesehene Tüte zu pressen, die laut Tests des Veranstalters eigentlich gut passen sollte. Das ist auch mein einziger Negativpunkt: Mein Orca Sonar in Größe 8 wollte zumindest naß und im Eifer des Gefechts nicht in diesen verfluchten kleinen gelben Sack! Selbiger ist mir dann auch noch zerrissen, sodass ich den Neo letztlich halb im Sack und halb draußen habe liegen lassen. Dann ging es auf die leicht verkürzte Radrunde. Hier war ich ganz froh vorher mit einem Kenner der Strecke gesprochen zu haben, der mir ein paar nützliche Tipps geben konnte. So verlief der erste Teil ohne irgendwelche Besonderheiten und ich konnte reichlich Plätze gut machen. Kurz vor dem Ende hieß es dann allerdings runterschalten, denn es kam der Aufstieg zum Spitzingsattel. Den muss man sich auf der Zunge zergehen lassen: 4km Aufstieg mit einem Höhenunterschied von etwa 400m. Das heißt 20min lang konstant mit 10% Steigung bergauf fahren. Das ging ganz schön in die Oberschenkel und es gab einige Fahrer die zwischenzeitlich abgestiegen sind. Insgesamt hat mich die zweite Disziplin aber deutlich weiter nach vorn gespült. Übrigens darf/muss man besagten Berg nach dem Event auch wieder runterfahren und das geht deutlich fixer ;)
Oben angekommen hieß es dann runter vom Rad und rein in die Laufschuhe. Diese wurden vorher vom Veranstalter in beschrifteten Beuteln verpackt zur Wechselzone II gebracht. Von nun an ging es also zu Fuß weiter. Eigentlich meine stärkste Disziplin, musste ich hier nach dem ersten Kilometer allerdings etwas vom Gas gehen. Der Aufstieg mit dem Rad hatte etwas zuviel Kraft gekostet und die Laufstrecke war nicht gerade flach. So ging es also rauf und runter und vor allem über Forstwege und Trails, teilweise so schmal, dass man nicht wirklich überholen konnte. Hier und da stand auch mal eine Kuh mitten auf dem Weg und ein wild brüllender Bauer daneben, der versuchte eben diese vom Weg zu schaffen. Ein schönes Bild ;)

Schliersee Endergebnis

Die Laufstrecke habe ich dann insgesamt etwas langsamer zu Ende gebracht als geplant, bin dafür aber ziemlich konstant gelaufen und nach immerhin 2:54:36 endlich im Ziel angekommen. Wohl verdient gab es dort dann Kaiserschmarrn und reichlich alkoholfreies Weißbier. Insgesamt war es ein sehr schöner und gut organisierter Triathlon :mrgreen:

Übrigens, wenn Du über meine neuen Posts benachrichtigt werden möchtest, einfach rechts Deine Emailadresse eintragen :)

Die finale Phase

Finale Phase70km in ~2h, 10km in 41min und 2,5km in 40min – so schauen derzeit meine Zeiten im Training aus. Für den Anfang nicht schlecht, finde ich :)
Meine Vorfreude steigt von Tag zu Tag, genauso wie die Nervosität. Es fühlt sich gut an und alles andere verblasst ein wenig, während der Fokus sich immer stärker ausrichtet. Quasi von allein. Manche Stunde auf dem Rad vergeht wie nichts. Ein 60min Dauerlauf in strömenden Regen ist eine wohltuende Dusche. Selbst für 10x100m Intervalle im Wasser benötigt man nur eine handvoll Atemzüge. Das ist es, warum ich “diesen ganzen Scheiß” mache und einfach nicht genug davon bekomme ;)

Es ist jetzt 9 Wochen her, dass ich meinen Trainingsplan für den Tegernsee gestartet habe. Die Umfänge sind vor allem beim Radfahren deutlich länger geworden und es waren einige wirklich Highlights dabei, zum Beispiel der Canyon du Verdon. Auch beim Laufen habe ich mit härteren Intervallen experimentiert als ich sie sonst gelaufen bin. Die stärkste Veränderung hat allerdings beim Schwimmen stattgefunden. Das konstante Techniktraining in nahezu jeder Einheit hat seine Spuren hinterlassen. Noch bin ich nicht am Ziel und habe noch 3 harte Wochen vor mir, aber es fühlt sich gerade richtig gut an.
Am Samstag ist Generalprobe am Schliersee – der Schliersee Alpen Triathlon. Dort werde ich sehen wie weit ich tatsächlich bin und wo ich noch eine Schüppe nachlegen muss :mrgreen:

Übrigens, wenn Du über meine neuen Posts benachrichtigt werden möchtest, einfach rechts Deine Emailadresse eintragen :)