In Los Angeles…

…sprechen die meisten Leute schlechter Englisch als wir. Dafür viiieeel besser spanisch ;)

Beverly HillsAm Freitag Mittag sind wir hier angekommen und haben erstmal prompt zwei Bekannte aus Deutschland getroffen, die bis heute auch hier im Hostel gewesen sind. Mit den beiden sind wir dann gestern auch zu unserer großen Tour aufgebrochen. Die hat uns erstmal zum Hollywood Schriftzug geführt, wobei der noch einiges weiter weg war, aber er sollte ja auch auf ein paar Fotos landen!
Danach sind wir dann quer durch Beverly Hills und Bel Air gecruist. Sehr geile Sache, auch wenn man die richtig dicken Dinger eigentlich fast gar nicht sehen kann. Da sind dann nämlich ziemlich große Mauern oder zumindest bewachsene Zäune um die Grundsüke, die einem jeglichen Blick auf die Häuser versperren. Meist liegen die dann ja auch nicht an der Straße, sondern es gibt erstmal eine dicke Zufahrt. Schade eigentlich, denn manche sehen wirklich gut aus!
Venice BeachSpäter sind wir dann noch runter zum Venice Beach, der den meisten ja aus diversen Filmen bekannt sein dürfte. Der Strand und die Promenade sind wirklich schick, leider war der Pazifik allerdings noch viel zu kalt um mehr als die Füße reinzuhalten. Ein paar ganz Hartgesottene waren zwar schon mit ihren Bettern auf den Wellen unterwegs, allerdings auch nur in Neoprenanzügen ;)

Heute Nacht geht es dann zurück nach Las Vegas. Diesmal ins Stratosphere, was hoffentlich deutlich besser ist, als das Tropicana, in dem wir ja letztes Mal waren. Viel werden wir allerdings nicht mehr machen, denn so langsam wird das Geld knapp und Las Vegas ist verdammt teuer! Außerdem muss ich an meiner Abschlussarbeit werkeln, damit ich pünktlich fertig bin für das, was dann hoffentlich im August startet (Details bei Gelegenheit!).

Silicon Valley, US1 und Santa Barbara

Auf unserem Trip von San Francisco nach Los Angeles sind wir grade in Santa Barbara in einem Hostel untergekommen.

ebayAm Dienstag sind wir in San Francisco losgefahren und erstmal durch das Silicon Valley gecruist. Dort haben wir potentielle spätere Arbeitgeber und auch Konkurrenten ausspioniert und ein paar Fotos von ihren Domizilen gemacht, die ihr euch hier anschauen könnt :mrgreen:
Links könnt ihr zum Beispiel das Logo vor dem ebay Campus sehen!
Die Nacht haben wir dann in Santa Cruz in einem Motel verbracht, weil das Hostel leider schon ausgebucht war. Dafür hatten wir mal wieder einen Fernseher und konnten ein wenig Nachrichten schauen und nicht nur im Internet lesen :)

US1 coast viewAm Mittwoch sind wir dann erstmal kurz ins Carmel Valley und danach die US1 an der Küste entlang gefahren. Die Küste ist einfach genial und bisher eine der schönsten die ich gesehen habe. Der Großteil der Region steht unter Naturschutz und es gibt nur wenige Häuser – um dort zu wohnen man muss wohl verdammt reich und verrückt sein ;) Wie genial die Küste ist, könnt ihr auf dem Foto rechts sehen und auch im US1 Fotoalbum!
Leider haben wir es nicht geschafft ins Hearst Castle zu gehen, da man dort nur mit einer Tour hinkommt und wir nicht mehr genug Zeit hatten.

Santa BarbaraAm Abend sind wir dann hier in Santa Barbara, etwa 100 Meilen vor LA, angekommen. Zum Glück hatten wir das Hostel schon am Montag reserviert, ansonsten hätten wir wohl wieder in ein Motel gehen müssen. Nach der langen Fahrt haben wir allerdings gestern nicht mehr wirklich viel gemacht und sind heute auch nur ein wenig durch die Stadt gelaufen und haben am Strand gelegen. Endlich mal wieder super Wetter :) Bilder von unserer kleinen Tour gibt es hier. Morgen früh brechen wir dann auf nach LA, wo wir das Wochenende über bleiben werden, bis es Sonntag Nacht wieder zurück nach Las Vegas geht.

Achja, Ratten, Katzen und Hunde vertragen sich manchmal offenbar doch ganz gut :mrgreen:

Ratte auf Katze auf Hund

San Francisco

Auch unsere 3 Tage in San Francisco sind jetzt schon fast rum. Morgen früh geht es weiter ins Silicon Valley und danach weiter runter nach Los Angeles. Dort haben wir ab Freitag wieder ein Hostel gebucht, so dass wir also drei Tage Zeit für den Weg haben. Da wir die US1 fahren, wird da sicherlich der ein oder andere Strand besucht und relaxt werden ;)

San Francisco DowntownSo, jetzt aber zu unserem Aufenthalt hier in San Francisco. Am Samstag Spätnachmittag sind wir angekommen und haben den Rest des Tages hier im Hostel verbracht. Gestern sind wir dann zu Fuß aufgebrochen und erstmal runter zu den Piers gelaufen. Dort haben wir ein lustiges kleines Mechanik Museum besucht. Dort standen ein Haufen alter Flipper, Baseballspiele, Konsolen und sonstiger Kram rum. Bis auf ein paar Ausnahmen war auch noch alles funktionstüchtig.
Nach ein paar Blicken auf Alcatraz, eine Seelöwenkolonie, ein Versorgungsschiff und ein U-Boot aus dem zweiten Weltkrieg sind wir dann wieder zurück Richtung Downtown gelaufen. Auf dem Weg haben wir am Coit Tower angehalten und die geniale Aussicht auf San Francisco genossen. (An dieser Stelle müsste ich eigentlich über das ständige auf und ab motzen, aber dass es hier einige Berge gibt, weiß sowieso jeder ;))
Nach dem Tower sind wir durch Chinatown, wo wir auch gegessen haben, zurück zum Hostel getingelt. Dort angekommen haben wir uns erstmal etwas ausgeruht und sind später noch Essen gegangen. Nach ein paar Runden Poker und ein paar Bier mit zwei Spaniern, einem Israeli und einem Dänen bin ich dann auch irgendwann im Bett gelandet :)
PhilHeute waren wir dann mit dem Auto unterwegs. Hier gibt es einen so genannten Scenic Drive, der einmal quer durch die Stadt und an den meisten Sights vorbeiführt. Da das Wetter heute sehr bescheiden war (knappe 20°C), war das gar keine so schlechte Idee und wir haben einige tolle Aussichten gefunden. Ein paar Bilder die wir gemacht haben habe ich auch hochgeladen und ihr könnt sie euch hier anschauen.
San Francisco hat mir wirklich gut gefallen. Das einzige Manko ist das Wetter. Es ist einfach zu kalt hier ;)
Ach ja, der nette Bär auf dem Foto ist übrigens mein neuer Kumpel Phil :mrgreen:

Road Trip Part1: Las Vegas to San Francisco

Death Valley EntranceNach unserem Start am Donnerstag Nachmittag, ging es erstmal in Richtung Nord-Westen. Dort sind wir dann ins Death Valley gefahren. Da wir relativ spät losgekommen sind, haben wir allerdings die ganz heiße Phase verpasst. Mit dem Sonnenuntergang sind wir im Death Valley angekommen und haben deshalb auch nur noch gute 40°C Außentemperatur mitbekommen. Der leichte Wind fühlte sich wie ein Fön an und jeglicher Schweiß war im Nu auch wieder weg. Für mich war es der zweite (etwas kältere) Besuch, aber trotzdem war es beeindruckend. Spaßig war dann auch der Rückweg, denn langsam aber sicher erwachte der sonst eher tot wirkende Ort (der Name sagt es ja schon) zum Leben. Hier und da hüpften ein paar Hasen rum und Vögel flogen durch die Gegend. Einer dummerweise auch genau vor unsere Windschutzscheibe. Allerdings hat er sich geschickt abgerollt und flog hinter uns weiter. Die Scheibe ist auch noch heile ;)
Nach einigen Meilen sind wir dann in einem “Red Roof Inn” untergekommen. Dank einer netten McDonalds-Mitarbeiterin, die uns einen Coupon gegeben hat, haben wir dort dann auch etwas weniger bezahlt und hatten für die Nacht ein Dach über dem Kopf.

Sequoia National ParkGestern Morgen ging es dann weiter zum Sequoia National Park. Nach einigen Stunden Fahrt waren wir endlich am Eingang angekommen. Was wir bis dahin nicht wussten ist, dass die Durchfahrt etwas kostet und, dass wir besser hätten tanken sollen. Für letzteres haben wir uns nach ca 15min Fahrt dann entschieden und haben umgedreht und sind nochmal zurück ins letzte Dorf (etwa 30min Fahrt) gefahren. Hört sich erstmal blöde an, wenn man bedenkt, dass der Tank noch zu 1/3 voll war und wir nur 60 Meilen zur nächsten Tankstelle hatten, aber es hat sich im Nachhinein als sehr gute Entscheidung herrausgestellt. Der Eingang des Parks liegt nämlich auf nur 500 Höhenmetern und es ging im Park auf Serpentinen auf bis zu 2500m hoch. Bei dem Spaß schluckte der Wagen auf jeden Fall gewaltig viel :)
Unterwegs haben wir einiges gesehen und der kleine Prospekt, den wir am Eingang bekommen haben, hat nicht zuviel versprochen. Als erstes muss man sagen, dass der ganze Park einfach gigantisch ist und eine Vielzahl an Tieren und Pflanzen beherbergt. Dank der enormen Höhenunterschiede gibt es Teile die immer mit Schnee bedeckt sind und Teile in denen es gestern gute 35°C warm war, und es ist erst Mai! Unser erster Stop war ein riesiger Felsbrocken unter dem sogar eine Strasse hindurch gebaut wurde. Als nächstes ging es weiter hoch und wir hätten beinahe einen Bären angefahren, der hinter einer Kurve auf einmal auf der Straße lief. Allerdings war der genauso überrascht wie wir und sprang direkt eine Böschung hinauf, deshalb haben wir ihn leider nur noch von hinten auf einem Bild. Nach einer knappen Stunde Fahrt sind wir dann endlich am “Giant Forest Village” angekommen, dem eigentlich Grund unseres Besuchs. Dort stehen nämlich gewaltige Bäume, unter ihnen der größte der Welt, der “General Sherman“. Natürlich haben wir auch ein Bild gemacht ;) Wer mal sehen möchte, wie groß so ein Baum ist, kann es hier schön im Vergleich zu mir und Thomas sehen. Dabei sollte man aber auch daran denken, dass der Baum vor dem wir stehen eine ganze Ecke kleiner ist als der größte :)
Nachdem wir dann durch den Park durch waren, sind wir bis nach Fresno gefahren. Dort haben wir dann nach ein wenig Verhandlung und einer wirklich netten Frau an der Rezeption in ein Holiday Inn eingecheckt. Für $79 anstelle von $149 pro Nacht :mrgreen: Der Spaß war dann mit Pool, Fernsehen und sogar kostenlosem Internet!

San Francisco Bay BridgeHeute Mittag sind wir dann aufgebrochen um die letzte Etappe bis nach San Francisco zu fahren. nach einem kleinen Frühstück in einem IHOP sind wir dann durchgefahren und von guten 40°C im Hinterland hier im kalten (20°C) San Francisco gelandet. Hier werden wir jetzt erstmal bis Dienstag bleiben und uns ein paar Sachen anschauen. Auf dem Foto ist die San Francisco Bay Bridge zu sehen, über die wir “gefahren” sind. Gefahren sind wir allerdings nicht wirklich. Viel mehr standen wir erstmal 20min im Stau, bevor es auf die Brücke ging. Glücklicherweise haben wir uns am Donnerstag dafür entschieden ein Navi bei der Autovermietung mitzunehmen. Ansonsten wären wir wahrscheinlich schon 100mal irgendwo verloren gegangen ;)

 

Achja, unterwegs sind wir übrigens mit dieser unglaublich geilen Karre:

Chevy Malibu 3.5l V6

Las Vegas Part 1

New York, New York at nightSo, der erste Aufenthalt in Las Vegas ist zu Ende und wir haben eben unseren Mietwagen abgeholt. Da es keinen mehr in der “Economy Class” gab, haben wir einen “Chevrolet Malibu V6” bekommen mit 225PS :mrgreen: Damit werden wir also die nächsten 11 Tage rumfahren und uns einen Haufen Sachen an der Westküste anschauen. Größere Zwischenstops gibt es in San Francisco und Los Angeles, aber dazu dann mehr!

Las Vegas war ganz spaßig, mal abgesehen davon, dass man etwa eine Stunde laufen muss um kostenloses Internet zu bekommen. In der Touristengegend gibt es das nämlich nicht. Also haben wir uns ab und zu auf den Weg in das “echte” Las Vegas gemacht, dort, wo sich keine Touristen rumtreiben. Dort sieht es dann auch so aus, wie jede andere amerikanische Stadt, die wir bisher gesehen haben. Allerdings gibt es hier keine Gullis, denn regnen tut es ja eigentlich nie. Eigentlich. Denn am Montag hat es geregnet! Zwar nicht so, wie man es normalerweise kennt, aber es kamen eindeutig Tropfen vom Himmel -> Regen ;)
Ansonsten sind wir durch einen Haufen Hotels und Casinos getingelt und haben uns den Spaß angeschaut. Den restlichen Teil des Strips werden wir dann in 11 Tagen begutachten, wenn wir wieder hier sind. Ein paar Fotos gibt es hier.

New York Part1 & Las Vegas Arrival

PennStationGestern Mittag nach US Eastern Time (6h hinter Deutschland) sind wir nach Las Vegas geflogen und sitzen jetzt grade bei “Coffee Bean & Tea Leaf”, denn in unserem Hotel gibt es keinen freien Internetzugang. Durch ein paar Umwege (in den großen Hotels am Strip usw. wusste keiner Bescheid) haben wir dann hier endlich Internet gefunden (danke Emilie und viele Grüße nach Florida :)). Nachdem wir heute Morgen dann also etwa 45min-1h durch Las Vegas getingelt sind, sind wir letztendlich hinter der State University of Nevada hier gelandet, im echten Las Vegas, weg vom Strip, dort wo normalerweise kein Tourist rumläuft. Hier sitzen ein Haufen Studenten rum, die für ihre Finals lernen oder einfach nur surfen. Gemütlich also ;)

NY Downtown SkylineJetzt aber erstmal ein kurzer Bericht über unseren ersten Aufenthalt in New York.
Am Donnerstag hat uns Shiloe zum Bahnhof in Huntingdon gebracht. Dort sind wir mit einem Haufen anderer Internationals dann Richtung New York gefahren. Nach 6 Stunden Fahrt am Ziel angekommen, haben wir noch ‘ne halbe Stunde an der PennStation auf Ralf gewartet, der noch arbeiten war. Nach einem ersten Abenteuer in der New Yorker Subway sind wir dann bei Ralf angekommen. Mitten in Brooklyn. Vom Dach aus hat meine eine geniale Sicht auf die Skyline(s) von Up- und Downtown Manhattan. Den Abend haben wir damit verbracht Essen und Bier zu besorgen und uns auf den nächsten Tag vorzubereiten.
Dieser begann mit Regen. Viel Regen. Unser erster Versuch unseren Sight-Seeing-Plan durchzusetzen endete nach einem McDonalds Besuch noch in Brooklyn. Schön naß sind wir erstmal zurück zu Ralf und haben unsere Klamotten getrocknet. Am frühen Abend sind wir dann nach Uptown zum Applestore und Empire State Building gefahren. Später sind wir ins East Village gefahren, haben dort Ralf und Carsten getroffen und sind nach zwei Pubs auf einer Party in Brooklyn gelandet.
Die 3 vonne FunkstelleAm Samstag haben wir dann bei gutem Wetter (zumindest kein Regen) mit Ralf und Carsten zusammen ein wenig Sight-Seeing gemacht. Angefangen haben wir mit der Brookyln Bridge, von der man eine unglaubliche Sicht auf die Downtown Skyline hat, und sind dann rüber nach Downtown Manhattan gelaufen. Dort sind wir am Ground Zero, der Wall Street und noch einem Haufen anderer Sachen vorbeigekommen (Bilder). Am Abend sind wir dann auf einer unglaublichen Reise quer durch Brooklyn bei Carsten gelandet. Dort wurde im Garten ein Geburtstag gefeiert, allerdings konnten wir nicht sehr lange bleiben, denn wir mussten ja unseren Flug nach Las Vegas bekommen und deshalb um 9h aufstehen. Es war auf jeden Fall ein spaßiges Wochenende und in etwas über 2 Wochen sind wir ja wieder da. Dann wartet auf jeden Fall der Central Park auf uns ;)
Bilder habe ich hier hochgeladen. Viel Spaß beim Anschauen!

Last night

Heute war unser letzter Tag am Juniata College. Der Barwalk war ganz lustig und es war schön noch mal mit ein paar Freunden auszugehen :) Morgen um diese Zeit sind wir dann hoffentlich gesund und munter mit Amtrak in New York angekommen und haben unsere Sachen bei Ralf verstaut. Von dort gibt es dann auch wieder Bilder! Dies ist somit mein letzter Post aus und über Juniata und was hier so passiert, mit der Ausnahme eines Resümees, dass ich irgendwann mal über die ganze Geschichte hier schreiben werde ;)

Und ab geht’s…

Wochenrückblick: Montag und Dienstag waren noch Vorlesungen und am Mittwoch war dann Reading-Day. Seit Donnerstag sind Klausuren angesagt – jeden Tag, auch samstags und sonntags.

Da heute Emilie als erste von uns abreist, waren wir gestern nochmal in Altoona im “Olive Garden“. Als Abschiedsessen quasi. Zwar werden wir uns in Europa bestimmt alle wiedersehen, aber wer weiß wann. Eben haben wir sie dann gemeinsam zum Flughafen gebracht und verabschiedet. So wird es jetzt den Großteil der kommenden Woche weitergehen. Ein paar Kleinigkeiten gibt es noch zu erledigen, aber abgesehen von meiner letzten Klausur morgen, haben wir hier nichts mehr zu tun. Am Dienstag werden wir ein Teil unserer Koffer zu John und Linda bringen und bei ihnen essen. Am Mittwoch ist “Barwalk” angesagt und am Donnerstag Morgen geht es dann auf nach New York, wo Ralf und Carsten schon auf uns warten ;)