Road Trip Part1: Las Vegas to San Francisco

Death Valley EntranceNach unserem Start am Donnerstag Nachmittag, ging es erstmal in Richtung Nord-Westen. Dort sind wir dann ins Death Valley gefahren. Da wir relativ spät losgekommen sind, haben wir allerdings die ganz heiße Phase verpasst. Mit dem Sonnenuntergang sind wir im Death Valley angekommen und haben deshalb auch nur noch gute 40°C Außentemperatur mitbekommen. Der leichte Wind fühlte sich wie ein Fön an und jeglicher Schweiß war im Nu auch wieder weg. Für mich war es der zweite (etwas kältere) Besuch, aber trotzdem war es beeindruckend. Spaßig war dann auch der Rückweg, denn langsam aber sicher erwachte der sonst eher tot wirkende Ort (der Name sagt es ja schon) zum Leben. Hier und da hüpften ein paar Hasen rum und Vögel flogen durch die Gegend. Einer dummerweise auch genau vor unsere Windschutzscheibe. Allerdings hat er sich geschickt abgerollt und flog hinter uns weiter. Die Scheibe ist auch noch heile ;)
Nach einigen Meilen sind wir dann in einem “Red Roof Inn” untergekommen. Dank einer netten McDonalds-Mitarbeiterin, die uns einen Coupon gegeben hat, haben wir dort dann auch etwas weniger bezahlt und hatten für die Nacht ein Dach über dem Kopf.

Sequoia National ParkGestern Morgen ging es dann weiter zum Sequoia National Park. Nach einigen Stunden Fahrt waren wir endlich am Eingang angekommen. Was wir bis dahin nicht wussten ist, dass die Durchfahrt etwas kostet und, dass wir besser hätten tanken sollen. Für letzteres haben wir uns nach ca 15min Fahrt dann entschieden und haben umgedreht und sind nochmal zurück ins letzte Dorf (etwa 30min Fahrt) gefahren. Hört sich erstmal blöde an, wenn man bedenkt, dass der Tank noch zu 1/3 voll war und wir nur 60 Meilen zur nächsten Tankstelle hatten, aber es hat sich im Nachhinein als sehr gute Entscheidung herrausgestellt. Der Eingang des Parks liegt nämlich auf nur 500 Höhenmetern und es ging im Park auf Serpentinen auf bis zu 2500m hoch. Bei dem Spaß schluckte der Wagen auf jeden Fall gewaltig viel :)
Unterwegs haben wir einiges gesehen und der kleine Prospekt, den wir am Eingang bekommen haben, hat nicht zuviel versprochen. Als erstes muss man sagen, dass der ganze Park einfach gigantisch ist und eine Vielzahl an Tieren und Pflanzen beherbergt. Dank der enormen Höhenunterschiede gibt es Teile die immer mit Schnee bedeckt sind und Teile in denen es gestern gute 35°C warm war, und es ist erst Mai! Unser erster Stop war ein riesiger Felsbrocken unter dem sogar eine Strasse hindurch gebaut wurde. Als nächstes ging es weiter hoch und wir hätten beinahe einen Bären angefahren, der hinter einer Kurve auf einmal auf der Straße lief. Allerdings war der genauso überrascht wie wir und sprang direkt eine Böschung hinauf, deshalb haben wir ihn leider nur noch von hinten auf einem Bild. Nach einer knappen Stunde Fahrt sind wir dann endlich am “Giant Forest Village” angekommen, dem eigentlich Grund unseres Besuchs. Dort stehen nämlich gewaltige Bäume, unter ihnen der größte der Welt, der “General Sherman“. Natürlich haben wir auch ein Bild gemacht ;) Wer mal sehen möchte, wie groß so ein Baum ist, kann es hier schön im Vergleich zu mir und Thomas sehen. Dabei sollte man aber auch daran denken, dass der Baum vor dem wir stehen eine ganze Ecke kleiner ist als der größte :)
Nachdem wir dann durch den Park durch waren, sind wir bis nach Fresno gefahren. Dort haben wir dann nach ein wenig Verhandlung und einer wirklich netten Frau an der Rezeption in ein Holiday Inn eingecheckt. Für $79 anstelle von $149 pro Nacht :mrgreen: Der Spaß war dann mit Pool, Fernsehen und sogar kostenlosem Internet!

San Francisco Bay BridgeHeute Mittag sind wir dann aufgebrochen um die letzte Etappe bis nach San Francisco zu fahren. nach einem kleinen Frühstück in einem IHOP sind wir dann durchgefahren und von guten 40°C im Hinterland hier im kalten (20°C) San Francisco gelandet. Hier werden wir jetzt erstmal bis Dienstag bleiben und uns ein paar Sachen anschauen. Auf dem Foto ist die San Francisco Bay Bridge zu sehen, über die wir “gefahren” sind. Gefahren sind wir allerdings nicht wirklich. Viel mehr standen wir erstmal 20min im Stau, bevor es auf die Brücke ging. Glücklicherweise haben wir uns am Donnerstag dafür entschieden ein Navi bei der Autovermietung mitzunehmen. Ansonsten wären wir wahrscheinlich schon 100mal irgendwo verloren gegangen ;)

 

Achja, unterwegs sind wir übrigens mit dieser unglaublich geilen Karre:

Chevy Malibu 3.5l V6

2 comments

  • Hi, ich habe auch vor, in den nächsten Jahren einen Roadtrip von Las Vegas nach San Francisco zu starten. Kannst du mir sagen, wieviel ihre ungefähr pro Person ausgegeben habt? Ohne Flug, aber mit Leihwagen?
    Vielen Dank,
    Nicole

  • Wenn ich das richtig im Kopf habe waren das so um die $700 pro Person.

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