6 x b2run

Zum 6. Mal war ich dieses Jahr beim b2run dabei. 2011 und 2012 einfach nur so. 2013 und 2014 dann zur Abwechslung mal in Kostümen:

b2run 2013 - Zieleinlauf Huckepack newkids2014

2015 habe ich dann mal Gas gegeben und die Qualizeit unterboten, sodass ich dieses Jahr aus dem vordersten Block starten konnte :)

…und es lief gut, obwohl ich für diese kurzen Strecken (6,1km) eigentlich nie trainiere. Aber noch mal zum Start: Die Organisation der ganzen Veranstaltung wurde dieses Jahr etwas umgestellt und jeder bekam eine Startzeit und nur kurz vor dieser durfte er in den Startblock. Eine sehr sinnvolle Änderung nach dem Gedrängel der letzten Jahre. Leider haben die Veranstalter allerdings nicht daran gedacht, dass sich v.a. die schnelleren Läufer durchaus warmlaufen, schließlich möchte man eine Verletzung vermeiden. Da Block A und B die gleiche Startzeit hatten, Block A allerdings nur durch B zugänglich war, hatte man also die Wahl: Entweder man versucht sich nach dem Warmlaufen durch den kompletten Block B zu kämpfen oder es bleiben 20mx50m für ein paar Aufwärmübungen. Endlich in Block A angekommen, bin ich also wie ein Tiger im Käfig auf und ab gelaufen. Kurz vor dem Start wurde dann auch noch der hintere Block geöffnet, was für reichlich Gedrängel sorgte. Nun gut, so bleibt etwas Potential für nächstes Jahr ;)
Nach dem Startschuss ging alles ganz fix. Nach 1-2-3 Kurven hatte sich das Feld schon deutlich auseinander gezogen und das berüchtigte Slalom-Laufen blieb aus. Die ersten 3km liefen wirklich sehr gut, nur bei KM 4 (Anstieg) und anschließend bei KM 5 musste ich etwas durchatmen. KM 6 und der Zielsprint waren dann zwar noch mal eine Herausforderung, mit dem Zähne zusammenbeißen kenne ich mich aber mittlerweile ganz gut aus :mrgreen:
Im Ziel nach 6,1km stand dann eine 22:01,1min auf der Uhr (Platz 90) und somit eine neue PB und auch die Quali für nächstes Jahr ist sicher :)

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Teamwertung Platz 8 :)

Clean the slaves

In my current project we’re generating jobs for each branch of each project with the help of the Jenkins Job DSL. Branches are created for each feature and bugfix – hotfixes are branched from release branches but these are treated a little differently. Anyway, as you can imagine we tend to have a lot of branches even though we delete them once they’re merged back into the master. Since we also have a lot of different jobs for building/testing/deploying, the amount of jobs explodes quite quickly ;)
Also, to have acceptable job execution times and fast feedback for the developers, we’re using multiple slaves.

Problem

When deleting a job, e.g. because the branch is removed, its workspace on the slave is not deleted. This is a little annoying since it’s wasting a lot of space on the slaves’ disks and in the past required some manual effort to clean them up. Luckily, Jenkins provides some nice APIs :)

Solution

We created a job which is executing a “system groovy script” (important!) and must be run on the Jenkins master. It simply runs through all slaves, checks if their workspace contains a folder which is orphaned and deletes it. And yes, it is as simple as it sounds. Just a few lines of code which are run after the job generation and all orphaned workspaces are removed :mrgreen:

import hudson.model.*
import hudson.node_monitors.*
import jenkins.model.*

for (node in Jenkins.instance.nodes) {
    computer = node.toComputer()
    if (computer.getChannel() == null) {
        continue
    }

    def rootPath = node.getWorkspaceRoot()
    def space = DiskSpaceMonitor.DESCRIPTOR.get(computer)

    println "Checking node ${node.name}..."
    println "Got path ${rootPath} and remaining space ${space}"

    rootPath.list().sort().each { dir ->
        if (!Jenkins.instance.getItem(dir.name)) {
            println "${dir} orphaned. Deleting..."
            dir.deleteRecursive()
        } else {
            println "${dir} still in use. Skipping."
        }
    }
}

Münchner Stadtlauf mal 3

Irgendwie musste jetzt mal wieder was anderes her und da kam der SportScheck Stadtlauf genau passend :)

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Frühstück

Also was tun, damit es etwas besonderes wird? Kurz überlegt und dann entschieden: Wir laufen einfach alle 3 Rennen: Halbmarathon, 10km & 5km. Insgesamt also etwa 36,1km und natürlich haben wir trotzdem etwas Gas gegeben. Immer das größere Ziel im Blick ging es um 8h heute Morgen mit den 21,1km los. Am Ende 1:31:30h auf der Uhr, was ganz gut zu meinen anderen HM Zeiten dieses Jahr passt :)

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Vor und nach dem Halbmarathon (21,1km @ 1:31:30h)

Anschließend ging es wieder zum Start. Dort warteten bereits einige Kollegen, denn wir hatten uns als Team eintragen lassen (Platz 15 von 121!). Mit der etwas feuchten kühlen Pause – danke Petrus – ging es dann um 10:35h auf die nächste Etappe: 10km, mit dem Ziel ~45min. Gesagt getan mit einer fast-Punktlandung: 45:05min. Der Teil war definitiv der härteste, aber diese Art von Schmerz habe ich mittlerweile ganz gut im Griff :mrgreen:

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TNG @ Stadtlauf München & nach den 10km (45:05min)

Mit immerhin schon ~31,3km auf der Uhr, stand jetzt nur noch ein Rennen auf dem Plan: 5km. Die Beine waren mittlerweile schon etwas schwer, aber hey, 5km? Das geht immer! Also wieder auf zum Start :P

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Vor der letzten Runde mit Steffen, der den ganzen Spaß mitgemacht hat :)

Nach 24:30min (inkl. 200m Gehen mit Seitenstichen, die ich seit der 5. Klasse nicht mehr hatte…) war der Spuck dann vorbei und wir kamen geschafft und glücklich im Ziel an.

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Müde und glückliche Finisher und 3 Medallien an einem Tag ;)

Alles in allem standen am Ende ~36,5km in 2:41h auf der Uhr. Es war ein riesen Spaß und eine geniale Abwechslung zu einem normalen Rennen! So einen Kram werde ich in Zukunft wohl noch öfter in den Wettkampfkalender einbauen, dann kommt keine Langeweile auf :D

Schnüren adé

Nach Jahren des Schnürens habe ich seit ein paar Tagen zum ersten Mal Locklaces und muss sagen, dass ich echt angetan bin. Einmal passend eingestellt, schlüpfe ich jetzt in Windeseile in meine Schuhe. Nach wenigen Schritten hat sich das Gummi passend justiert und der Schuh sitzt genauso straff am Fuß wie mit normalen Schnürsenkeln. Die Faulheit siegt :mrgreen:

Locklaces

Powerpapa

powerpapaVor ein paar Monaten habe ich von einem Bekannten sein neustes Buch bekommen: Powerpapa! – Das beste Fitnessprogramm für Väter. An einem verregneten Sonntag habe ich es im Februar mal ausgepackt und mit meiner Kleinsten “rumgeturnt”. Ihr hat es soviel Spaß gemacht, dass sie seitdem immer wieder mit dem Buch um die Ecke kommt und mit mir trainieren will. Nachdem das Wetter jetzt endlich schöner geworden ist, konnten wir auch mal die Übungen machen, die eigentlich nur draußen möglich sind. Neben ausführlichen und bilderreichen Erklärungen gibt es auch noch einige Ideen zu für Trainingsplänen. Für mich ist das ganze eine willkommene Abwechslung im Training und wie kann man seine Zeit schöner verbringen als mit Kind und Hobby zusammen? Eben :P

Viel Spaß beim Lesen ;)

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Ironman Mallorca 70.3

Vor einer Woche zog es mich zum ersten Mal ins Ausland für einen Triathlon. Diesmal aber nicht irgendeinen, sondern den Ironman 70.3 auf Mallorca :)

Palma

Verbunden mit einem kleinen Urlaub – als Vorbereitung und Entspannung getarnt :P – ging es bereits 3 Tage vorher zum Flughafen und ab über die Alpen ins vermeintlich warme und sonnige Spanien. Im Gegensatz zu München, war es allerdings nicht richtig sonnig und mit knapp unter 20°C würde ich es auch nicht warm nennen. Nun gut, Hitze im Wettkampf finde ich eh nicht so geil, da kamen mir die Wolken ganz gelegen.

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Checkin Alcudia

DSC_1019Geplant war der Start am Samstag Morgen und damit der Bike-Checkin bereits am Vortag. Also bin ich am Freitag schon mal quer über die Insel gefahren. In Alcudia angekommen gab es dann die erste kleine Überraschung: Vom Schwimmausstieg bis zur Wechselzone waren es knapp 500m und dann noch mal 500m bis ans andere Ende, insgesamt waren also gute 1,5km Barfußlaufen angesagt.
Auf der parallel stattfindende Messe gab es leider keine besondere Schnäppchen – schade, ich suche immer noch Felgen für mein Rad ;)
Nach der Wettkampfbesprechung, die in 3 Sprachen gehalten wurde (!), ging es wieder zurück nach Palma.

Vor dem Start

Als der Wecker um 5h morgens klingelte, war ich direkt hellwach. Die Wechselzone war nur von 6 – 7:30h geöffnet und ich musste das Rad noch aufpumpen, ein letztes Mal checken und v.a. meine Schuhe und den Helm in die Beutel tun. Denn bei 14°C Außentemperatur goß es wie aus Eimern und der Aussichten waren nicht besser. Um kurz vor 7 endlich in Alcudia angekommen, waren die Straßen bereits voll mit Triathleten aller Art. Vorfreude und Anspannung lagen in der Luft, da konnte auch das bescheidene Wetter nichts gegen tun :P

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Warmup

Witterungsbedingt umgeplant habe ich mich dann bereits im Auto in Schale geworfen. Barfuß und bepackt mit den letzten Dingen für die Wechselzone ging es dann los. Das Rad war schnell präpariert und die Beutel hingen an den vorgesehenen Haken. Also ab zum Strand: Einschwimmen & -Laufen!
Das 18°C warme Hafenbecken war eine willkommene Möglichkeit der Kälte zu entkommen. Um 7:45h mussten wir allerdings schon aus dem Wasser und in die Startaufstellung. Hier kam dann auch die erste Neuerung des Reglements zum Tragen: der Rolling-Start. Anstelle eine Startschusses und anschließendem ins Wasser stürmen werden seit dieser Saison alle 5 Sekunden 5 Teilnehmer auf die Reise geschickt. Hört sich erstmal gut an und verhindert auch die Waschmaschine, die entsteht, wenn mehrere hundert Leute gleichzeitig ins Wasser sprinten und versuchen los zu schwimmen. Ein kleiner Haken: Es dauert ewig. Genauer gesagt habe ich bis 8:50h am Strand gestanden und gefroren, bis ich endlich an die Reihe kam. Das Aufwärmen hätte ich mir definitiv sparen können…

Schwimmen

Im Wasser lief es wie geplant – mal abgesehen von der Qualle die mich nach ~100m am Fuß erwischt hat. Schwimmen ist und bleibt zwar meine schwächste Disziplin, mit einer 42:14min (AK Platz 293) inkl. des Sprints ins und aus dem Wasser war ich allerdings zufrieden und kam gut aufgewärmt aber nicht erschöpft aus dem Meer. Letzteres wäre auch Wahnsinn, schließlich ging es jetzt erst los! Auf den 500m zur Wechsel hatte ich den Neo bereits halb aus und festgestellt, dass es immer noch regnete. Die Pfützen waren riesig und die halbe Wechselzone stand unter Wasser. Irgendwie habe ich es trotz eisiger Finger in meine (noch) trockenen Socken geschafft und lief zum Rad. Nach den ersten Metern außerhalb des Wechselzelts waren die Socken allerdings schon durch und von oben kam reichlich Nachschub. Hier wurde es dann klar: Sonne würde ich auf den kommenden 90km nicht sehen.

Radfahren

RadrundeDie Radrunde verlief bis KM35 ziemlich gut. Es ging zwar ab KM22 gut bergauf, das liegt mir allerdings besser als bergab :) Ab KM35 kam dann genau das: Die vorher gewonnenen Höhenmeter ging es auf 4m breiten und halb unter Wasser stehenden Serpentinstraßen bergab. Bereits in den ersten Spitzkehren merkte ich, dass meine Vorderradbremse nicht so richtig funktionierte – später stellte sich heraus, dass die Bremse einfach offen war, ich hatte wohl vergessen sie nach dem Zusammenbau des Rads zu schließen. Das machte einen Zeitgewinn natürlich unmöglich und so rollte ich etwas nervös die nächsten 10km runter in die Dörfer. Unten angekommen war ich mehr Eiszapfen als sonstwas: Es goß bei 12°C immer noch, ich hatte nur meinen dünnen Rennanzug an und hatte die ganze Abfahrt quasi nicht getreten. Jetzt galt also vor allem eins: Irgendwie warm werden. Nach weiteren 5-6km, meinen bisher härtesten auf dem Rad und auch mental anstrengend, hatte ich dann endlich wieder eine brauchbare Grundtemperatur erreicht und konnte wieder ernsthaft in die Pedale treten und versuchen ein wenig Zeit gut zu machen. Petrus hingegen machte sich weiterhin mächtig unbeliebt und spickte den konstanten Dauerregen auch noch mit einigen Sinnfluteinlagen. Am Ende der 90km standen dann 3:18:50h auf der Uhr (AK Platz 237 => 56 Plätze aufgeholt!). Normalerweise hätte ich mich darüber geärgert, allerdings nicht bei diesen Bedingungen. Zu glücklich war ich wieder in der Wechselzone zu sein :)

Laufen

Laufrunde Endlich in den Laufschuhen stehend, verließ ich das Wechselzelt nach etwas über 4 Stunden und fand nach 100m zielsicher eine knöcheltiefe Pfütze, die den Traum von ein paar Kilometern in trockenen Socken zunichte machte. Man gewöhnt sich dran! Den gerade begonnenen Halbmarathon ging ich mit einer 4:30er Pace an, musste aber 6km feststellen, dass meine Beine das nicht bis zum Ziel aushalten würden. Also runter vom Gas und der mental schwierigste Teil des Rennens begann… Einen 5er Pace HM laufe ich sonst zur Regeneration und noch im Februar bin ich im Wettkampf mit 4er Pace unterwegs gewesen. Gut, da bin ich vorher weder geschwommen, noch habe ich Zeit auf dem Drahtesel verbracht, aber mit 4:30 hatte ich schon geplant. All die Gedanken helfen natürlich nichts und eines habe ich in den letzten Jahren beim Triathlon gelernt: Der Plan ist vorbei, wenn der Startschuss fällt und (schnell) durch kommen nur wer, improvisiert und sich auf die Umstände anpassen kann. Nach schier endlosen 2 Runden über die Promenade und Einkaufsmeile von Alcudia, vibrierte meine Uhr und ich wusste was jetzt kam: Durchladen, Zähne zusammenbeißen, rauf aufs Gas und den Schmerz verdrängen. Einige Male habe ich das bereits durchgemacht: Brennende und gröhlende Oberschenkel, Laktat ohne Ende und es gibt nur eine Linderung. Die liegt allerdings einige Kilometer voraus, denn Aufgeben ist keine Option! So habe ich meine schmerzenden Beine noch mal auf eine 4:45er Pace gehievt und die letzten 500m auch noch die ursprünglich angepeilte 4:20 auspacken können. Nach 1:45:28h (AK Platz 205 => 32 Plätze aufgeholt!) kam dann endlich die Erlösung :D

Fazit

Insgesamt war ich mit den beiden Wechseln (6:31min & 6:02min) 5:59:05h unterwegs und habe mein Ziel von sub 6h damit erreicht (AK Platz 205, Garmin Connect) :mrgreen:
Es war eines der geilsten Rennen die ich bisher machen durfte und ich bin auch eine Woche danach vor allem eins: Dankbar für diese geniale Erfahrung. Noch nie musste ich mich im Wettkampf durch derartige Tiefen kämpfen und habe soviel dabei gelernt. Und eins ist sicher: I’ll be back – in Erlangen bin ich schon gemeldet :P

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Berlin HM

Da habe ich doch glatt den Post über den Berlin Halbmarathon vergessen…

Am 3. April fand er statt, also gerade einmal 2 Wochen nach meiner neuen PB in Hamm. Bei schönstem Wetter liefen wir morgens zur Startaufstellung. Leider waren wir etwas spät dran und es war so unglaublich voll, dass ich es nicht mehr nach vorn in meinen Block geschafft habe. Also habe ich mich bei den anderen mit einsortiert. Zu diesem Zeitpunkt wussten wir allerdings noch nicht, dass der Block D der vorderste Block eines 2. Starts ist. Erst als wir langsam nach vorn zur Startlinie gef&uumlhrt wurden, war uns klar: Wir starten aus der ersten Reihe :mrgreen:
Mit einer angepeilten Zeit von sub 1:30h (Start mit 4:10, dann schauen wie es läuft) stand ich dafür natürlich vollkommen falsch, denn Block D war für die >1:50h Läufer gedacht. Nun gut, dachte ich mir, dann werde ich wohl einiges zu überholen haben :P Als der Startschuss dann fiel, sprinteten neben uns allerdings sofort 3-4 Leute los. Mich an meinen Plan erinnernd, hatte ich die Sprinter nach ~250m wieder eingeholt, denn da war wohl doch niemand bei, der mich auf dem Weg quer durch das Feld der Blöcke C und B begleiten wollte. Das wiederum hatte die interessantesten 2,5km zur Folge, die ich je hatte, denn ich lief “vorn”. Mutterseelenallein ganz vorn – und nicht ganz unkommentiert von dem ein oder anderen Streckenposten, der mir ein “Na, hast deine Gruppe verpennt?” zurief :D
Nach 2km sah ich dann allerdings schon die letzten der vorderen Blöcke. Von nun an wurde es wirklich anstrengend, denn niemand dort war auch nur annähernd mit meiner Pace unterwegs. Die Folge: Slalom, Springen, Bordsteine, Bushaltestellen umkurven… Eigentlich hätte ich mir einen Radfahrer mit Trillerpfeife besorgen sollen ;) So bin ich dann also durch das Feld gepflügt, immer mit der Hoffnung, dass es nicht zu kräftezehrend wird und zuviel Zeit kostet. Bei KM10 (42:16) und KM15 (1:03:40) sah es auch noch gut aus, dann allerdings musste ich der Aufholjagd Tribut zollen und die letzten 6km gingen nur noch in ~4:25er Pace. Am Ende stand dann eine 1:30:38 auf der Uhr, mit der ich trotzdem sehr zufrieden bin. Die Zeit aus Hamm ist damit bestätigt und an dem Tag unter den Umständen war nicht mehr drin ;)

Berlin Halbmarathon

Insgesamt war es ein toller Lauf vor einer gigantischen Kulisse. Ich habe noch nie soviele Zuschauer bei einem Lauf gesehen und auch die Strecke war wirklich schick. Den mache ich bestimmt noch mal :P

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HM Gezeitet #1 2016

Am 28.2. war es endlich soweit: Mein erster Vollgas-Lauf 2016 – Halbmarathon in Hamm :)
Nachdem die Vorbereitung mit der Münchner und Ismaninger Laufserie ganz gut liefen, stand der Plan eine Sub 1:30h zu laufen. Je nach Tagesform und Bedingungen wäre vielleicht noch etwas mehr drin!

An der Strecke angekommen schwante mir allerdings, dass zumindest die Wetterbedingungen nicht optimal sind. Zwar war es trocken, aber neben gerade mal ~1C Außentemperatur, pfiff auch noch eine Brise mit einigen Böen durch das Jahnstadion. Sich darauf auszuruhen kam allerdings nicht in Frage und meine Taktik stand:

  • 7km mit ~4:10er Pace,
  • 7km mit ~4:00er Pace
  • und danach einfach alles raushauen was geht.

Außerdem wollte ich meine “Fans” nicht enttäuschen ;)

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Die ersten 7km liefen auch wie am Schnürrchen und nach 29:09min hieß es Stufe 2 zu zünden. Anfangs lief es auch hier sehr gut, bis die Strecke auf die lange Gerade am Kanal entlang kam. Dort holte mich dann die Vorahnung ein: Konstanter Gegenwind mit einigen Böen. Während ich bis dorthin in einer ~5 Mann starken Gruppe unterwegs war, löste sich diese noch vor der Schleuse auf und ich musste nach neuem Anschluss suchen. Also käpfte ich mich langsam an die nächste vor mir Laufenden heran. Echte Mitläufer habe ich aber leider nicht mehr gefunden. Nach gut 7km Gegendwind (28:46min) kam dann endlich der Wendepunkt am Schloss Werries. Von jetzt an fielen die Schritte endlich wieder leichter. Die 7km vorher hatten mich allerdings soviel Kraft gekostet, dass ich die verlorene Zeit nicht mehr rauslaufen konnte. Am Ende landete ich mit 1:28:30h auf Platz 12 meiner AK (61. gesamt) und damit ist die 1:30h endlich gefallen :mrgreen:

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Vielen Dank auch noch an meine Supporter, denn das gibt natürlich noch mal ein wenig mehr Power :)

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Die letzte Vorbereitung: Ismaning #3

Beim letzten Teil der Ismaninger Laufserie. habe ich es etwas ruhiger angehen lassen und die 21,4km in 1:37:33h abgespult. Nachdem mir in der Woche vorher beim Training ein Oberschenkel Probleme bereitet hat, wollte ich nichts vor meinem ersten gezeiteten HM 2016 riskieren. Etwas merkwürdig war es allerdings schon allein zu laufen und sich konstant zu bremsen. Das Bein hielt und mein Vertrauen war wiederhergestellt :)
Im Anschluss gab es wieder leckeren Kuchen von Marion! Vielen Dank noch mal dafür!

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Insgesamt addieren sich die 3 Läufe dann jetzt zu gut 4h bei knapp 52km auf. Das passt ganz gut in den Plan :mrgreen:

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Münchner Laufserie komplett :)

Heute stand der letzte Lauf der Münchner Laufserie auf dem Programm. Nach 10 und 15km ging es diesmal über 4 Runden = 20km durch den Olympiapark. Wieder war ich als Hase unterwegs und das Ziel war 1:24h also 4:12min/km – bei immerhin knapp 50hm pro 5km Runde! Nach exakt 1:24:02 waren wir dann auch im Ziel und Jessica wurde 7. Frau und 2. in ihrer AK :D

Startaufstellung paarmehrkm
Quelle: Abendzeitung

Die Serie

Insgesamt sind wir jetzt 3 Läufe und 45km unterwegs gewesen. Für Jessica steht am Ende Platz 5 der Serie und Platz 1 ihrer AK auf der Urkunde. Soweit habe ich es leider nicht nach vorn geschafft. Am Ende ist es aber immerhin Platz 42 insgesamt und Platz 12 meiner AK mit einer Gesamtzeit von 3:05:53. Da sollte also bald mal ein Marathon mit 3:0xh drin sein ;)

Gesamtzeit Münchner Laufserie

Die Serie hat wirklich viel Spaß gemacht und war eine super Vorbereitung auf die anstehende (Triathlon-)Saison.

Nächste Woche steht noch der letzte Lauf in Ismaning im Kalender und dann gilt es bei meine, ersten gezeiteten Halbmarathon 2016 in Hamm eine gute Zeit auf die Straße zu bringen. Im April kommt noch Berlin und im Mai startet die Triathlonsaison direkt mit einem Highlight! Dazu bei Gelegenheit mehr :mrgreen:

Posts zum 1. und 2. Lauf: Bestandsaufnahme: München & Ismaning – Lauf 1 & Bestandsaufnahme Klappe #2

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Bestandsaufnahme Klappe #2

Bereits vor 3 Wochen fanden die beiden 2. Läufe Laufserien in München und Ismaning statt. Da ich samstags in München bei den 15km (Garmin) wieder als Hase für eine Lauffreundin unterwegs war, wurde der 17km Lauf am Sonntag (Garmin) eher ein ruhiges Ründchen.

Als Hase in München

Die Bedingungen waren eigentlich gut, wobei es einiges kribbelige Stellen mit Schnee und Eis gab, wie man auf dem Bild sehen kann ;)

Olympiapark - MLS #2 15km

Die abgesprochene Zielzeit: Eine 1:01h sollte es werden und so gingen wir nach der ersten Runde auch perfekt mit 20:20min über die 5km Linie. Auf der 2. Runde machten sich die Höhenmeter im Olympiapark dann etwas bemerkbar und knapp unter die 1:01h zu kommen, rutschte in weite Ferne. Mit nach einer 20:42min hätten wir die 3. Runde schließlich unter 20min laufen müssen. Letztlich waren es dann die letzten Kilometer die uns noch knapp die 1:01h gekostet haben und am Ende stand eine 1:02:07 auf der Uhr. Immer noch eine super Zeit und mehr war an dem Tag trotz meiner Motivationsversuche einfach nicht drin. Umso größer war dafür ihr Ansporn in der folgenden Woche eine neue HM PB aufzustellen – 1:27:56 ;) Hier übrigens ein kleiner Bericht von ihr!

MLS #2 - Start 140___Winterlauf+M%FCnchen+II+16.01.2016_L1220945.JPG.small MLS #2 - Lauf

Nächste Woche steht jetzt schon der 3. und letzte Lauf in der Münchner Laufserie an: 20km. Ich werde wieder als Hase unterwegs sein und wir schauen mal was geht :P

Regenerations Dauerlauf in Ismaning

Nachdem es die folgende Nacht über geschneit hatte, landeten morgens dann doch lieber meine Trailschuhe im Rucksack :mrgreen:

ILS #2 17km

Die Sonne auf dem Bild sieht zwar super aus, aber mit -5C war es doch ziemlich kalt. Trotzdem hat der Lauf riesig Spaß gemacht und bei 1:28:01 war es auch schon kein richtiger RegDL mehr ;)
Nach der Dusche kam dann der schönste Teil: Eine Bekannte – die leider selbst nicht mitlaufen konnte – kam extra unseretwegen und brachte sogar Kaffee und Kuchen mit!! Lecker!! Vielen lieben Dank noch mal an dieser Stelle, Marion!

ILS - Kuchen & Kaffee danach - Danke Marion :)

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